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Sztrokai. Anton
warlig auch Präsident der mathema«
tisch, naturwissenschaftlichen Classe der
königlich ungarischen Akademie der W s-
senschaften und Mitglied deS dirigirenden
Senates an diesem Institute, ständiges
Mitglied und auch Vicevräsident des
Landes'UnterrichtsratheS. AuĂźer einigen
im dritten und vierten Bande der Jahr«
bücher des ungarischen riaturwifsenschaft«
lichen Vereins abgedruckten Aufsätzen
veröffentlichte er nock: «l^ase'tcks Tnseso-
T'o^/al ^sH-^stsH/'s", d. i. Anleitung zu
meteorologischen Beobachtungen u. s. w.
(Pesth 1861. G. Emich, 4"., mit Tafel);
— inPoggendorff 's Annalen: „Eine
auffallende elektrische Erscheinung"
^1833. 88. Heft); — „Bemerkungen
über die „ „Das sogenannte Torricelli'sche
Theorem"" betreffende Abhandlung des
Herrn I . C. H a n s e n " ^134. Band
(1868) S. 476^ ; ĂĽbersetzte Joseph
Petzell'S Schuft: „Der kleine kata»
dioptrische Kathetometer nebst Anleitung
zum Gebrauche desselben" inS Ungarische
unter dem Titel: „^. K5g
(Buda 1843. mit Tafeln, 80.)
und Ludwig Schroen's „Siebenstellige
gemeine Logarithmen der Zahlen von
1 bis 108000 u. s. w." unter dem Titel:
1-töl 108000-iK terjeäü
V2.i2iniiit 10'töi 10 m. xerv2r6" u. s. w.
(Pesth 1860, 40.). Seit 1876 redigirt
er auch in Gemeinschaft mit Hunyad i ,
K ö n i g , K r u s p e r , S z i l y und
War tha , sämmtlich Professoren am
Pesther Polytechnicum, die „HtüsF^V-
temi laxo^", d. i. Polytechnische Blat«
ter, eine Monatschrift fĂĽr daS Gebiet
der Mathematik, der Naturwiffenschafien
und der Theorie der technischen Wissen-
schuften.
i>i u^5äß, d. i. Sonntagöblatt
v. Wurzbach, biogr. Leriton, XI.II < (Pesther illustr. Zeitung, iv.) 1872, Nr. 4.
— Nk-ank '« a kültölä, d. i. Daheiin
und in der Fremde. 1872. Nr. 24.
Porträte. Holzschnitte in drn beiden vor
genannten Blättern.
Sztoikovits. siehe: Stojkotnö. Atha>
nasiuS j^Bd. XXXIX) S. t42^.
Sztrakll, Johann, siehe: Straka,
MiloSlaw IVd.XXXlV, S. 223. in den
Quellen, Nr. 2).
Sztojanovits. siehe: Stojanoviö,
Isidor und Michael ^Bd. XXXIX,
S. 136 und 137).
Sztrokai, Anton lungar. Rechts-
gelehrter, geb. zu Sal fa im Eisen»
burger Comitate 20. December 1780,
gest. 9. Juli 1850). Aus der ungarischen
Familie Sztrokai von NemeS.CSäi.
welche im siebenzehnten Jahrhundert
geadelt wurde und mit 3adis laus
Sztrokai und Elisabeth Kaj ta i
ihre Stammfolge beginnt. Der älteste
Sohn Pauls aus dessen erster Ehe
mit Magdalene Horvath , besuchte
er die unteren Schulen und das Gym«
nastum in Oedenburg, sodann diePefther
Universität, an welcher er die Rechts«
studien beendete. 1804 erlangte er das
Advocatendiplom, 1807 aber wurde er
im Baja'er Gebiete wirklicher Advocat.
1810 ĂĽbersiedelte er nach Pesth, wo er
sich durch seine geschäftliche Gewandtheit
und sein grĂĽndliches Wissen bald einen
Ruf erwarb. I n Fachkreisen lenkte er
durch sein Werk: „6sl'H<5 ^05", d. i .
JĂĽdisches Recht, worin er die rechtlichen
Verhältnisse der Juden in Ungarn nach
den darüber bestehenden Gesehen dar«
gestellt hat. die Aufmerksamkeit auf sich,
und die ungarische Akademie der Wis.
senschaften ernannte ihn zum Mitgliede
der rechtswissenschaftlichen Classe. Als
3. Jänner l881.) <8
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Szedler-Taasse, Volume 42
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Szedler-Taasse
- Volume
- 42
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1880
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 356
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon