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Stephaics 213 Stephanie^ Anna
S. zum General-Major vor und trat
alsdann Alters halber in den Ruhestand
ĂĽber. Er genoĂź denselben mehrere Jahre
und starb im Alter von 72 Jahren.
StephaicS war ein Cavallerie»An«
fĂĽhrer verwegenster Art. Nicht tollkĂĽhn,
wie sie der berühmte HuSzaren«Oberst
S i m o n y i von V i t e z v ä r j^Band
XXXIV, S. 332), dessen Waffenthaten
mythisch zu werden beginnen, auszufüh»
ren liebte, sondern mit geplanter Ueber-
legung und dabei mit einer KaltblĂĽtig,
keit ohne Gleichen ging S t c p h a i c s
an die AusfĂĽhrung seiner Aufgaben, in
denen er immer mit einem wichtigen Fao
tor. mit der numerischen Uebellegenheit
seines Gegners zu rechnen hatte. Aber
die Uebermacht des Feindes störte ihn
nie, sondern ließ ihn nur seine Dispo»
sttionen für alle Fälle treffen, und das El'
gebniß war denn auch dann meist: zügel«
lose Flucht des Gegners, dessen RĂĽckzug
mit den Leichen seiner Helden besäet war.
F r e i h e r r e n s t a n d ö « D i p l o m ääo.
24. August l?95. — Thürheim (Andreas
Graf), Die Reiter.Regimenter der k k. öfter«
reichischen Armee (Nicn 1862. F. K. Geitler,
gr. 8".) Bd. I I (die Huszaren). S. 54—56
und 38. — Hir tenfe ld ( I . Oi-.). Der
Militär» Maria Theresien < Orden und seine
Mitglieder (Wien 1837, Staatsdruckerei,
kl. 4«.) S. 4l4 und t?37.
Wappen. Im rothen Schilde ein aus einer
goldenen Krone wachsendes silbernes Ein»
Horn, welches in der rechten Klaue einen
bloßen Säbel mit goldenem Gefäße zum
Hiebe, in der linken einen abgehauenen
Saracenenkopf an dem Haarzopfe hält. Die
Helmdecken sind roth, mit Gold unterlegt.
S ch i ld h a l t e r. Zur Linken ein goldener
Löwe, zur Rechten ein geharnischter Mann,
mit offenem Visir und rothem Busch auf
den, Helme, der in der Rechten einen blanken
Cäbel, an der Schulter angezogen, hält.
Stephan, Erzherzog, siehe: Ăźabsburg
und Habsburg ° Lothringen jM. VII,
S. 130. Nr. 287). Stephan von Agram, siehe: Stefan
M . XXXVII. S. 299. Quelle Nr. 3).
Stephan, BlasiuS, siehe: Stefan
lM. XXXVII, S. 300. Quelle Nr. 6).
Stephan, Joseph Anton, siehe: Stef-
M , Joseph Anton sBano XXXVII,
S. 286).
Stephan. Istrian. siehe StefllN ^Bd
XXXVII, S. 300, Quelle Nr. 4).
Stephan, Karl, siehe: Stefan Mand
XXXVII, S. 301. Quelle Nr. 7>
Stephan, Kaspar Johann, siehe:
Stefan lBd. XXXVII, S. 288).
Stephan, Leopold, siehe: Stefan
Md. XXXVII, S. 294).
Stephan, Martin, siehe: Stefan
>^Bd. XXXVII, S. 293).
Stephan, von Paleö. siehe: StefllN
^Bd. XXXVII, S. 300. Quelle Nr. 31.
Stephan, Peter, siehe: Stefan lBd.
XXXVII, S. 30l. Quelle Nr. 8).
Stephan, von Skodra. siehe: StefllN
^Bd. XXXVII, S. 299. Quelle Nr. 2^.
EtephlMi. Domenico. siehe: Steffani,
Luigi I M . XXXVII, S. 310, in den
Quellens.
Stephanie, Anna (Schauspiele,
r in , geb. zu Prag 173l, n. A. 1733.
gest. zu Wien 2. Februar 1802), eine
geborene Mika. nachmals verheirathete
Stephanie. Als sie im Jahre 177l
zum ersten Male in der Rolle der Ga-
briel le deVergy auftrat, berichteten
die Blatter ĂĽber sie. daĂź sie, obgleich
sie aus den Händen der rohen Natur
kam, doch wegen ihrer glücklichen Bil«
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Stehlik-Stietka, Volume 38
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Stehlik-Stietka
- Volume
- 38
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1879
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 398
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon