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* Sersnyi) Johann Nep. 4
^mporwindende Schlang?. Links in Blau
in der unteren Hälfte zwei Reihen silberner
Rauten, über welchen ein silbernes Flügel»
roĂź nach rechts springt. Die Zahl der Rau>
ien ist verschieden. Es kommen rechts zwei
halbe und dann zwei ganze und wieder auch
drei ganze oder rechts und li.nks zwei halbe
und in der Mitte zwei ganze Rauten vor.
Auf dem Schilde ruht die Giafenkcone, auf
welcher sich ein in's Visir gestellter, gekrönter
Turnierhelm erhebt, aus dessen Krone das
Flügelroß der linken Schildeshälfte hervor«
wächst. Abweichend von obiger Beschreibung
sind folgende Darstellungen: Statt der Rauten
erscheint auch ein gerauteter Querbalken, meist
zeiĂźen sich dann drei Reihen blaue und zwei
Reihen weiĂźe Nauten, oben und unten stehen
drn halbe und in der Mitte drei ganze blaue
Rauten; PetschaftsabdrĂĽcke zeigen auch einen
geschachten Querbalken von vier Reihen, jede
zu uier Felder.
Serenyi, Johann Nepomuk Graf
(Naturforscher, geb. 17.April 1776.
gest. 29. November 1834). ein Sohn des
Grafen Joseph. Dem montanistischen
Fache sich zuwendend, ernannte ihn
Kaiser Franz I . im Hinblick auf seine
besonderen Kenntnisse und sonstigen Ver«
dienste im Jahre 5818 zum Kammer»
Verwalter in Neusohl, im Jahre 4821
zum Bergrathe, montanistischen Ober»
Inspector und Districtual-Bergrichter zu
Schmöllnih in Ungarn und als.der Graf
im Jahre 1834 auf sein Amt resignirte.
verlieh ihm der Kaiser in Anerkennung
seiner verdienstvollen Leistungen während
seiner vieljährigen Wirksamkeit im Mon»
tanwesen das Ritterkreuz des St. Ste-
phan.Ordens. Um Mähren hatte sich
der Graf vornehmlich bei der GrĂĽndung
des vaterländischen Museums im Jahre
1811 verdient gemacht, indem er nicht
nur im Allgemeinen die Interessen des
aufblühenden Institutes möglichst för-
derte, sondern demselben auch eine syste«
matisch geordnete, sehr ansehnliche Mine»
raliensammlung welche aus 2000 StĂĽcken i) Johann Nep.
i bestand, zum Geschenke machte. Auch hatte
— und dabei war der Graf Iohann
wohl der Haupturheber gewesen — die
Familie Sersnyi im Jahre 1817 durch
den Grafen Samuel Teleki daS Aner«
bieten gemacht: durch 60 Jahre 20 In»
validen eine tägliche Zulage von 3 Kreu»
zern CM. geben zu wollen. SchlieĂźlich,
wie Wolny in seiner „Topographie
Mährens" M . VI, S. 263^ berichtet,
hatte der Graf, den, Ueberlieferungen
seiner Familie treu, auch seinerseits we-
sentlick zur Hebung des Curortes Lucha»
tschowitz beigetragen. Der Graf, der
84Iahre alt geworden, war seit 1811 mit
Aloisia geborenen Gräfin Eötvös
(geb. 1791. gest. 1862) vermalt. auS
welcher Ehe drei Töchter und vier Söhne
entstammen. Die Heilathen der Töchter
sind aus der Stammtafel ersichtlich. Die
Söhne Gabriel , Ladislaus.' Io -
hann undAlois theilten das väter«
liche Erbe so, daĂź Graf AloiS die Herr-
schaft Lomnitz, Graf Gabriel Lucha«
tschowitz, Graf 3 a d i S l a u s Putnok und
Giaf Iohanndie GĂĽter Tulleschitz und
Röfchitz erhielt. Graf A lo is (geb.
23. September 1812). ein tüchtiger Land«
und Forstwirth, war mehrere Jahre Prä-
sident des mahrisch'schlesischen Forstver«
eines und wurde im Jahre 1867 Director
der mahrisch'schlesischen Ackerbaugesell»
schaft, welches Amt er aber bereits Ende
1863 niederlegte. Er ist seit 1837 mit
Ernestine Grafin Zier o ti n vermalt,
doch sind aus dieser Ehe keine Kinder
vorhanden; — Graf 3 adiSlaus (geb.
12. September 1813). emige Zeit Hono-
rar-Secretar bei der kön. ungar. Statt«
halterei in Ofen, k. k. Kämmerer, Herr der
Hertschaft Putnok in Mahren- und der
Güter Dödös und Sajo-Szöged in Un-
gärn. ist seit 1833 mit Ludmil la Grä»
finBubna vermalt, aus welcher Ehe
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Seidl-Sina, Volume 34
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Seidl-Sina
- Volume
- 34
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1879
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 402
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon