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, Franz 286
beroorgingen. Dieser Sieg bei Fontana Fredda ^
ermöglichte sofort das Vorrücken unserer Armee
bis an die Piave und war auch nicht ohne
EinfluĂź auf den am 8. Mai bei 6ampana ^
erfochtenen Sieg ĂĽber die Franzosen, wo
2U.V0U Wann der Unseren dreizehn feindlichen l
Kavallerie-Regimentern und 40.000 Mann
Infanterie erfolgreichen Widerstand leisteten.
In hohem Grade ehrenvoll ist das dem
Rittmeister Ujhäzl) von dem Feldmarschall'
Lieutenant Freiherrn von Fr imont ääo.
Lufignano 7. Mai 1809 ausgestellte Tapfer,
keitszeugniß. Nun wurde Ujhäzy zum Major
im Regimente ernannt. Mit demselben kam
er nach Beendigung des italienischen Feld«
zuges nach Croatien. wo er bis zum Aus»
bruche des französisch-russischen Krieges im
Jahre 1812 verblieb. Da marschirte er mit
dem Regimente nach NuĂźland. Dort zog rr
sich durch VerkĂĽhlung ein Leiden zu, das ihn
an der AusĂĽbung feines Dienstes hinderte.
Er kam krank nach Lemberg und starb da«
selbst 1813. erst 32 Jahre alt. Welzer
(Iac.). Biographien berĂĽhmter Zipser (Kaschau
und Leipzig 1833. ssllinger. 8«.) S. 283:
„Andr-ls Ujdilu, von Budcmwr".) — 2.EasPar
Ui^:l^n (V '^st. ;u ^fen 12. August 1719)
lvar Pnesier der «Gesellschaft Jesu und wirkte
oiele Iadre als Prediger an verschiedenen
^rten in Ungarn. Im Druck erschien von
idin die Schrift: „>Iu!iei- aiuicta sale, 3«n
.^U3. Vir^o Oei^arn, Hlal-ia 2b ori<;lul».Ii
inaculn, vinciieata^ (1'v!-uĂĽ.via6 1708, 4".).
— 3. Franz Ujhäzn. Ein zeitgenössischer
ungarischer KĂĽnstler, den wir querst in unga-
rischen Ausstellungen der Sechziger - Jahre
mit seinem Vilde „Verhör" begegnen. Meich
an gut gezeichneten Gestalten, zeigte dasselbe
vcn feiner Auffassung, nur machte das Kolorit
durch seinen dunklen Ton dem Ganzen nicht
unwesentlichen Eintrag. Gelungener war ein
Gemälde aus dem Jahre i864: „Paul Kiniszy
<mf der Schlacht bei Keny«rmezo", mit welchem
der KĂĽnstler ein gutes Schlachtbild lieferte.
Dann nach mehrjähriger Pause debutirte er
in der Wiener Weltausstellung 4873, Abthei-
lung Kunst, im Saale Ungarn, mit einem
„Stillleben". In ungarischen illustrirten
Blättern, so im „^sii lnapi u.,5a<;^ , d i.
Sonntngsblätter, findet man Illustrationen
nach seinen Bildern, unter anderen im Jahr»
gange 4865. Nr. t4: einen Orgelspieler, dem
ein Bube das Gestell trägt, geschnitten von
Husz. (50v.<i-o3i kevek: v. ^ . K in tor -
n^5.) sLehmann (Ernst). Bildende Kunst in der Gegenwart. Gedenkbuch an- die Kunst«
halle der Wiener Weltausstellung (Wien t3?3,
Holder, t>".) S. 122.) — 4. Johann Franz
(geb. zu Hollö.Lommtz 21. September l7l4,
gest. zu Preßburg 3t. März 1769). Auch
Ferdinand oder Ferdinand Franz mit
Vornamen genannt. Er trat in ein Reiter»
Regiment der kaiserlichen Armee ein und
schwang sich durch sein ausgezeichnetes Ver-
halten in den Kriegen seiner Zeit zu immer
höheren Stufen auf. Im Jahre 1734 wurde
er Oberst und Commandant des Huszaren»
Regiments Baron Baranyay Nr. 8 und be-
theiligte sich im October 1737 an dem denk-
würdigen Streifzuge, welchen Feldmarschall»
Lieutenant Graf Hadik nach Berlin unter»
nahm, bei welcher Gelegenheit er mehrere
Gefechte mit den feindlichen Huszaren des Ge«
nerals Seydlitz siegreich bestand. 1738 rĂĽckte
er zum Generalmajor auf. 176? wurde er
Inhaber des dritten, im folgenden Jahre
solcher des vierten Huszaren-Regiments. Graf
Thürheim führt ihn in seinem Werke: „Die
Reiter«Regimenter der k. k. österreichischen
Armee (Wien 1802. 8°.) Bd. II.- „Die Husza«
ren", Seite 70 unter den Inhabern als
v. Ujhäzy. S. 99 unter eben denselben aber
als Graf Ujhäzy an. ^Th ürh eim (Andreas
Graf). Im obenbezeichneten Werke. S. 192
und 221. — Derselbe. Gedenkblätter aus
der Kriegsgeschichte der' k. k. österreichischen
Armee (Wien und Tescheu 1880, Prochaska,
gr. 8".) Bd. I I , S. 193. unter Jahr 1736;
S. 201. unter Jahr 1737.)
Well), siehe: Dllyka >M. III,
S. 183, in den Quellens.
Illanowski, Leon (Dominicaner»
mönch, geb. zu Dubieck 1799, gest.
30. Juni 1837). Er trat zu Lemberg in
den Dominicanerorden, in welchem er
die theologischen Studien beendete und
1828 die Priesterweihe erlangte. Schon
zwei Jahre später zum Prior von Potok
ernannt, wurde er 1834 als solcher in das
Kloster zu Lemberg berufen, wo er nach
einiger Zeit den Titel eines General-
kirchenredners erhielt. Am 22. Juli 1843
wurde er auf dem Capitel in Lemberg
zum Provincial gewählt, und da er sich
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Trzetrzewinsky-Ullepitsch, Volume 48
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Trzetrzewinsky-Ullepitsch
- Volume
- 48
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1883
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 346
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon