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LĂ€ngentheilung hervorbrechender, schwarzer
rothbezungter Adler. 2 und 3: in Roch ein
aus dem Nnrerrande sich erhebender silberner,
von einem goldenen Sterne ĂŒderstiegener
Dreiberg. Auf dein Schilde ruht die Frei<
Herrnkrone, auf welcher zwei zueincmdc'.«
gekehrte, gekrönte Turnierhelme sich erheben.
Aus der Krone des rechten HelmeS wÀchst
der nach innen ssekehrte Panther des Herz-
schildes. Aus der Krone des linken Helmes
wallen uker StrauĂenfedern empor, eine gol-
dene neben einer rothen, beseitet von einer
schwarzen und silbernen. Die Helmdecken
des reckten Helmes sind blau, jene des linken
roth, allseits mit Silber unterlegt. Schild«
Halter. Zwei silberne, aus dem Rachen
Feuer splĂŒhende Panther. Devise. Unter
dem Wappenschilde ein blaues, sich schlan-
gelndes Band, auf diesem in silberner 3api<
darfchrift: âOoustantik 3,6. uiLtkin."
sestak. lies: Schestllk, Joseph
(Schriftsteller, geb. zu Nedomitz,
einem Dorfe der ehemaligen Herrschaft
Brandeis in Böhmen, am 27. MÀrz 1827).
DaS Gymnasium besuchte er in Leitmeritz,
spÀter in der Prager Altstadt, an welcher
Lehranstalt Professor Franz Swobodc»
aufseine Zöglinge einen ungemein fördern-
den EinfluĂ ĂŒbte. Als er im Jahre 4846
die philosophischen Studien begann,
wurde er mit Professor Koubeck
^Bd. XI I I , S. 54) bekannt, und ĂŒber
dessen Veranlassung versuchte sich S.
zuerst in schriftstellerischen Arbeiten, von
denen aus jener Zeit seine in der öechi»
schen Zeitschrift «Vösia", d. i. Die Biene,
1346 abgedruckte Novelle: «OsuÀno
va.Ag.o6", d. i. Schicksalsverwicklungen,
erwÀhnt sei. Nach beendeten philosophi-
schen Studien trat er in das Prager erz»
bischöfliche Seminar, welches er bei Aus-
bruch der Bewegung des Jahres 1848
wieder verlieĂ, um sich
dem Studium der
Rechtswissenschaft zu widmen. Nach dön
denkwĂŒrdigen Iuni-Ireignissen v. I . in
Prag trat S. als Mitarbeiter bei den
damals officiellen âI>rg.x5l d. i. Prager Zeitung, ein. welche Karl
Joseph Erben ^Bd. IV, S. 60) und
Joseph I irecek^Bd. X, S. 138) redi-
girten. In dieser Stellung blieb Se-^
stak auch dann, als Vincenz Prausek
sBd. XXI I I , S. 220) und Wenzel
Picek Md. XXII. S. 219) die Redac-
tion ĂŒbernahmen. Indessen beendete S.
die Nechtsstudien, und als in diesem
Jahre Picek die Redaction niederlegte,
wurde S. von der Statthalterei an dessen
Stelle zum Redacteur der â?lĂ2L^
Aovin^" ernannt, und blieb es bis zum
August 1862. Nun war er insbesondere
auf Hebung des Feuilletons bedacht, da
gerade in jener Zeit die politischen Ver-
HĂ€ltnisse nicht danach angethan waren',
den politischen Theil einer Zeitung un>
befangen und mit Erfolg zu redigiren.
Die Tendenz eines Journals flĂŒchtete
sich also in jenen Tagen unter den
Stricb, d. h. in das Feuilleton, und so
gewann dieses cillmÀlig eine ungeahnte
Bedeutung. MĂ€nner, wie Palacky.
safar ik , Hanka, Erben, Kou»
bek. Vocel, Nebest?, Pichl,
Chochol ousek, Susi l U.A., waren
fĂŒr das Feuilleton der âkra^k)- No-
vin^" thĂ€tig. Aber auch viele jĂŒngere
Leute, die spÀter und jetzt als Professoren,
Doctoren. Aerzte und als Schriftsteller
eine geachtete Stellung in der Gesell«
schaft einnehmen, wie Baudisch, Vla>
sÀt. Koi-inek. Ierabek. Koub.
Klika u. m. A., begannen ihre scbrift-
stellerische Wirksamkeit in der von S.
redigirien â^r^L^" ^ov in^ . S. selbst
veröffentlichte im Feuilleton seiner Zei>
tung mehrere Novellen, meist Ueber-
setzungen besserer Leistungen anderer
Völker in diesem Gebiete. Dabei richtete
er sein Hauptaugenmerk auf die geistige
ThÀtigkeitderanderen slavischcnStÀmme,
deren beste Romane seine Zeitung mit»
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Seidl-Sina, Volume 34
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Seidl-Sina
- Volume
- 34
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der UniversitÀts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1879
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 402
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon