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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Streeruwitz-Suszncki, Volume 40
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Page - 211 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Streeruwitz-Suszncki, Volume 40

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stur, Karl (Schriftsteller) 211 ür, Karl (Schriftsteller) gehörigkeit mit den beiden Slovaken Kar l und Ljudevit S tur (s. d. u. S. 218) vermuthen. Kanitz(Aug.). Versuch einer Geschichte der ungarischen Botanik (Halle 1865. 8<>.) S. 228, Nr. 226 (erste Ausgabe Hannover i864, IZv.) S. 149. — Storch (Franz Dr.). Skizzen zu einer naturhistorischen Topographie des Herzogthums Salzburg (Salzburg 1857, 8o.) S. 40, in der Abhandlung von Reihen« bect: „Geschichte der botanischen Forschun« gen in Salzburg". — Verhandlungen des zoologisch'boranischen Vereins in Wien Wien. so.) Bd. V (1835). Abhandlungen. S. 58, in A. Neilr ich's „Geschichte dcr Botanik in Niederösterreich". tür, Karl (jlovakischer Schrift« sieller. geb. zu Trencsin in Ungarn am 28. März <811. gest. t3. Jänner 483l). Von seinem Vater Samuel, welcher Lehrer in Treucsin war, erhielt ß tür den ersten Unterricht im Hause, dann kam er an das evangelische Gym» nasium in Raab. wo einer der Lehrer Namens L. Petz den meisten bildenden Einfluß auf ihn übte und in ihm die Liebe zum Studium und den- nationalen Gedanken weckte. Darauf bezog er die evangelische Schule in Oedenburg, spater das Lyceum zu Preßburg, wo die in . Raab gelegten Keime nationaler Ideen im Zusammenleben mit Samuel Cha- laupka, Daniel Lichard u. A. sich kräftig entwickelten. So gründeten die jungen Freunde einen selbständigen slavi- schen Verein und zugleich mit demselben eine Bibliothek, welche sie mit der Zeit ansehnlich vermehrten, ät i i r fungirte als Bibliothekar und Vorstandstellver« treter des Vereins. Seine Studien be« trieb er mit großem Eifer und so aus« gezeichnetem Erfolge, daß ihm die außer- ordentliche Professur der griechischen Sprache verliehen wurde, welche er auS Liebe zu seinen Zöglingen bis zur Been« digung der theologischen Studien im Jahre 1833 unentgeltlich versah. Nach- dem er hierauf zwei Jahre als Erzieher gewirkt, begab er sich, von seinem Bil« dungseifer gedrängt, nach Berlin. Auf seiner Reise dahin besuchte er Prag, wo er sich mit den damaligen Matadoren des öechenthums bekannt machte. I n Berlin aber hörte er vornehmlich Natur» Wissenschaften, welche er seinen Lands« leuten, die bis dahin nur wenig davon zu hören bekommen hatten, vorzutragen gedachte. Dabei entwickelte sich seine slavische Richtung allmalig zu einer pari« slavischen, indem er sich weniger als Slo» vake, denn als Slave überhaupt fühlte und in allen Slavenstämmen nur Brüder eines Volksstammes erblickte. Dieser Gedanke leuchtet hell aus seinen Dich« tungen hervor, welche er im Jahre 1844 unter dem Titel „Osvsna ^^7-^ ^?sv^ a FoVssil'", d. i. Echo deS Tatra, Sagen und Gesänge, in Preßburg herausgab. Zu gleicher Zeit aber trieb er das Stu- dium der griechischen Sprache emsig fort und übersetzte aus derselben mehrere Musterstücke, deren einige er in der slova» kischm Zeitschrift „Nroiika«, wclcbe Kuzmany >M. XII I , S. 437) redi- girre, und in der von dem Preßburger „Verein der Freunde der oecho»slavi' schen Sprache" herausgegebenen Schrift ^^loä^- I>r68Lur3k6Iio sboru. uöonou rsöi öeskOLiovauLkö« veröffentlichte. Nach seiner Rückkehr aus Deutschland widmete er sich der Seelsorge, zunächst als Caplan in Vrbov, wo er ein Jahr lang blieb. 1839 wurde er Professor und Director deS bis dahin sehr vernach. läfsigten. unter seiner Leitung aber von neuem emporblühenden Gymnasiums in Modern. Als Lehrer entwickelte er große Rührigkeit, pflegte und förderte mit rast« losem Eifer den nationalen Gedanken 44-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Streeruwitz-Suszncki, Volume 40
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Streeruwitz-Suszncki
Volume
40
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1880
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
394
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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