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Töth, August Raphael 228 Täth, August Raphael
und Rcal'Gncytlopadie (Peftb 1838. Gustav
Hcckenllst. gr. 8".) 3. 93. — ^rck<3i>-
^ . Ibu in , d. i. Potträt-Alblim, Pesw. I.
— Keribenn ((5. M.). Album bundeit
ungarischer Tickier. In eigenen und fremden
Uebersetzungen (Treödm und Pestl? 1834,
N. Tchäfer und Hermann Geibel, 12«.) 2. 4W.
Porträte. 1) Facsimile des Ncimens',uges:
^^ tk l^n<ir^". BaradilZ (lich.) 1833(4°.).
— 2» Facsimile des Namenszuges ^'I?6tli
Unäi-o". Xyontt. ^Val^-I. 183 j^ (12".).
Lithographie.
Töth von Felsö-Tzopor, August Ra-
phael (Oberst der ungarischen Honv^d-
Armee in den Jahren 1848 und 1849, geb.
zu Marczal i im Somogyer Comitate
Ungarns im Jahre 4812). Der SproĂź
einer ungarischen mittellosen Adelsfamilie.
Vergebens suchen wir dieselbe in Ivan
N a g y's Adelswerke
". worin Band XI , S. 281,
nur einer Familie T«.'»th von Szopor
mit wenigen Zeilen gedacht ist. Nach den
uns zuganglichen Quellen dĂĽrfte Toth
in einer der militärischen Lehranstalten
Oesterreichs, also wahrscheinlich in einer
der vormärzlichen Cadetencomvagnien,
seine Ausbildung erhalten haben, da er
sich weder unter den Zöglingen der
Wiener-Neustädter Militär-, noch der In-
genieur-Akademie verzeichnet findet. Aus
der Anstalt, in welcher er ausgebildet
wurde, trat er in die Armee, und wir
sehen ihn im Jahre 1843 als Oberlieute-
nant bei Prinz von PreuĂźen-Infanterie
Nr. 34 in Lemberg, wo gleichzeitig auch
Schreiber dieses Artikels als Lieutenant
bei Nugent-Infanterie diente. I n Folge
seiner Kenntnisse und seiner Geschicklich-
keit ward T<5th dem österreichischen
Generalstabe zugetheilt. Als er aber nach
mehrjähriger Thätigkeit in demselben, vor-
nehmlich im Gebiete der Mappirung und
militärischen Landesbeschreibung, unge- ^ achtet seiner Tüchtigkeit die Eintheilung
^ in das Corps nicht erreichen konnte —
i auch einer der Krebsschäden der Vormärz-
^ lichen Aera, in welcher gewisse Corps«
! Keinen aus der Linie in ihre Mitte zu^
! lieĂźen, das Corps als ihre ausschlieĂźliche
! Domäne betrachtend — bat er um Rück«
Versetzung in sein Regiment und kehrte in
^ dasselbe als Capitän zurück. Kurz vor
! Ausbruch der Revolution im Jahre 1843
^ vermalte er sich mit einer Wienerin. Das-
^ Infanterie-Regiment Prinz von PreuĂźen
! war ein ungarisches und hatte seine
Werbestation zu Kaschau. Das ungarische
! Ministerium nahm sofort das VerfĂĽgungs-
! recht ĂĽber die nationalen Regimenter und
ihre Ofsiciere in Anspruch. So sah sich
denn auch T6th im September 1848-
aus Galizien nach Ungarn beordert, wo
er, bekannt durch sein Talent und seinen
vortheilhaften militärischen Ruf, bald als-
Major und Chef mit der Organisation
des 31. Honv6d-Bataillons betraut wurde.
Nachdem er dieselbe in kurzer Zeit voller
SachkenntniĂź beendet hatte, kam er mit
seiner Truppe unter das Commando
B e m's, dessen operativer Schauplatz
Siebenbürgen war, und bewährte im'
Feldzuge seine militärische Tüchtigkeit
bei zahlreichen Anlässen. Als dann im
December 1848 mit des kaiserlichen Ge-
nerals Urban Niederlagen bei Apahida
und Papfalva ein groĂźer Theil Sieben-
bĂĽrgens in Be m's Gewalt gelangte, traf
dieser Anstalten, sich in dem eroberten
Lande einzurichten, und ernannte T6th
zum Militär-Gouverneur desselben mit
dem Sitze in Klausenburg. I n dieser
Eigenschaft unterstĂĽtzte Toth die MaĂź.
nahmen seines Chefs auf das wirksamste,
die MuĂźestunden aber, die er trotz der sich
oft sehr drängenden Verhältnisse erübrigte,
fĂĽllte er mit literarischen Arbeiten aus.
So sind die in jenen Tagen im „Neuen
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Toffoli-Traubenburg, Volume 46
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Toffoli-Traubenburg
- Volume
- 46
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1882
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 330
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon