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Thewrewk, Emil 241 Themrewk, Emil
oben beschriebene Löwe hervorwächsi. Die
Helm decken sind rechts rott), links blau
beiderseits mit Gold unterlegt. — Das Wappen
der von Nudolph Nitter uon Theuer-
kauf gestifteten 3inie ist mir nicht bekannt.
Theurich, Joseph (Landschafts-
maler, Ort und Jahr seiner Geburt uw
bekannt), Zeitgenoß. Unter obigem Na»
men, der in den unten bezeichneten Ka-
talogen auch in Theur iech entstellt
ist. tritt zu Ende der Vierziger-Jahre
(1847) in Wien ein Landschaftsmaler
auf, welcher daselbst auf dem Neub.au
Neustiftgaffe Nr. 42 (alt) wohnte und
einige Jahre hindurch die Iahresaus'
stellungen der Akademie der bildenden
Künste bei St. Anna mit seinen Land.
schaftsbildern beschickte. So sah man auf
jener von 1847 in Oel gemalt: „Eine
AHIechiiite liri Anchberg" (60 fi.) ; —
1848 .' „Uancrnljütle am Änzyangr rines
Sumpt'rZ" (80 fi.)', — 1850: „Wald-
miihlr" (80 st.). Später hat Theurich,
dessen sonst nirgends — auch nicht in
Ausstellungskatalogen — Erwähnung
geschieht, an keinem Orte mehr aus-
gestellt.
Verzeichnisse der Iahresauöstellungen der
Akademie der bildenden Künste in Wien. 1847,
S. iü. Nr. 21? Daselbst und im Register
Ios. Theuriech geschrieben); 1848, S. 21.
Nr. 334 ^daselbst auch Theuriech. im Ne-
qister aber. 2. 42. Theurich genannt);
!85l>. S. 9. Nr. l:i lbeißt daselbst und im
Register. S. 30, wo seine neue Wohnung,
GumpendorfNr. 7. angegeben ist. Theurich).
Theurich, siehe auch Teirich, Valentin
>M. XI.III, S. 2 dessen Ehe mit Maria Ar. Ueber seinen
Lebens- und Bildungsgang fehlen uns
alle Nachrichten. Er befindet sich im
besten Mannesalter und zählt zur Zeit
! zu den ersten Sprachgelehrten Ungarns.
Frühzeitig verlegte er
sich
auf linguistische
Studien, und sein Werk: „5. I^T-Fitte
Thewrewk von Ponori, Emil (unga-
rischer Sprachforscher, geb. in Ün-
gärn, Ort und Jahr seiner Geburt un>
bekannt), Zeitgenoß. Ein Sohn des un.
garischen Schriftstellers Joseph Thew-
rewk s^iehe folgende Lebensstile) aus /tt^ H2«mss?-a", d. i. Das zweite Buch
! der Aeneide von Vi rg i l , zum Sckul-
gebrauch (Pesth ^863, Heckenast, 80.)
, dürfte seine erste selbständige durch den
! Druck veröffentlichte sprachwiffenschaft-
! licke Arbeit sein, wahrend er schon ein
Jahr früher « /6^ . /^ö/^)?!^?/^, d. i.
^ I.'.zsa. Gedichte (Pesth 1862, Kilian, 8^.,
, 246 S.) herausgab. Im Jahre 1874
kam er als Professor der classischen Phi-
, lologie an die Budapesther Universität, an
^ Stelle Emerich Szepessy's ^Bd. XI.II.
! S. Ii i^j, welchen der alten Zeit und
! Schule angehörigen Piaristen man in
< eigenthümlicher Weise, um ihn so zu sagen
! zum Rücktritte zu zwingen, denuncirt
! hatte, wie uns das Eingesendet in der
„Neuen Freien Presse" 1873, Nr. 1998,
belehrt. Emil Thewrewk zählt zu den
Matadoren der heutigen ungarischen
Sprachforschung und hat sich nach dem
Urtheile von Fachmännern durch seine
! formvollendeten Ueberseßungen griechi-
! scher Dichter, sowie durch seine durchaus
selbständigen, auf der Höhe Wissenschaft'
licher Forschung stehenden Commentare
griechischer und lateinischer Classiker be-
sondere Verdienste erworben. Vor Allen
hat er es verstanden, in der Hermeneutik
und Kritik die strengwifsenschaftliche Me-
thode in Ungarn einzubürgern und durch
gründlichen Unterricht und anregenden
persönlichen Verkehr belehrend und be»
fruchtend auf die jüngeren Philologen zu
wirken. Mit Otto Ho man und Anton
Barta l gemeinschaftlich inaugurirte er
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Terlago-Thürmer, Volume 44
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Terlago-Thürmer
- Volume
- 44
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1882
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 360
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon