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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Volume 32
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Page - 259 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Volume 32

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Schufte^ Joseph Ant. 239 Schuster) Michael Ant. und allgemein aufgelöst, sammt einem An» hange, oder neue merkwürdige Eigenschaften der Zahlen entdeckt" (Salzburg 1811, Duyle. 8».); — „Die Kunst, unabhängig vom Zu» falle, Erfindungen zu machen, insofern Mathe» matik das Mittel ist" (München 1814. Ient. ner, gr. 8".); — „Die Lehre von den Deci» malbrüchen mit Einschluß der Periodenbrüche" (1814); — „Vollständige, wechselsweise Re« duction und Resolution des Mötrs äsk. des Pariser, Wiener und Münchener Schuhes" (1814, 4".); — „Neue Auflösungsmethode quadratischer Gleichungen" (Salzburg 1816, Duyle, gr. 8«.); — „Das Pythagoreische Problem potenzirt' (Salzburg 1816, Duyle, gr. 80.); — „Theorie der Aehnlichkeit der Figuren, neu erwiesen und erweitert" (gr. 8«.). In I . C. Poggendorff 's „Biographisch, literarischem Handwörterbuch zur Geschichte der eracten Wissenschaften" (Leipzig, Barth, gr. 8o.) fthlt Schuster's Name. — 10. Jo- seph Anton Schuster (geb. in Tirol im Jahre 1720, Todesjahr unbekannt). Ueber seinen Lebens» und Bildungsgang ist nur bekannt, daß er um die Jahre 1759—1774 Doctor der Nechie und ordentlicher Professor des natürlichen Rechtes und der Institutionen an der Prager Hochschule war. Die Titel seiner durch den Druck veröffentlichten Schrift ten find: „Nxei'Litktio kea<üomi<:2, ä.ü iurs uänoaxlouiL in stittu naturaA" (?ra,F!is 1739, 4°.); — „ViilLLi'tktio äs iurs i»n- nieuäi 111 Ltntu, uawi-ali" (il»1ä. 1760, 4".); — „NxeroitHtionoL äu,o in iuris uaturao xartoiu Lonoraloin, 1) äo natura. äei ot Iiomiuiä, Vrimiä wris naturali» tontiduL yt re5u1t,a,ul.o inäo statu Iiominum n^oraii, 2) äo aotiouum Iiuinanürum äitt'sreutia sorumc^uo moi'ü,1ita,ts" (L'raZas 1774, 4".). l(De Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Versuch (Wien 1778, v. Trattnern. 8".) I. Bds. 2. Stück, S. 1l6. — Weidl ich. Biographische Nachrichten uon den jelztleben» den NechtSgelehrten, Theil I I , S. 344; Nach« träge S. 270.) — 1l. Ma r t i n Schuster, siehe: Michael Schuster sNr. i3. im Textes — l2. Mathias Schuster (geb. zu Nieder« leis im Erzherzogthume Oesterreich im Jahre 1804). Kam als Knabe in das Kloster Hei« ligenkreuz bei Wien, wo er Unterricht im Gesänge und in der Musik erhielt. Um sich für den Lehrerstand auszubilden, trat er in das Schullehrer-Seminar in Korneuburg, von wo er nach beendetem Cursus als Lehrer nach Wien kam und daselbst zwei Jahre in dieser Stellung thätig war. Bald wurde man auf seine schöne Tenorstimme, da er in der Kirche und in Privatgesellschaften als Sänger auf» trat, aufmerksam, und die Direction des Karnthnerthor-Theaters bot ihm einen Platz als Zögling im'Conservatorium an, wo der Gesanglehrer Bene l l i seine Ausbildung vollendete. Im Jahre 1833 betrat er in Brünn zum ersten Male in der Rolle des Almavioa im „Barbier uon Seoilla" die Bühne und sang nun in der nächsten Zeit auf verschiede» nen kleineren Prouinzbühnen. Im Jahre 1825 kam er in's Kärnthnerthor'Theater, debutirte als Max im „Freischütz" mit glänzendem Erfolge und wurde nun als erster Tenorist auf fünf Jahre engagirt. Im Jahre 1830 ging er nach Berlin, sang dort ein Jahr am Kö« nigsstädter Theater, worauf er einem Rufe nach Dresden folgte und an dieser Bühne bis zu seinem Abschiede von den Brettern wirkte. An der Dresdener Hofbühne hatte S. eine doppelte Aufgabe zu lösen, nämlich ebenso wohl als erster Tenorist in der deutschen, wie als solcher in der italienischen Oper zu singen. Er löste diese Aufgabe in mustergiltiger Weise, denn zu seiner tüchtigen musikalischen Ausbil» düng gesellten sich eine umfangreiche Stimme uon seltener Kraft und Wohlklang, ein feiner, wohldurchdachter, den Regeln der dramaii« schen Kunst entsprechender Vortrag, so daß S. mit den Eigenschaften eines trefflichen Sängers auch jene eines gewandten Schau« spielers verband. Seine besten Parthien waren in deutschen Opern: Max, Adelar, Huon, Pylades, Florestan, Tamino, Mur< ney, George Brown. Joseph; in italienischen:' Otello, Rodrigo. Almaviva, Elvino, Melch- thal, Ottavio. M eyer (I.), Das große Con. versations-Lerikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliogr. Institut, gr. 8«) Zweite Abthlg. Bd. VI I I , S. 109. Nr. 7.) — 13. Michael Anton Schuster (geb. zu Mehburg in Siebenbürgen am 2l. December. 18li). Sein Vater Mar t in (geb. zu Schaß, bürg 10. Jänner 1777, gest. 4. August 1848) war, nachdem er in Klausenburg und an den Universitäten Tübingen sich gebildet, anfäng» lich Lehrer, dann Rector zu Schäßburg, seit 1808 Pfarrsubstitut zu Mehburg. 1840 Pfarrer zu Aerkaden und seit dieser Zeit auch Eapi« tel-Dechant zu Kißd. Er wird als tüchtiger Mathematiker gerühmt; im Drucke gab er nur eine längere Abhandlung über Kazin» czy's Schrift: ^ 2 Nräsl^i s-äL-ok", Bei« trag zu einer Würdigung der sächsischen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schrötter-Schwicker, Volume 32
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Schrötter-Schwicker
Volume
32
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1876
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
406
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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