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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Sinacher-Sonnenthal, Volume 35
Page - 120 -
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Skvaröina 120 Sladek reichischen Kunstvereins, und der Katalog führt ihn damals als in Venedig weilend an. I n den folgenden Katalogen er. scheint er mit dem Beisatze: „in Wien". Ueber seinen Lebens- und Bildungsgang fehlen alle Nackrichten', in den Monats. Ausstellungen des österreichischen Kunst- Vereines waren von seinem Pinsel nach« stehende Werke zu sehen: 1868, im De- cember: „Srlbswürdgetillnken" (ll)0 fi.); — 1870. im Octodec: „In t>er Uirche" (200 fl.)- — „Ztntmnkiipt" (220 fl.); — 1872. im März: „Ehemalige Schultrenn. dinen" (230 fi.). Ueber Werth oder Un- werth seiner Arbeiten findet sich nirgends etwas verzeichnet. Mon ats-Verzeich nisse deS österreichischen Kunstvcreins (Wien. 8") l8<!8, December. Nr. 74; 187U October. Nr. 90. November. Nr. <3^; 1872, März. April. Nr. N2. Skutta, siehe: Ecutta, Andreas ^Bd. XXXIII, S. 2 Skvaröina. Iwan (M aler. geb. zu Zara inDalmatien, Geburtsjahr un« bekannt), Zeitgenoß. Die Nachrichten über diesen südslavischen Maler sind nur schr mangelhaft. Von einem ansehnlichen Stipendium der kaiserlich österreichischen Regierung unterstützt, erhielt er an der Kunstakademie in Venedig seine Ausbil» düng. Er widmete sich daselbst der Hi» storienmalerei und im Jahre 4857 voll- endete er ein großes Altarbild: „Nelicr- tragnng öeZ Iiril. Hlinzez uan H ü^reta ünräi öir Engrl". welches für eine Pfarrkirche in Zara bestimmt war. Noch ist von dem Künstler ein in Oel gemaltes Bildniß des Domherrn Matn l i c bekannt, das im Jahr 1843 gemalt ist und sich im Besitze des als Kunst- und Geschichtsforschers bekannten Juan Ku kulje v io - S a k- cinski in 'Agram befindet. <3l3,5nih DkIiUHtiil l,ki 1«37, Xr. 39, 86. Skydanek, Joseph (Ton setz er, geb. zu Meln ik in Böhmen. Geburts« und Todesjahr unbekannt, lebte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts). Besuchte zuerst zu Mariasckein die Iesuitenschule, dann kam er nach Prag. wo er die philr> sophischen Studien beendete, zugleich aber in der Musik sich ausbildete, in welcher er von dem berühmten Joseph Seger »Bd. XXXI I I , S. 316^ im Orgelspiel und iu der Komposition Unterricht er- hielt und fich seines Meisters Beifall wegen seines unermüdlichen Fleißes er- warb. Nachdem er zuvor in Prag ge> heirathet, kehrte er in seine Heimat zu- rück, wo er die Stelle des Chorregens an der dortigen Pfarrkirche versah. Nach einigen Jahren übersiedelte er in gleicher Eigenschaft nach Laun, wo ihn in den besten Jahren der Tod dahinraffte. Er war ein vortrefflicher Orgelspieler, zu» gleich aber ein geschickter Componist. Dlabacz in dem ^nten "angeführten Werke gedenkt mehrerer Kompositionen Skydaneks u. a. secds Sonaten, die er als „sehr schön" bezeichnet. Vor allem rühmt er aber eine für seine Geliebte, die nachmals seine Frau geworden, compo« nirte „ÄuchtiuuLik". ein seelisches Tonge- malde, worin S. den sanften Charakter des von ihm geliebten Mädchens und den Unwillen der Eltern über die Neigung der Tochter in Tönen ausmalt. z (Gotts'r. Ios.), Allgemeines histori> sches Künstler-Lenkon für Vühmen und zum Theile auch für Mahren und Schlesien (Praa l8l3. Gottlieb Haase, 4".) Bd. I I I , Sp. 122. Eladek, Joseph (öechischer Schrift ' stell er, geb. zu Zb i row im Jahre 1843). Nacbdem er da2 akademische Gymnasium in der Prager Alistadt be- sucht, begann er an der dortigen Unwer» sität die philosophischen Studien. Nun,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Sinacher-Sonnenthal, Volume 35
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Sinacher-Sonnenthal
Volume
35
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1877
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
388
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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