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) Nicolaus 231 ) Franz
Frühzeitig verlegte er sich mit beson»
derer Vorliebe auf das Studium der
Botanik, aus welchem Gebiete er auch
schriftstellerisch thätig ist. Seine im
Buchhandel erschienenen Schriften sind:
st
(Vinäodonas 1863, 0.
r) 8".). Zu dieser Arbeit benutzte
er die im Jahre 1822 erschienene „^lora
«.rvONLis" des Pfarrers und Botanikers
Paul V i tkay; —
0. HebsriOutkr, 8«.), dieses und das
vorige Werk auch abgedruckt in den
Jahrgängen 1863 und 1864 der Ver-
Handlungen des zoologisch-botanischen
Vereins in Wien; — „^.s ersässe«
a« 55/Fomöa-s?ms?si", d.i. D'e Gäh»
rung und dieneueTheoriederSchwämme»
bildung (Pesth 1870, 8".). eS ist dies
der Abdruck eines von Dr. Szontagh
in der Pesther naturwissenschaftlichen
Gesellschaft am 19. Jänner -1870 gehal-
tenen Vortrages; — „Aa^a/?'Ks/isH")
d. i. Karpathenbilder (Pesth 1870, 8o.);
— „Monographische Skizze iies Onr- und
Badeortes Rllrlztnira tiir Aerzte. NlltnrfllrZchrr
und Gnrgüöte. Mit einer UnniiZihlltt. einer tll-
pllgraphischen und OiZenbĂĽhnkurte" (Buda>
pesth 1873, 8".). erschien ebenda im
nämlichen Jahre aucb in ungarischer
Ausgabe: »Tor^tnioH FT'o^- 62 kür-
äökol? sßT-Oäii-Hti va^iatg." u. s. w.
Von seinen in Fachschriften abgedruckten
Aufsahen nennen wir: in der österreichi-
fchen botanischen Zeitschrift: „Eine Er«
cursion aus den RohäcS" ^Bd. XI I ,
S. 288); — ^Botanische Reise durch
das Waagthal in die Centralkarpathen"
sBd. XIV, S. 269)'. — „Beitrage zur Flora des Gömörer ComitateS"
XVI, S. 145^; im ungarischen phar»
maceutischen Journal s(3^6^32Srss2i
kstilax) : ,Aufzählung der bisher be>
kannten ungarischen Moose" (H.2 eäiß-
i8N6l6t65 UIÄFT-Hrlioni moliok) ^1863
und 1864) und im ungarischen Sonn»
tagsblalt (VasärnÄpi uM^) : „Die Ge-
denkfaulen auf dem Krivan und Ba-
biagura" (^. ^rivaQi es babia^urai sm>
1^032109) ^864). Darin berichtet er
ĂĽber zwei Denksteine, von denen der eine
weiland Friedrich August König
von Sachsen, der andere weiland Erz-
herzog Joseph Palatin zu Ehren als
Erinnerung an die Besteigung jener
Berge durch diese zwei Pfleger botanischer
Wifsenscbaft erricktet wurde. Die Bös-
Willigkeit der dortigen Bewohner arbeitet
an der Zerstörung dieser Denksteine, und
zwar aus dem Grunde, weil die In-
schriften derselben nur in lateinischer,
ungarischer und deutscher Sprache, nicht
aber auch in der flavischen abgefaĂźt sind.
Kanitz (August). Versuch einer Geschichte der
ungarischen Botanik. AuS dem dreiunddreiĂźig'
sten Bande der »I^niiaba" besonders abge»
druckt (Halle 1863, Gebauer und Schwetschke.
8" ) S. 252. Nr. 300.
Szopowicz, Franz (poln. Schrift
steller, geb. zu Smujdzi im Jahre
1762. gest. zu Krakau am 3. Mai
1839). Den ersten Unterricht erhielt er
im Elternhause, dann in der Jesuiten»
schule zu Kroia und nach deren Ver-
legung nach Kcetynga auch daselbst. Um
sich dem Berufsstudium zu widmen, be-
zog er die Hochschule in Wilna, und
bald that er sich durch seine Talente und
seine Verwendbarkeit so hervor, daĂź er
im Alter von erst 19 Jahren mit noch
27 Collegen von der damaligen Erzie-
hungScommisfion fĂĽr das Lehramt aus-
ersehen und 478! zur Ausbildung in
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Szedler-Taasse, Volume 42
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Szedler-Taasse
- Volume
- 42
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1880
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 356
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon