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i) Johann 220 Keberönyi, Johann
^a" , d. i.
Kurze Darstellung, wie die dreihundert»
jährige Feier der Reformation in den
Neutraer und Trentschiner evangelischen
Kirchen im Jahre des Herrn 1817 be«
gangen wurde (ebd. 1818); — ^
d. i. Erste kirchliche Ansprache,
welche er am eisten Maisonntag im
I . d. H. 1819 bei seiner EinfĂĽhrung in
die evangelische Kirche zu Schemnitz go
halten (Schemnitz 1819); —
d. i. Stimme
des christlichen Glaubens am Grabe
u. s. w. (ebd. 1827), es ist die auS An-
laĂź des Ablebens der Karoline Matu-
lay gehaltene Grabesrede: —
d. i. Das dritte Jubiläum der Augs.
burger Confeffion. Predigt gehalten am
dritten Dreifaltigkeitssonntag 1830 (ebd.
1831)1 — n^s ^7-<266/p«?'6 ?'<isz'5 iHso-
(ib. 1833); —
(Pesth 1847). Szeber6-
nyi's Hauptwerk, von wissenschaftlicher
Bedeutung und wichtig für die evcmge»
tische Kirchcngeschichte Ungarns; es ent-
hält die Kirchengesehe (o2.noneL) der
Synoden zu Sohl 1610,- Szepesvä.ral-
!ya 16l4, Roscnberg 1707. Pesth 4791,
des siebenjährigen Consistoriums 1622
und jeder Abtheilung hat Sz. eine histo-
rische Einleitung vorangeschickt; —
1838). Wesentlichen Antheil besaß Sze- berönyi auch an der Zusammenstellung
des neuen kirchlichen Gesangbuches,
woran er sich mit dem damaligen Su»
perintendenten des TheiĂźdiftrictes Paul
Josefsy betheiligte. AuĂźer ihnen waren
an diesem Andachtsbuche, welchem die
Evangelischen aller Länder eine große
Theilnahme zuzuwenden pflegen, Karl
Brarator iS, C. Coch, Johann und
Samuel Chalupka, Ad. Hlovik.
Michael HodLa. Karl Kuzmany,
Georg Matuska, Ios.Melzer, Aug.
Skultety und Sam. Tomas ek thä«
tig. Von Szeberänyi allein enthalt
das Gesangbuch 12 Lieder. Als Kanzel«
rednrr war er unter seinen Landsleuten
berühmt; er sprach in vielen Fällen
ganz unvorbereitet, so daĂź sich ĂĽber viele
seiner Vortrage gar keine schriftlichen
Aufzeichnungen vorfanden, waö in An«
betracht der reinen flovakischen Mundart,
welche er sprach, von Kennern, die ihn in
derselben reden gehört, sehr bedauert
wird, weil eine gedruckte Sammlung
seiner Kirchenvorträge. abgesehen von der
religiösen Weihe, welche ihnen inne»
wohnt, ein wahrer Sprachschatz der Slo«
uaken inUngarn wäre. Aber nicht minder
gediegen handhabte er die lateinische
Sprache, deren er sich besonders in seinen
Schulanreden oder sonst bei festlichen
Anlässen bediente. Nach dem Tode deS
Vaters gab dessen Sohn Gustau her»
aus: „V^uooväni konürraimäliv äokt.
sdoriQ? i-ko 6V. LU^siiliton.»
) d. i. Unterricht für Consirman»
den von Dr. Ioh. Seber6 nyi, evang.
Superintendenten (Gyula 4837. Kithy).
Sonst fand sich im Nachlasse: „kontra
I^utiiöroiktriarü"; — „ O58Mta.ti<) 6.6
titulo Nsversnäi atyus
. 6t
tri-
dann viele geistliche Oden in
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Volume 41
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Susil-Szeder
- Volume
- 41
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1880
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 340
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon