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Va^kovics 209 Va^kovics
schon zahlreiche Opfer der namenlosen Grau«
samkeit des Wojwoden aufgenommen, s^s I so-
)Ias>'2i'o i°2 ?ä z;i ^linsrvH, d i. Ober^
ungarische Minerva (Kaschau) 1834. 2. 175:
_V '^äa 8ribai"<. Von Paul Nsmetkn. —
Xeißle^L, d. i. Vergißineinnicht, Bd, III
(l834): ^Sudor Vajäi^.^ — 3. Ein Victor
Vaid a ist ein ungarischer Schriftsteller, welcher
der Gegenwart angehört. Wir kennen uon ihm
das Werkchen: „Ul^är-emlen? a, I'sst-ILu-
<liin 1870.." (Pesth 1871, Fekeie) und einige
literarische Skizzen, welche in ungarischen
Zeitschriften erschienen sind, so z. V. in dem
uon Ludwig Abaf i ^Aigner^l redigirten
^I'iF>'s1a", d. t. 3)er Beobachter. Mona:-
schrift für Literaturgcschichte, <877, Bd. I I ,
Heft 2, einen Essay über Iobann Rib iny i
und im I I I . Bande, Heft 3. einen anderen,
betitelt: „Anton T^irman und seine .,llün-
^r ia", welcher dcn berühmren ungarischen
Tiaatsmann Anton Tzi rmay und dessen
^lluuFai-ia lu ^ai-^oli»- betrifft. Ueber
Anion Sz i rmay vergleiche dieses Lerikon.
Bd. XI. I I , T. 193 u. f. — 4 Ein Ober«
lieutenant Vajda, dessen Taufnamen wir nicht
kennen, diente.1784 in; Infanierie«Negimente
Nr. 6. In diesem Jahre fanden die Unruhen
der walachischen Bauern unter den beiden
Hauptaufrührern H6ra und Kloska statt.
Es galt, vor Allen dieser zwei habbaft zu
werden, und Oberstlieutenant Kray des Ne»
giments traf die Anstalten dazu. Vajda
aber war es, welcher, nachdem man den
Schlupfwinkel der beiden Rebellen entdeckt
hatte, dieselben mit 50 Mann in einem Walde
einschloß und am 30. December 1784 gefangen
einbrachte. Er wurde dafür von Kaiser I o»
seph mit 600 Ducaten und einer goldenen
Medaille belohnt, auch stieg er zum Haupt'
mann im 1. Szekler'Regimentc auf. Im Ge<
fechte bei Vulka im Türkenkriege 1788 fand
erden ehrenvollen Soldatentod. sThürheim
(Andreas Graf). Gedenkblätter aus der Kriegs«
geschichte der k. k. österreichischen Armee (Wien
undTeschen 1880. K. Prochaska. 3er.-8°.) S. 25.
Jahr 1784. S. 26, Jahr 1788.)
Vajkovics, Emmerich (gelehrter Je-
suit, geb. zu Großwardein 22. Juli
1713, gest. zuKalocsa 28. November
1798). Er trat mit 13 Jahren in den
Orden der Gesellschaft Jesu, in welchem
er seine Studien beendete, nach ab- gelegtem Gelübde die Doktorwürde aus
der Philosophie und Theologie erlangte
und dann im Lehramte verwendet, folge»
weise zu Kaschau Philosophie, zu Tyrnau
Sprachwissenschaft, Homiletik, Kirchen-
geschichte und heilige Schrift und zu
Ofen Dogmatik voitrug. Nachdem er
einige Zeit in letzterer Stadt als Rector
den höheren Schulen vorgestanden, kam
er als Büchercensor nach Preßburg, be-
kleidete danach das Rectorat in Fünf«
kirchen und 1773 das Superiorat zu
Großwardein. Nach Aufhebung des
Ordens als Domherr in das Capitel
des Kalocsaer Bisthums aufgenommen,
wurde er in demselben zuletzt Dompropst
und Weihbischof von Almisa. Vajko«
vics war sowohl während seiner Mit»
gliedschaft im Jesuitenorden, als auch
später im Weltpriesterstande schriftstelle»
risch thatig, und die Titel seiner Schriften
sind: „ (^s/s/ssinius ^?-z')i<?SM ^Vic c» /<? « s
1737.
1788); —
1791, 80.); — ,
i^ /t^ sid.
1791, 8^.^j; —
791,
8l>/!, die vorangeführten Dissertationen
sind auch zusammengefaßt und unter dem
gemeinschaftlichen Titel: „Ds censo^'a.
v. Wu-rzbach, biogr. Lerikon. XI^IX. ^Gedr. 17. Jan. 1884.) 14
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Ullik-Vassimon, Volume 49
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Ullik-Vassimon
- Volume
- 49
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1883
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 348
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon