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, Aloi« (Genealogie)
bürg und bezog 1836 die Universität
Pefth, um Medicin zu studiren. Er er>
langte nun die Grade eines Doctors der
Medicin, der Chirurgie, der Augenheil,
künde und eines Thierarztes. 1842 er>
hielt er das Privilegium einer Soda«
waffer'Fabrik, welche bis zum Jahre
1849 im Betriebe stand. 1846 wurde
er Docent und Assistent an der Pefther
Hochschule. 1849 provisorischer Professor
der Thierheilkunde an derselben. 4831
zum ö. o. Professor dieses Gegenstandes
an der Pesther Universität ernannt,
wurde er 1833 stellvertretender Director
deS Pesther Thierarznei.InftituteS. 1833
berief ihn die Regierung als Mitglied in
den ständigen Ausschuß des Sanitäts»
Wesens der Ofener Statthalterei. I n
seinem Fache schriftstellerisch thatig, ver-
öffentlichte er anläßlich seiner Docto»
Promotion die Dissertation „ZöFiöne
s7s^ssss?^sH msnt6sss5-6?>6?") d. i. Net«
tungsmittel bei plötzlichen Gefährdungen
des Lebens', nun folgten die selbstan»
digen Werke: „Aassnoö Hase <Ma^oH
öon62- es sösttanH", d. i. Anatomie und
Physiologie der nützlichen Hausthiere
(Pesth 183.); — „^l. vssssttHe^o? v a ^
söM/iT-F?", d. i. Von der Hundswuth
(ebd. 183.), welche Schrift in die vier
Landessprachen übersetzt und unentgelt-
lich unter das Volk vertheilt wurde; —
„Asz^oT-lsmeüan«) d. i. Die Wissen-
schaftslehre von der Lebensdauer (ebd.
183.). Auch schrieb er für Fachblätter
verschiedene nationalökonomische und
thierarzlliche Artikel. Im Jahre 1836
begründete er das Journal: „Ua^kr
nöM-p«, d. i. Ungarisches Volksblatt,
aus welchem spater das Journal „Hir-
nök", d. i. Der Bote, hervorging. Im
Jahre 1849 wurde er Mitglied deS un>
garischen Vereines für Naturwissen-
schaften. 1886 deS Pesth-Ofenec VereweS der Aerzte. Als Lehrer genoß er die
Liebe seiner zahlreichen Schüler, welche
dieselbe dadurch bethätigten, daß sie zu
wiederholten Malen sein Bildniß auf
ihre Kosten anfertigen ließen. Das unten
angeführte von A. Canzi im Jahre
1834 lithographicte Portrat wurde
gleichfalls auf Veranstaltung seiner
Schüler vollendet. AuS seiner Ehe mit
Saro l ta Sar tä ry stammen fünf
Söhne und eine Tochter.
rokksi 6s nsni2skrsu<1i täbIäkkHl, d. i. Die
Familien Ungarns mit Wappen und Stamm»
tafeln (Pesth 1860. Moriz Rath. 3°.) Bd. X,
S. 430. im Artikel: „82»d<5 osHlsä (Ne>
3?s6i)", d. i. Familie Szab<5 von Negyed.
Vortrat. Unterschrift: .Facsimile des Na.
menszuges „Dr. äzabä ^IHos". Darunter
'5 Iiol^t i3»2sat6>«. Canzi Atos (lith.
l834). I . Rauh's lith. Kunstanstalt in
Wien (Fol.).
Zur Genealogie der Familie Szabo von Negyed.
Wie schon oben erwähnt, wurde dieser Fa<
milie im Jahre <628 der ungarische Adel
verliehen, und zwar erhielt ihn Andreas
Szab<5 als Mitglied der Kronenwache,
welche damals im Ganzen auf hundert
Mann festgesetzt war. Außer obigem Nlois
Szab6 ist auch noch sein Vetter Nela
(geb. l808), ein Sohn seines Oheims Jo-
hann aus dessen Ehe mit Ntagdalena Mrklu.,
erwähnenswerth. Derselbe veröffentlichte im
Jahre 1848 die Schrift ^12372^5263
Nlouarobia. ^IläLH »tatusFoß ^8 a ganotio
pr»srQ2tica <5rtolui6b«Q", in welcher er das
Verhältniß des ungarischen Staatsrechtes
zur pragmatischen Sanction erörtert. —Zwei
Neffen unseres Alo is Szabs . die Söhne
seines ältesten Bruders Stephan (geb. 1800)
aus dessen Che mit Eleonora Vielayradslili,
Eduard (geb. 1827) und Adolph (geb. i83i)
dienten in den Jahren 1843 und 1349 unter
der Honoäd. Letzterer wanderte dann nach
Amerika aus, wo er sich niedergelassen hat.
Wappen der Szabs von Negyed. I n Blau
drei Hügel von natürlicher Farbe. Auf
dem mittleren über die beiden andern sich
etwas erhebenden ruht eine Krone, aus roel,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Volume 41
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Susil-Szeder
- Volume
- 41
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1880
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 340
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon