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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Volume 42
Page - 254 -
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Page - 254 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Szedler-Taasse, Volume 42

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254 AtankovicS) Ludwig (Vater) annahm und an verschiedenen Collegien Mathematik, Redekunst und philosophi- sche Disciplinen mit solchem Erfolge lehrte, daß er sich dadurch den Neg als Erzieher in Familien des hohen Adels bahnte. Unter Andern lernte ihn Nico» laus Malachowski, Wojwode von Sieradien, kennen, der ihm die Erziehung seines älteren Sohnes Johann Nepo» muk, nachmaligen berühmten Staats» manns und Senators'Wojwoden anver« traute. Später lohnte ihm sein Zögling die an ihm verwendete Sorgfalt und Mühe, indem er ihm die Propstei zu Koiisk verschaffte. Dort verlebte Urban seine Tage unter Erfüllung der Obliegen» heiten seines BerufeS und beschäftigt mit literarischen Arbeiten, deren er verschie« dene in Prosa und Versen in damaligen polnischen Zeitschriften veröffentlichte. Die Uebersetzung der lateinischen Ge« dichte, die der berühmte StanislauS Konarski unter dem Titel „Vsoas 1^rie2"herausgegeben, sowie auch ande« rer zerstreut gedruckter Dichtungen des« selben, bleibt seine Hauptarbeit, welche auch unter dem Titel „stanisla^a. T o- Konarski's sämmtliche Dichtungen aus dem Lateinischen überseht (Warschan 1773, Zo.), erschienen ist. Sonderbarer Weise gedenkt keine polnische Literatur» geschichte dieser Arbeit Szostowicz', in welcher sich überdies auch Poesien einiger anderer Poeten und eine Bio» graphie Konarski's von Iaku» bowski befindet. 1809, 8°.) artiliin inä II, x. 716. Szreniawa. siehe: Sartym, Mat- thaus >^Bd. XXVIII, S. Sztachawicz siehe: Stachowicz.Alois RemigiuS im XXXVI. Bande dieses Lexikons. S. 321. Als Ergänzung zu dem dort Gesagten fügen wir hier noch hinzu, daß der in Rede Stehende ein (l.876) im Druck erscheinen ließ. Es ist nämlich das berühmte Benedic« tinerstift Martinsberg in Ungarn gemeint, über welches die von Dr. Binder her« ausgegebenen.historisch-politischen Blät« ter" im I.XXIX. Bande (l877), S. 902 u. f., eine ausführliche Anzeige bringen. Sztankai. Paul (Priester der Ge« sellschaft Jesu. geb. zu Eperies in Ungarn am 22. Jänner 1697, gest. zu Preßburg 30. April 1784). Der Sproß eines im Säroser Comitate heute noch ansässigen Adelsgeschlechtes, wurde er im Alter von 19 Jahren Jesuit, als welcher er anfangs zu Kaschau Poetik und Rhetorik lehrte, dann Procurator zu Trencsin; darauf fungirte er folge« weise als Rector zu Leutschau, Szo« kolcz und Güns. Im Druck erschienen von ihm: ^Hac?^ ^a^nassl'/?-aF?n6?Ua" 1723, 420.); — „ " (idiä. m neuer Auslage, unter verändertem Titel: „?i6ta.8 HunFarioa LurainuL gsutis in Nariam. asssatus, 2. 3. 3thpk2Qi tsmparidug 1736, 12".). aO 8ooi6tl».ti8 1355, I.A..8 Sztankovics. Ludwig Freiherr. Vater (k. k. Feld zeug meister, Ritter des Maria Theresien-Ordens, geb. zu Gde«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Szedler-Taasse, Volume 42
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Szedler-Taasse
Volume
42
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1880
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
356
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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