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) Karl (Vater) 187 ) Karl (Sohn)
Thesaurariatsrath und 18 Abgeordnete
theilnahmen. Unter den letzteren befand
fich auch Karl Szäsz. In Pesth an-
gelangt, wurde er von dem damaligen
Cultusminister Baron E ö t v ö s als
Unter-Staatssecretar in dessen Ministe,
rium aufgenommen. Nach der Revolu«
tion kam er als Professor nach Maros'
Väsärhely und als solcher starb er im
Alter von erst 33 Jahren. Er hat
folgende Schriften durch den Druck ver>
öffentl icht: „
ö.
" (1832); —
d. i. Lateinische Sprach»
lehre (1838); — „ ^
d. i. Parthenon, Studienarchiv fĂĽr un-
garische Lehrer, zwei Bände (die unga-
rische Sprachwissenschaft enthaltend)
(Nagy-Enyed, 1839); — „HnHoä/<??--
^a^^säna^ sH-abck^az", d. i. Regeln
zur Bildung der Zeitformen (1338)'. —
„Ksän^an") Nläö ^otst, d. i. Arith-
metik. 1 Theil (Pesth, Heckenast), sein
letztes, kurz vor feinem Tode erschienenes
Werk. Vieles ist in Fachblattern zerstreut
gedruckt, so z. B. im Beiblatt des „Nr-
ä61?i Nir2.ää" (Siebenbürger Anzeiger)
4832: „^.2 183t-ik ss-tsnäö törtöno-
tsi«, d. i. Geschichten des Jahres 1831;
— in den Jahrbüchern der ungarischen
Akademie Bd. I I I : »ä. L-er-stt torvö-
n?sk ersäOti ^utks^röl") d. i. Ueber
die Originalquellen der gegebenen Ge«
sehe, es war dies seine Antrittsrede als
Mitglied der ungarischen Akademie der
Wissenschaften; — „ ^ Hsrek suidsr 6s
ritka Oräsmü tHlütä", d. i. Porträt eineS
braven Mannes und 3ehrerS von selte«
nem Verdienste. Eine GedachtniĂźrede auf
Samuel Köteles; — „ i täbia«, d. i. Zu Sieben-
bĂĽrgens geographischer Lage angewandte
Höhenmessungstabelle. Viele historische
und rechtswiffenschaftlicheArbeiten haben
sich angedruckt in seinem Nachlasse vor»
gefunden. Er war ordentliches Mitglied
der historischen Classe der königlich unga-
rischen Akademie d«r Wissenschaften,
Aus seiner Ehe mit Francisca MĂĽn-
stermann. der Tochter des Klausen-
burger OberdreiĂźigstamt. Einnehmers,
hatte er eine Tochter Jul ie, vermalt?
Alexander Horväth, und fünf Söhne,
deren ältester Karl (siehe den Folgenden)
dm Ruhm des Vaters ĂĽberflĂĽgelte.
^s6286l, d.i. Ungarische Schriftsteller. Samm-
lung von Lebensbeschreibungen. Von Jacob
Ferenczy und Joseph Dan i elik (Pesth'
l836. Gustav Emtch. s".) I. Theil. S. 532.
naptär, d. i. Protestantischer Bilder<Kalender
(Pesth. gr. 8".) Jahrg. i839. S. 29 u. f.
— V 3,5 li.ru H pi u '^LHF, d.i. Sonntags«
blalt (Pesth, 4°.) 1860. Nr. i. S. 4:
„Iää8d 82äL2 ^lli-o^", Karl Szäsz »on-
— lörvsu^ kosssi lapolc, d. i.
Blätter für Gerichtswesen (Pesth) 1853,
Nr. 33 u. f.
Porträte. Holzschnitt in Ballagi's ^Pro^
testantischem Biloer'Kalender" fĂĽr t839. und
im «VaLäinaxi u^^F«, 1860. Nr. 1, S. 4,
Szksz. Karl, Sohn (ungarischer
Dichter, geb. zu Nagy'Enyed in
SiebenbĂĽrgen am 15. Juni 1829). Das
Leben seines Vaters, der gleichfalls Kar l
mit Vornamen hieĂź. wurde in der vor-
hergehenden Skizze dargestellt. Die
Mutter Francisca war eine geborene
ĂĽnftermann. K a r l entwickelte
frĂĽhzeitig bedeutende geistige Anlagen.
Mit fĂĽnf Jahren des Lesens kundig, trat
er sechsjährig in die unterste Classe des
protestantischen Collegiums zu Nagy-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Volume 41
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Susil-Szeder
- Volume
- 41
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1880
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 340
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon