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StelHamer, Franz 4 FZ StelHamer, Franz
lieben" (gedruckt in den vier Bänden sei»
ner „Lieder" und „Gesänge", Dialekt). —
VI. „Aus meinem Gedankenreich."
Zweites Bück. 1. „Selbstisses"; 2. „Blu<
men aus Hafis' Ehegarten": 3. „Materialist!»
sches" (Ungedruckt. Hochdeutsche Prosa) —
VII . „Vermischte Gedichte." (Unge.
druckt. Hochdeutsch).— VIII. „Das große
Erzählungsbuch." 2. Abtheilung. „Aus
Dorf und Gemeinde." a) „Dorf Piesen»
ham" (mittlerweile in der Zeitschrift: „Die
Heimat" abgedruckt); b) „Ianickl, eine ko<
mische Doifgeschichte"; c) „Reisel der Wild»
schütz und Geiger"; ä) „Zwri Dorforüder
(der Baumtod)"; e) „Franz Göpfel und
seine Familie"; k) „ Im Walde"; 3) „Ha«
schuk" (e, e und 5 noch ungedruckt. Hoch.
deutsche Prosa). — IX. „3 iebes a ü rte l."
2. Theil. „Des Gürtels Lösung" (Erotische
Lieder. Ungedruckt. Hochdeutsch). — X. „Das
ar oße Erzä hlu na sbuch." 3. Abtheilung.
„Aus Schule und Hörsaal." a) „Die
Dorfschule"; d) „Ein Student, wie er sein
soll"; c) „Bruder Conrad"; ä) „Ferien»
fahrten"; <>) „Der erste Freund"; l» „Die
nroĂźe Wanderung" (Un.zedruckt. Hochdeutsche
Prosa). — XI. „Dieß und Das." 1. V2.:
„Hochdeutsche Prosa". — 2. Ban:: „Dia»
lekt'Dichtung". — XII. „Biographische
Lieder und Neime" (Ungedruckt. Hoch.
deutsch). — Zum Schlüsse sei noch bemerkt,
daß S tel zham er'ö „Erstlings, Versuche",
welche mit December 18ltt beginnen (eS
sind nur hochdeutsche Gedichte), von ihm ge.
sammelt und sauber abgeschrieben in zwei
Bändchen in Querformat vorhanden sind.
Sein Biograph I . Eo. Ena l hat die
Bändchen, welcke wohl im Besitz der Fa«
milie sein dĂĽrften, selbst gesehen.
I I . Bildnisse. Stchhamer in Lithographie, Aqua-
rell. und Wel. 1) Facsimile des Namenszu»
ars: „Fi'. Stelzhamer". Gabriel Decker
1843 (lith.). Gedr. bei I Raub (Fol). —
2) Unterschrift. Folgendes Facsimile: „Wei l
Er vollendet, blieb ichunoollendet.
Franz Stelzhame r." D a n h a u s e r's
letzte Arbeit. (Wien, Haslinger. Fol.) seine
getreue Copie dieses Bildnisses im trefflichen
Holzschnitt von F. W. Bader in Wien
brachte die „Neue illustrirte Zeitung" (Wien)
1874. Nr. 30^. — 3) S t el z b a m e r in
einem Tableau der Leipziger „Illustrirten
Zeitung" ( I . I . Weber), 1846. Nr. l32.
S. 30, zugleich mit den Bildnissen von
I86N. im November: „Hasckuk. eine Crzäh.
lung. — Auch auf dramatischem Gebiete
hatte sich S. veisucht. Am 6. November
1836 hatte Stelzhamer im Theater zu
Linz seinen Bauernroman „'s schwoari Herz",
nn Cyklus oon sechs Liedern, mit groĂźem
Beifall vorgetragen; nun folgte ein von ihm
verfaßtes Lustspiel oder richtiger eine drama«
tisirte Anekdote, „Die Ehre des Regiments",
welche beifällige Aufnahme fand. sOester-
reichisches BĂĽrgerblatt. 1836. Nr. 262). Ein
von ihm schon im Jahre 1839 verfaĂźter
Schwank, „Fasching'Dienstaa", wurde durch
polizeiliches Verbot unterdrückt. — Mehrere
Jahre nach seinem Tode veröffentlichte das
von C. u. Vincenti in Nien redigirte illu«
strirte Familienblatt,Die Heimat" im Jahr»
gang 1878. Nr. l, 3, 6. <0, 13. 16. 18
und 19 aus des Dichters Nachlaß: „Groß>
Piesenham. Charakterbilder aus dem ober«
österreichischen Dorfleden". — In seinen
letzten Lebensjahren ging 2 t e l z h a m e r
an eine Sichtung, Zusammenstellung und
Ergänzung seiner Arbeiten zum Behufe
einer Gesammtausgabe derselben, welche bei
Heckenast in Pesth erscheinen sollte, aber
an der zu hohen Summe scheiterte, welche
der EigenthĂĽmer der ersten zwei Bande von
Stelz ha mer's Gedichten („Gedichte" und
„Gesänge") als Ablösungssumme verlangte.
Zwei Wochen vor seinem Ableben, so be»
richtet I . E. Eng l in seiner Biographie
S.'s, d ictirte Ste lz o a m er seiner Frau das
Programm seiner Gesammtausgade in die
Feder. Da dieses Programm eine Uebersicht
auch seiner noch im Nachlasse befindlichen
(also ungedruckten) Arbeiten enthält, lassen
wir es hier folgen: I. „Li e bes gürt e l."
1. Theil. „Des Gürtels Schürzung" (gedruckt
als „Liebe" dei I . G. Cotta. Hochdeutsche
Gedichte). — I I . „Das große Erzäh«
lungsbuch." 1. Abtheilung. „Aus Wirk.
lichkeit und Wunderwelt": a) „Urey";
d) „Speranc>a";c:) „Zauberlippen": 6) „Tranm
im Lieben"; s) „Tod Teufel"; t) „^.nFswlz
lniLsi-iooräiao" (Ungedruckt. Hochdeutsche
Prosa). — I I I . „Klusa. i-u,raliL." Mär.
chen des Lebens." 1. „Der Liebesbund";
2. „Die erste Treuprob'"; 3. „Die unsicht»
bare Stimme"; 4. „König in Noth" (Ge<
druckt Dialekt. Gedichte). — IV. „A u S
m e i n e ln Gedankenre iche. " Erstes
Buch. „Aphorismen" (Gedruckt. Hochdeutsche
Prosa). — V. „Gedichte." 1. „Volkslust",-
2. „Volkslehre": 3. „Volksleben"; 4. „Pulks.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Stehlik-Stietka, Volume 38
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Stehlik-Stietka
- Volume
- 38
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1879
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 398
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon