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StelHamer, Franz' 184 ^ Franz
paar Jahre Erzieher gewesen, dann auch
als Schauspieler agirt. und viel und mit
allerlei Menschen verkehrt hatte, besaĂź
groĂźe Gewandtheit im Lebensumgcmge
und lieĂź sich nun einmal durch nichts
— verblüffen. Das wollte „gewissen
katzenbuckelnden Herren" nicht recht ge-
fallen, was aber unseren Poeten am
wenigsten kĂĽmmerte, der sich in seiner
Individualität selbst für einen Dichter-
könig hielt und, waS ihm einmal unsym«
patifch war. entsäueden von sich fern zu
halten wuĂźte.
I. Uebersicht der Dichtungen und sonstigen Schris-
ten von Franz StelMmer. „Lieder in obder.
enns'icher Mund.nt" (Wien 1837. Rohr«
mann; 2. Ausgabe, edd. 1844. ar. <20).
— „Neue Gesänge in obderennsischer Volks«
mundart" (Wien i84l, Ueberreuter ^Leipzig,
Fr. Fleischer), gr. l6). — „Gedichte in ob.
derennsischer Volksmundart" 2 Theile (zweite
verm. und verb. Aussage, Wien 1844, Rohr«
mann, 8".). — Dieselben 3. Theil (ebenda
j846, 8°), auch unter besonderem Titel:
«Neue Gedichte" (ebenda 1344). — Diesel-
ben 4. Theil (Linz 1868. Selbstverlag). —
„Prosa" 3 Bände (Regensburg 1843. Manz.
8«.). I. Vano: „Mein Gedankenbuch".
I I . Vand: „Sebastian der Spaziergänger"
(Nouellencyklus). H l . Band: „Novellen".
— „Hei m garten" 2 Bände (Pesth 1847.
Heckenast ^Leipzig. O. Wiqand), 8".) sent<
hält die Erzählungen.- „Morgenstern und
Abendrolh", — „Sabina", — „Meine drei
Hunde" u. a.). — „Iugend'Novellen. Ein
schönes Bilderbuch mit vier col. Lithogr."
(Pesth t847. Heckenast, dr. 8».). — „A. E.
I . O. U. oder des Kaiser? zweite Flucht.
Politisches Volkslied" (Linz 1848 sHaslin.
aer). 8°.). — „Politische Volkslieder" (in
obderennsischer Mundart) (Linz <848. ^Has<
linger^l, 8".). — „D'Aonl. Gedicht in ob«
derennsischer Volksmundart " (Wien 183l,
Mayer u. Comp.. 8".; zweite Aussage, ebd.
l834, BraumĂĽller; dritte Austage. 2tutt<
gart 1835. Cotta). — „Das bunte Buch."
(München 1852. Selbstverlag). ^- „Gam.
brinus. Humoristisches Taschenbuch (Bier-
kalender)" (München 1833. Franz). — „Iu<
gend.Novellen" 2 Bändchen (München i854,
Deschler). — ,Gedichte" (Stuttgart l833,' Cotta. 8".). — „D'stbuzga Tllnz oder Dä«
lobn mueh ma's holt!" Allen nah und fcr«
nen Freunden statt Dankes gewidmet (Salz.
bürg 1872, F. Endl. so.). — „Aus meiner
Studienzeit. Salzburger Erinnerungen. Aus
des Dichteis handschriftlichem Nachlasse."
(Salzburg l873. h. Dieter. 8».). — ^Zje.
besssĂĽrtel Hochdeutsche Lieder. Zweite auS
dem Nacklasse vermehrte Ausg." (PreĂźburg
i87l>, Hesenast, 8"). — „Die Dorfschule.
Ein Sittenbild aus dem Anfange des Jahr«
Hunderts. Herausgegeben von Dr. Egg er«
Möl lwa ld" (Wim 1875). — In Mt>
schriften und Almanachen Gedrucktes. In
Friedrich Witthauer's „Wien ei- Zeit«
schrift fĂĽr Kunst. L i tera tur . Thea<
ter und Mode" 1839: „Die Rückkehr vom
Tode" (Nachtstück); — „Sohn und Mutter"
(Nachtstück) i — „Das todte Herz"; — 1840:
„Die drei Schlemmer" (Phantasiestück); —
„Marie" (Nachtstück, nach der Natur gezeich,
net); — „Daum's Elyslum im St. Anna-
Keller"; — „ T s c h u a g m a l l und seine
Automaten": — „Daö Hyoro.Orygen. Gas»
Mikroskop des Herrn Schuh"; — „Ta,
glioni und der Tanz"; — „Danhauser's
Lisztbild". — In dem von M. G. Sa«
phir herausgegebenen Unterhaltungsblatt
„Der Humorist" 1840: „Musikalisches
Phantastren eines Unmusikalische»" (oeran»
laßt durch den Tod P a g a n i li i's); —
„Die Sprachmaschine des Herm F a o e r";
— „Daguerreotypische Versuche". — In
B ä u e r l e'S ,Allgem e in er Theater«
Zeitung" 1842: „Meine sublimen Gedan»
ken über den Bart"; — „Tycoüur D ü h>
l e r", Künstlerskizze; — ^P a g a >, i n l". —
Im „N iede r W o c h e n b l a t t " 1848,
2. Mai: Einleitung zu „Unseier Verfassungs'
künde"; — 23. Juli: „Eine edle That"; —
8. August.- „Ein kritisches Lustlagcr in zwei
Manövern". — In den von Isabella Braun
redigirten „ I u g e n d b l ä t t e r n" 1856 :
„Kaiser Max auf der Martinswand". —
In der „ Salz burger 2 andes«Zeitung"
1857: „Pointirte Spaziergänge": <. „Großes
Wohlthäti^keits« Concert in Henndorf"; —
2. „Das fliegende Rößlein auf dem Hanni»
balplatz" (S. 373 und 607). — Für die
Zeitung ,Der Linzer A den d b ote" 1837:
^Das St. Iosephfest zu Salzburg"; —
„Frühlingsbrief auS Salzburg". — Für die
„Salzburaer Zei tung" 1858, Nr. 163:
„Festgruß an I, M. Kaiserin Karo l ine
Auguste". — In der „Linzer Zei tung"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Stehlik-Stietka, Volume 38
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Stehlik-Stietka
- Volume
- 38
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1879
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 398
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon