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S)aniawski) Franz Taver
ray'S, als dieser bereits auf dem
Sterbebette lag, und wurde ihm noch an
demselben vorgelesen. Die erste Auflage
kam auf Kosten Ju l ius Szamwald'S
heraus und die Witwe erhielt 390 Exem-
plare sĂĽr sich und ihre Waisen. Im
Jahre 1856 verlieĂź Szamwald sein
Geschäft und sein Vaterland und segelte
nach Amerika, wo er anfangs als Re>
dacteurlebte, sich Jul ius Sz. Stahel
zeichnend. Bei Ausbruch des Secesfions«
krieges trat er bei der Armee der
Nnion in Dienste, wurde 4861 unter
Generalmajor Ludwig B l e n k e r
Oberstwachtmeister und in der Schlacht
bei Bell Run Oberst. 1862 rĂĽckte er in
Folge besonderer Auszeichnung bei Port
Republik zum amerikanischen General«
major auf. 1863 befand er sich noch am
Leben. Spatere Nachrichten ĂĽber ihn
fehlen.
Kertbeny (K. M.). Bibliographie ungarischer
nationalerund internationale: Literatur. 1441
bis 5876. In zwölf Fachheften redigirt von
— — (Budapest!) 1876. P. Tettey und
Comp.. gr. 120) i. H^t. S. 6. Nr. 36,
u„d S. 67, Nr. 124.
Szana. Thomas (Schriftsteller,
Ort und Jahr seiner Geburt u n»
bekannt). Zeitgenoß. Er gehört wohl
der ungarischen Familie Szana an,
welche in der Heveser und Szolnoker
Gefpanschaft ansässig ift und aus der
ein Johann Szana (Zana) im
Februar 1760 von der Kaiserin Mar ia
Theresia geadelt wurde. Thomas
Szana hat sich in den'Sechziger.Iahren
durch folgende Schriften bekannt ge»
macht: „Hsiin o>ak?-H. ^sFz/ss MÄvsk",
d. i. FĂĽr MuĂźestunden. Vermischte
Schriften (Debreczw 1866, 8<>.). —
S2s^s?nsk.
, d. i. GroĂźe Geister. InhaN: Leopard,,
Edgar Poe u. s. w. (Pesth 1870.
Ludwig Aigner, Pesther Actiendruckerei
1869,80.);— „<76oHo?iazl ^s^a/sa"^
d. i. Biographie Csokonai's (Debre»
czin 1869. Csathy. 8".).
Handschri ftliche Notizen.
Szandor. siehe: Sandor, Moriz
Graf Md. XXVIII, S. 185^. Ueber
das GestĂĽt im Graner Comitat dieses
berĂĽhmten ungarischen PferdezĂĽchterS
brachte die Hal lberger 'Hacklän»
der'sche Zeitschrift: „Ueber Land und
Meer" 1867, Nr. 49. S. 779 ausfĂĽhr-
lichere Nachricht und S. 777 eine bild»
liche Darstellung dieser ziemlich primi-
tiven Einrichtungen von W i n k l e r,
nach einer Originalskizze von M a n«
f r i e d.
Szaniawski. Franz Xaver (Theo-
log und Rechts gelehrter, geb. zu
Wiezownice nächst Iaroslaw im
Przemysler Kreise Galiziens am l. De»
cember 1768. gest. 16. August 1830).
Franz Xaver gehörte nur in der frü-
heren Periode seines Wirkens dem
österreichischen Kaiserstaate an, in der
späteren dem Auslande. Sein Vater
Joseph war Staatsbeamter zu Lukow,
eine Mutter Soph ie eine geborene
Podczaska. Nachdem er die Schulen
zu Kielce, einem im Krakauer Gebiete
gelegenen Stadtchen, besucbt hatte, hörte
er auf der Universität Krakau Natur-
wissenschaften und logische Disciplinen
und unterzog sich darauf zur Erlangung
eineS Lehramtes zwei öffentlichen Prü«
fungen. Nun lehrte er zu Kielce etliche
Jahre in den Schulen, etliche im Se>
minar und wurde dann Mitglied des
CollegiumS der Vicare daselbst, als
solches zugleich das Predigtamt aus.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Volume 41
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Susil-Szeder
- Volume
- 41
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1880
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 340
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon