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Karl 298 S)eder
Unterschrift: âGraf Nic. Szscsen". Baron
de LĂŒtgendorf i820 (50.). Prosilbilo.
Kupferstick (8".). Aus einer ganzen, unge«
mein seltenen Serie ungarischer Notabili'
tÀten und Magnaten.)
I I I . Wappen. Quadrirter Schild, l und 4
In Blau ein schrÀgrechter goloener Balken,
2 und 3.- In Roih ^nach dem ^Historisch,
heraldischen Handbuche der grÀflichen HÀu,
ser" (Gotha 1855. Perthes. 32".)^ fĂŒnf zu
sammenhÀngende, wachsende silberne Fels«
spitzen. Nach der in Nagy'S Adelswerk«
S. 536 mitgetheilten Abbildung sind es nu
drei HĂŒgel. Auf der mittleren höchsten Spitz
liegt auf dem Elbogen ein gekrĂŒmmter
geharnischter, einen SĂ€bel schwingender Arm.
Auf dem Schilde ruht die Grafenkrone, au!
welcher drei gekrönte Turnieihelme sich er>
heben. Die Krone des mittleren ins Visi
gestellten Helmes trÀgt einen offenen blauen
Flug; der rechte FlĂŒgel desselben ist von
einem schrÀgrechten, der linke von einen
schrĂ€glinken goldenen Balken ĂŒberzogen,
Zwischen dem Fluge schwebt eine silberne
Rose. Die Kronen der beiden Ă€uĂeren Helme
tragen je einen geharnischten, dem im Schiloe
Ă€hnlichen Arm. Die Helmdecken stnd rechts
sÀmmtlich blau mit Gold, links roth mit
Silber belegt.
Karl Graf (k.k. Major,
geb. am !9. September !8l8, gefallen
vor dem Feinde bei Valeggio am
26. Juli 1848). Graf Kar l , ein Sohn
des k. k. geheimen Raths und Oberst
Hofmeisters der Erzherzogin Soph ie ,
Nicolaus Grafen Szöcsen aus
dessen Ehe mit FranciSca geborenen
GrÀsin ForgÀch vonGhymes. und
Àlterer Bruder des ehemaligen Staats«
Ministers ohne Portefeuille A n t o n
Grafen Szecsen, trat 1836 als Ca
der in das damalige 8. CĂŒrassier Regi«
ment Graf Igna; Hcirdega (jetzt 8. Dra-
goner« Regiment), wurde noch in dem-
selben Jahre Lieutenant daselbst, 1840
Oberlieutenant im 9. Huszaren « Regi-
mente, 1841 Rittmeister im 5. Chevaux.
legers'Regimente. In letzterer Eigen»
schaft zum 3. Huszaren-Regimente ĂŒber« setzt, ward er im Mai 1348 zum Major
im HuszarM'Regimente Graf Radetzky
Nr. 3 ernannt, welches auf dem italieni-
schen Kriegsschauplatze vor dem Feinde
stand, wohin er allsogleich einrĂŒckte. Ende
Juli 1848 mit seiner Division bei der
Streifcolonne des Obersten von Wyss
von Erzherzog Karl«llhlanen eingetheilt,
attakirte er am Mo-rgen nach der Schlacht
von Custozza (26. Juli) mit einem Zuge
llhlanen die piemonlefische Arriöregnrde.
bei Valeggio, stĂŒrzte aber in nĂ€chster
Nahe von einer Decharge empfangen,
nebst seinem Pferde todt zu Boden.
Graf Kar l hinterlieà eine 22jÀhrige
kinderlose Witwe, Leopold ine ge-
borene Freiin Honrichs, welche sich
1831 mit dem als Feldmarschall.Iieute«
nant 1868 verstorbenen Grafen Karl
Coudenhove wieder vermalte.
ThĂŒr heim (Andreas Graf), Die Reiter«
Regimenter der k. k. österreichischen- Armee
(Wien 1862. F. B. Geitler, gr. 8o.) Bd. I I :
âDie Huszaren", S. l30; Bd, I I I : âDie
Uhlanen". S. 93.
Szecsy. stehe: Szöchy, Emerich
August ^S. 289^ Dionys sS. 291. in
den Quellen, Nr. 1), Maria >^ S. 291,
in den Quellen Nr. 2).
Szeczujacz, Arsenills, flöhe: Seczu-
jacz sBd. xxx i l i , S. 270^.
Szeder, Fabian (gelehrter Vene.
dic t iner, geb. zuCsaba im Honter
Comitate 23. JĂ€nner 1?8^, Todesjahr
unbekannt). Die Eltern schickten den
Knaben, welcher frĂŒhzeitig Talent und
Lust zum Lernen zeigte. 1793 auf die
Schule zu NeuhÀusel. Spater kam er
nach Komorn, wo er unter Martin
Varga treffliche Fortschritte machte,
1797 nach Gran. wo Stephan Kul«
sÀ.r ftd.XIII) S. 334) und Nicolaus
Rsvay >M. XXV. S. 374) daS Lehr-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Susil-Szeder, Volume 41
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Susil-Szeder
- Volume
- 41
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der UniversitÀts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1880
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 340
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon