Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Seidl-Sina, Volume 34
Page - 279 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 279 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Seidl-Sina, Volume 34

Image of the Page - 279 -

Image of the Page - 279 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Seidl-Sina, Volume 34

Text of the Page - 279 -

) Franz 279 igrid Franz nom2slcroiiäi täblilklcal", d. i. Die Familien Ungarns mit Wappen und Stammtafeln. Bd. X, S. i79. hat ein Sohn deS Preß. burger Vicesespans Franz Sigra y (1719), auch Franz Sigray in ungarischer Sprache das Werk: ^,2 ur ^62U5 Ivris^tus Kiu52sn- vsässsnsk tülcörs«, d. i. Spiegel der Leiden des Herrn Jesus Christus geschrieben, welches nach Nagy und nach Daniel ik 's „klas^ki- irolc", S. 28t, im Jahre 1643 zu Preßburg im Druck erschienen ist. Nach Nagy'6 Stammtafel der Familie Sigray lebte ab^r besagter Franz S igray im Jahre 1763. Obiges Druckjahr' lst43 wird sonach wohl in 1743 umzuändern sein. Wappen. Quadrirter Schild mit rundem Herzschiloe. Den blauen Herzschild umschließt eine golden gekrönte, natürliche Schlange. Im Schilde selbst erscheinen zwei rothaeklei« dete, mit den Oderarmen sich kreuzende und mit den Ellbogen abwärts gekrümmte Arme. die mit den nach rechts und links auswärts gekehrten Händen je einen natürlichen Fisch auf die Weise in der Mitte erfaßt haben, daß die Köpfe der Fische in der Richtung nach oben und etwas gegen einander geneigt zu sehen sind; ober dem Ganzen schwebt rechts ein die Sichel rechts kehrender silberner Halbmond und linkS ein sechöstiahliger gol' dener. Stern. Hauptschild. 1 und 4: in Noth ein einwärts springendes, golden bewehrtes, silbernes Einhorn. 2 und 3: in Blau ein einwärts gekehrter, doppelt ge, . schwänzter. goldener Lome. Auf dem Schilde ruht die Grafenkrone, auf welcher sich drei gekrönte Turnierhelme erheben. Auf der Krone deS mittleren Helmes ruhen auf ihren Ellbogen die beiden gekreuzten Arme mit den Fischen und darüber schweben, wie im Herz« schild, Mond und Stern; auf der Krone des rechten Helmes steht zwischen einem offenen schwarzen Flu^e ein Schwert mit goldenem Griffe, drsfeli mit der Spitze gerade aufwärts gerichtete blanke Klinge in der Mitte mit einer goldenen Laubkrone umgeben ist. Aus der Krone des linken Helmes wachst ein gekrönter goldener Greif halb hervor, der mit der linken Klaue eine brennende Granate hält. Helm decken. Zur Rechten alle roth mit Silber, zur Linken alle blau mit Gold belegt. Schild Halter. Zwei auswärts sehende silberne Windspiele mit goldenen Halsbändern. Devise. „Okuüore st ü<w- litats. Sigrift, Franz (Maler und Ra- dir er. geb. in Wien um daS Jahr 1720. gest. ebenda 1807). Seine künst- lerische Ausbildung erhielt er in seiner Vaterstadt Wien an der k. k. Akademie, später begab er sich nach Augsburg, wo er einige Zeit arbeitete. Er malte Fresken und in Oel. I n Augsburg schmückte er die Fapaden mehrerer Häuser mit histori« schen und anderen Fresken, dann aber malte er auch Bildnisse und Historien, stücke in Oel. Von Augsburg begab sich der Künstler nach Paris und kehrte von dort in seine Vaterstadt Wien zurück, wo er noch viele Jahre arbeitete und, nach T.schischka, daselbst iin hohen Alter von etwa 87 Jahren starb. Viele Bilder S ig r ist's, meistens bibliscke Dar« stellungen und Legenden wurden durch den Stich vervielfältigt. Von diesen sind bekannt: eine „Heilige Familie". ge> stochen von Ehinger'. — „Nil Taufe Christi" und „Maria mit dem Rinde", beide gestochen von ClrmenS Kohl ; — ein „Vaner mit dem Kruge am Fasse", eine „Zllte mit dem Ninde am Tische", beide gestochen von Balzer; — Bildniß deS Cardinals und Bischofs Roth von Constanz. radirt von G. Boden ehr. Aber Sigr ist hat auch selbst radirt, jedoch diese weni' gen und schönen Blatter sind nicht häufig. Es sind: „Gllbias erhält mit Beihilfe des Gngels das Gesicht wieder",bezeichnet ^. äiZ- rist 56Qit. O . 9" 2'", Br. 6" 8 " 1 ; — „Zoll ant dem Düngerhaufen nun seiner Frau und den Freunde^ nersMet", bezeichnet: I?. äiFrist kso. ^Dimensionen wie oben); — „Olias, nun den Naben gespeist" (ohne Namen, kl. Fol.)< In der anläßlich der neu erbauten k. k. Akademie der Künste in Wien 1877 veranstalteten historischen Kunstausstellung befand sich auck von Franz Sigrist ein Bild: «Ner Nnmen- kleidermnchkr" aus der Gallcrie der Gesell-
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Seidl-Sina, Volume 34"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Seidl-Sina, Volume 34
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Seidl-Sina
Volume
34
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1879
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
402
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich