Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Volume 32
Page - 338 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 338 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Volume 32

Image of the Page - 338 -

Image of the Page - 338 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Volume 32

Text of the Page - 338 -

Zchnmyer 338 SchmarHuber Nach beendeten polytechnischen Studien wurde er zunächst Assistent an der Oberrealschule zu Brünn, dann Neallehrer in Iägerndorf. Im Jahre !853 erfolgte seine Ernennung zum Professor der Naturkunde an der mährisch schlesiichen Forstschule zu Eulenberg nächst Sternberg in Mähren. Eulenberg besitzt durch den Umstand, daß an ihr für die Naturkunde ein besonderes Lehramt systemisirt ist, einen Vortheil, den mit ihr nur noch eine Forst, schule, Weißwasser, gemein hat und leider sogar die neu organisirte österreichische Forst« Hochschule zu Maria-Brunn nächst Wien ent> behrt. Guido Sch. gibt in dem unten als Quelle bezeichneten Werke in klarer Weise die Motive an, welche die Bestellung eines besonderen Lehrers für die Naturkunde an jeder Forstschule wünschenswerth machen und wie deren Mangel nicht ohne nachtheiliaen Einfluß für die Anstalt bleibt. Guido von Sch. sammelt überdieß Porträts verdienst« licher Forstmänner und copict die Photogra« phien derselben für ein Werk, wovon eine Serie unter dem Titel: „Biographien zur Gallerie berühmter und verdienter Forstmän» ner" (Brünn 1870, Verlag des Verfassers, 8<>.) bereits erschienen ist, welche die Lebens« skizzen von 60 Fachmännern enthält, die aber als solche denn doch gar zu dürftig sind, was bei einigen um so mehr bemerkbar sich macht, als es an den Vorarbeiten zu entsprechende, ren eben nicht fehlt, wie ja selbst dieses Werk über einzelne der bereits in die Gallerie Auf« genommenen, als Ioha.nn Ernst Graf Hoyos-Sprinzenstein M . IX, S. 346^, Christoph Liebich sBd. XV, S. 10l. Nr. l). Joseph Nessel l^Bd. XXV, S. 313), die auS. führlichsten Mittheilungen gibt. ^Ratzeburg ( I . T. C. Dr.), Forstwissenschaftliches Schrift» steller'Lerikon (Berlin i872, Fr. Nicolai, 4») S. 468.) — 2. Johann Michael Schwär» z er (geb. zu Olbersdorf in Mähren im Jahre 1725/ gest. in seinem Kloster am 4. Decsmber. 1769). Trat, schon in höheren Jahren, fast ein Dreißiger, in den Orden der frommen Schulen (Piaristen), österreichischer Provinz, als Laienbruder ein. Nach zurückgelegten Prüfungsjahren wurde ihm die Verwaltung der häuslichen Wirthschaft im Wiener Löwen< burgischen Convicte übertragen. Zwölf Jahre war er in diesem Dienste thätig, nebenbei gab er, da er geschickt im Rechnen und in der doppelten Buchhaltung genau bewandert war, angehenden Kaufleuten Unterricht aus diesen Gegenständen. Die Wiener Handlungs. gesellschaft, deren einzelne Mitglieder die mathematischen Arbeiten Sch.'s kennen zu lernen Gelegenheit gehabt und ihren prak. tischen Werth erkannte, ließ auf ihre Kosten sein „Vollständiges kaufmännisches Rechen- buch" (Wien und Leipzig 1762. 8<>.) drucken und nahm den Ordensbruder unter ihre Mit» glieder auf. Zwei Jahre vor seinem, im Alter von erst 44 Jahren erfolgten Tode gab er „Anfangsgründe der Rechenkunst" (Leipzig 1771) heraus. ^Schalter (Iarosl.), Kurze Lebensbeschreibungen jener verstorbenen gelehr» ten Männer aus dem Orden der frommen Schulen u. f. w. (Prag 1799. Geröabek, 8<>.) S. l14. — Oesterreichische Nat ional . Encyklopädie von Gräffer und Czi« kann (Wien 1837. 8<>.) Bd. IV, S. 622.) Schwarzhuber, auch Schwarzhueber, Simpert sgelehrter B e n e d "i c t i n e r, geb. zu Augsburg am 4. December 1727, gest. zu Mar ia -P la in bei Salzbarg am 30. April 1793). Am St. Sal- vator'Gymnasium zit Augsburg besuchte er die lateinischen, am Lyceum in Freising die philosophischen Schulen. Im Jahre 1743. damals 18 Jahre alt, trat er zu Wefsobrun in den Bene» dictinerorden, beendete in demselben die theologischen Studien, erhielt 4732 die Priesterweihe, wurde zunächst Sacristan für die Klosterkirche, alsdann Lehrer der theologischen Gegenstände für die junge» ren Ordensbrüder. Im Jahre 1757 wurde er als Lehrer und Präfect an das Gymnasium nach Salzburg berufen. Nach nahezu zehnjähriger Wirksamkeit auf die« sem Posten erhielt er 1763 die Professur der Moral'Philosophie und Universal- geschichte an der philosophischen Facultät der Salzburger Hochschule, in einiger Zeit auch jene des Natur« und Völker» rechtes. Im Jahre 1774 kam er an die theologische Facultät, mit dem Vortrage der theologischen Moral, Dogmatik und Kirchengeschichte betraut, auch wurde er fürsterzbischöflicher geistlicher Rath. Zu» gleich mit feinem Posten versah er die
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Schrötter-Schwicker, Volume 32"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Schrötter-Schwicker, Volume 32
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Schrötter-Schwicker
Volume
32
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1876
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
406
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich