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163 Smar^ewski
Mittel der BeglĂĽckung deS Menschen und
der Gesellschaft (Krakau 1833); —
, d. i. Die erbliche
Monarchie ist die unveräußerliche Bedin-
gung des politischen Bestandes der Staa>
ten und Völker (ebd. 1832); — „
z'", d. i. Aufstellung einer Formel zur
Theilung eines gegebenen Winkels in eine
beliebige Anzahl Stücke (ebd. 1833); —
^«.6") d. i. Die D,ua»
dratur des Kreises und einige andere
geometrische Aufgaben (ebd. 1838)'. —
„ 6> ^oosa^aeH ?natsma^^'", d. i. Von
den Anfängen der Mathematik (Bochnia
1861). Nack dem Erscheinen der ersten
Druckschrift Sluzewski 's, welche in
das Jahr 1833 fällt, möchte S.'s Ge-
burt in den Anfang des laufenden Jahr-
Hunderts fallen.
VQo^KIopSä^'Hxo-VVLSSoliQH, d. l. All»
gemeine Encyklopädie (Warschau i56S. S.
Orgelbrand, gr. 8".), Bo. XXIII, S. 701.
Smarzewskl, Martin (polnischer
Oberst, geb. zu Izdebnik im Sam»
borer Kreise Galiziens im Jahre 1788,
gest. zu Lemberg 23. Juli 1866). Im
Jahre 1809 beendete er die Rechtsftudien
an der Lemberger Hochschule, darauf
trat er in die Neihen der nationalen
Armee, u. z. in's 8. Infanterie-Regiment,
welches sich bei Raszyn so hervorgethan
hatte. Im Jahre 18l1 kam er als 2ieu-
tenant zum Stäbe des Fürsten Joseph
Poniatowski , kehrte aber im Jahre
1312 zu seinem Regiments zurĂĽck, worauf
er den Feldzug dieses Jahres als Com-
mandant einer Compagnie Voltigeurs
mitmachte. Die Strapazen dieses Feld»
zuges nöthigten ihn, Erholung in seinem j Elternhause zu suchen. 1813 eilte er aber
wieder zu seinen in Sachsen stationirten
Abtheilungen. Bei Leipzig, dann bei
Frankfurt verwundet, kam er mit dem
Neste der polnischen Armee nach Frank»
reicb und kehrte mit der Escorte des
Leichnams des FĂĽrsten Poniatowski
im Jahre 1814 in seine Heimat zurĂĽck.
Er hatte sich im Jahre 18j2 das Armee-
Kreuz und im folgenden Jahre eine nea-
politanische Auszeichnung erkämpft. Nun
da er unter dem Großfürsten Kon st an«
t in nicht weiter dienen mochte, nahm^er
im Jahre 1816 seine Entlassung, zog nch
auf seine Besitzung Myslatice im Prze-
mysler Kreise zurĂĽck und vermalte sich
mitEuphemia geborenen Krasinski .
Die Revolution des Jahres 1831 rief
ihn von neuem unter die Fahnen seiner
Nation. Nach der Schlackt bei Ostwlenka
wurde er zum Organisator der Infan»
terie-Legion jenseits der Weichsel ernannt,
welche anfänglick ihre Station zu Stop.
nica. später zu Skalbmierz hatte. Nach.
dem General RĂĽdiger letztere Stadt
eingenommen, hatten auch S.'s Functio-
nen ein Ende. Vom General RoHycki
mit dem 3tange eines Obersten entlassen,
kehrte er auf seine GĂĽter zurĂĽck und wid.
mete sich dort der Verwaltung derselben.
Im Jahre 1848 ernanute ihn General
WybranowSki, damals Commandant
der Nationalgarde in Galizien, zum
Organifator der Nationalgarde im Prze-
myĂĽler Kreise. Sein landwirtschaftlicher
Beruf, dem er sich mit ganzer Seele hin«
gab, ließ ihm noch immer Zeit zu litera»
rischen Studien und Arbeiten mannig»
facher Art, welche, theils in Originalien,
theils in Uebersetzungen bestebend, von
ihm doch niemals durch den Druck uer-
öffentlicht worden sind. Als besonders
bemerkenswert!) wurden in seinen nacb-
Schriften die von "ihm von
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Sinacher-Sonnenthal, Volume 35
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Sinacher-Sonnenthal
- Volume
- 35
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1877
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 388
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon