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iN) Heinrich 253
Artikel: Sniadecki j^Bd. XXXV,
S. 214^', — „Sos^aeoa o ^«asHs^l«
e?o6si") d. i. Abhandlung über die Be-
deutung der Quantität sKrakau 4823.
Universitats-Druckerei. 8".). auch im
achten Bande der Jahrbücher der Kra-
fauer gelehrten Gesellschaft abgedruckt;
^acil
?2'", d. i. Bemerkungen über
die Selbstlaute und Mitlaute im Allge-
meinen und über einige Buchslaben deS
polnischen Alphabets im Besondern
(Krakau 4827, 8".), diese Schrift üb-
rigens hatte Szopowicz bereits im
Jahre 4809 vollendet; — ferner bear-
beitete er einen Auszug der Mechanik
von I.Michael Hübe und der Physik
desselben Autors aus dem Lateinischen
ins Polnische; indessen wollen Andere
wissen, daß diese polnischen AuSzüge der
Jesuit Ioh. Koc verfaßt habe. In
Handschrift aber hat er ein arithmeti«
sches Werk hinterlassen.
Die polnische Literatur im historisch«kritischen
Grundriß (Krakau 1868, Himmelblau, gr. 8«.)
Bd. I I , S. 100.
Szopowicz, Heinrich (Arz t und
Komponist, geb. in Krakau im
Jahre 1814). Ein Sohn des Franz
S z opo wicz s^iehe den Vorigen^. Er
widmete sich dem ärztlichen Studium,
welches er an der Krakauer Hochschule
beendete, an der er auch im Jahre 1841
'-die medicinische Doctorwürde erlangte.
Um diese Zeit war seine Forschung auf
das Leben und dD literarischen Arbeiten
des berühmten polnischen Botanikers
Simon Syrenski sSyrenius) ge»
richtet, welcher, um daS Jahr 1340 zu
Oswiecim bei Krakau geboren. 1611 ge- storben, durch seine Botanik „O
roÜ20niu i u^oin 2iol", d. i. Vom
Wachsthum und Gebrauche der Kräuter
(Krakau 1613, Basic Kalski, Folio.
1334 S.), ein Werk. 394 Bogen stark,
mit 700 Holzschnitten, eine große Be<
deutung in der medicinisch'botanischen
Wissenschaft Polens erlangt hatte. Er
ließ seine Arbeit unter dem Titel:
, ^ a <3t'?)wnts Hz^sni l sas^ane'
e'slii'c)" (Kra>
kau 1841. 8<>.) erscheinen. Darauf trat
er in die ärztliche Praxis, und zwar zu-
nächst als Arzt auf den Gütern der
Grafen Szem b ek in der Ukraine, bis
er spater nach Iarrnolinec in Podolien
übersiedelte und daselbst seinen bleiben»
den Wohnsitz nahm. Seine Mußestunden
widmet er besonders der Musik, und ist
er ebenso ein trefflicher Pianospieler als
gewandter Componist, wie es seine bis»
her erschienenen Tondichtungen beweisen.
Ts sind meist nationale Tanzweisen und
3ieder, welche er componirt, und von
letzteren nennen wir „Dwl's Fwsnkl"
und „3>sz,Fl05nHz", d. i. Zwei Lieder
und Drei Lieder, für das Pianoforte
und die Violine, Arbeiten, welche ob
der Gefälligkeit und Grazie der Melodie
beifällige Aufnahme fanden.
8Iovuik nauon?. Ksäkktoki Dr. ?raut.
I.2ä. Kiossr a s^. 21kl?, d. i. Conver»
sations'Lerikon. Redigirt von Di>. Franz Lao.
Rieger und K. Mal? (Prag l872, Kober
3er..80.), Band VIII, S. 1209.
Szostowicz, Urban (gelehrter Pill-
rist, geb. in der Wojwodschaft Kra«
kau 1746, nach Horäny i 1747, gest.
zu Koiisk im Jahre 1792). Er trat im
Jahre 1763 in Galizien in den Orden
der frommen Schulen, in welchem er
nach Beendigung seiner Studien den
Namen Urdanus 2. s.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Szedler-Taasse, Volume 42
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Szedler-Taasse
- Volume
- 42
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1880
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 356
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon