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Ă€ry (Genealogie) 168 Anton
Raaber Comitates. war mit Anna CsÀly ver.
mÀlt und hinterlieà zwei Töchter und zwei
Höhne. Die Nachkommenschaft des jĂŒngeren
Sohnes Nicolaus staib mit dessen Tochter
Iuliana vermalten Gregor Naithsn^i aus.
Dagegen pflanzte der Àltere Peter (I.),
zuletzt MĂ€ox ouriks, den Stamm fort. Mit
diesem P e t e r (I.) I^ siehe hervorragende
Sprossen des Hauses SzapÀry Nr. 10)
beginnt der Glanz des Hauses. Peter's
zwei Söhne aus seiner Ehe mit Àophie
Egresdu. hatten jeder Nachkommenschaft, ;e»
doch erlosch jene des Àlteren Nicolans
schon mit dessen Sohne Stephan; dagegen
pflanzte der zweite Sohn Peter (II.) mit
Cherese aus dem berĂŒhmten Geschlechte Ba»
lassa den Stamm fort, der sich nun in zwei
Aeste theilte, in den Ă€lteren und iĂŒn>
geren. Der altere, dessen Stammvater
Peter (III.) ist. erhielt sich nur durch zwei
Generationen. I n der zweiten erlosch er be«
rcits in mĂ€nnlicher Descendenz und blĂŒht
nur noch weiblicher Seits in der GrÀfin
Christine (geb. 1824), der Tochter deö
Grafen Vincenz aus dessen zweiter Ehe mit
Narie GrĂ€fin 5tĂŒrgkh. GrĂ€sin Christine
ist (seit 20. Juni l8i<i) mit Rar! Theodor
Grafen Vaillet de l>'ĂŒlour, k. k. KĂ€mmerer und
Major a. D. vermalt. Peter'S (II.) jĂŒn«
gerer Sohn Johann pflanzte mit seiner
Gattin?lnna geborenen GrÀsin Erdödu, das
Geschlecht fort. und dieser Ast theilte sich
durch Johann's Enkel, die Kinder seines
Sohnes Joseph und drssen zweiter Ge»
malin IoHanna geborenen GrÀfin Gallelburg
in vier Zweige, welche sÀmmtlich noch heute
mit mehreren Nebenlinien blĂŒhen. Die an»
geschlossene Stammtafel gibt eine genaue
Uebersicht des heutigen Familienstandes der
Grafen SzapÀry. Bei dieser Gelegenheit
sei einer Schrift gedacht, welche einen ober.
ssachlichen Leser in nicht geringem MaĂe
verwirren und schlieĂlich verleiten könnte,
meine ganze Stammtafel des Hauses Sza«
pĂ€ry ĂŒber den Haufen zu werfen. Es er.
schien nĂ€mlich um die Mitte der FĂŒnfziger«
Jahre im Druck und Verlag der Wiener
Mechitaristen.Congregation eine Schrift. be<
titelt âPuppen'Mettloiren" (gr. 3»., 57 S ).
I n derselben ist S. 7 wörtlich zu lesen:
Gothaer Tabel le meiner GrÀ f in
SzapÀry. geschrieben im Winter
1837, und nun folgt S. 7 und s eine ganze
Genealogie der Szapi i ly mit Angaben
aller Namen, Geburts, und Sterbeoaten, u. s. w., kurz man glaubt wirklich eine
vollkommene genealogische Darstellung des
Hauses SzapÀry vor sich zu haben. Als
ich meine Stammtafel mit dieser Genealogie
verglich, wirbelte es mir vor den Augen, ich
wuĂte nicht, lese ich recht, denn keine einzige
Angabe meiner Tafel stimmte mit dieser
genealogischen Darstellung. Um mir Auf.
klÀrung in der Sache zu verschaffen, begann
ich die Schrift zu lesen, und als ich mich
durch de.n wenig anziehenden Tert biS S. 7
durchgearbeitet hatte, stellte es sich heraus,
daà nicht nur die ganze genealogische Dar«
strllung, sondern auch der Name SzapÀry
f in girt ist. Nun, dergleichen SpĂ€Ăe er«
scheinen mir doch nicht ganz harmlos, und
da es, um eine Stammtafel zu fingiren, an
Namen nicht fehlt, so ist die Wahl jenes
einer noch blĂŒhenden Fami l ie zu einer
abgeschmackten Spielerei geradezu verwerf»
lich. Nach dieser wenig zur Sache gehörigen,
doch immerhin nicht ĂŒbetftĂŒfsigen Abschwei-
fung kehren wir zur Familie SzapÀry
zurĂŒck. Was die WĂŒrden und Standes«
er höhungen derselben betrifft, so erhielt
Peter (I.) im Jahre l«9U das ungarische
Varonat . Peters (I.) beide Söhne N i«
colaus und Peter (II.) erlangten aber
mit königlichem Diplom vom 28. December
1722 von Kaiser Kar l VI . die Grafen»
wĂŒrde. â Durch die Frauen des Hauses
ist die Familie SzapÀry vorherrschend mit
den Àltesten und vornehmsten Familien des
NngarlanoeS, aber auch mit dem hohen
Adel der ĂŒbrigen Provinzen deS Kaiser»
swates verschwÀgert. Wir nennen von den
einheimischen Familien die Ăalassa, Er«
dödy, Bat thyÀny. Hal ler, Orczy,
Kealrvich, A l m À s y, Zichy, Apponyi .
Festet ics; von den ĂŒdrigen: Auersperg,
Clary « Aldr ingen , B ail l rt > Latou r,
Gaiöruck, GrĂŒnn?) BoĂ. StĂŒrgkh,
WelserSheim b. Was nun die einzelnen
Sprossen dieses Haules andelan^t, so haben
sie sich sowohl im Rathe des Königs, als
besonders auch im Waffendienste aus»
gezeichnet, und hörten wir Mitlesenden eben
im letzten Kriege, welcher aus der durch
dt'll Berliner Vertrag Oesterreich ĂŒberlassenen
Occupation Vosnicns hervorging, einen
Grafen Ladis lauS S z a p À r y ^- d.
S. i73) in rĂŒhmlichster Weise nennen.
I I . Einzelne denkwĂŒrdige Sprossen des Grafen»
Hauses SzapÀrn. t. Anton Graf SzapÀry
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Volume 41
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Susil-Szeder
- Volume
- 41
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der UniversitÀts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1880
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 340
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon