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vre. VW06N20 Davit", im Florentiner
„^.rokivio storico", 1866. Im Jahr-
gange 4843 von Schmid l's „Oesterrei.
chischenBlattern für Literatur und Kunst"
veröffentlichte er: „Das Privatmuseum
des Nobile Antonio Dr. Piazza in
Padua" (S. 103)', — „Die städtische
Bibliothek von Treviso" (S. 198);
— „Die Quirinianische Bibliothek zu
Brescia" (S. 342) und ,Die Bibliothek
des Seminars zu Padua" (S. 337 u. f.).
Auch erschien von ihm eine Reihe Artikel
im ^rckivio vsnoto", deren Kenntniß
sich mir leider entzieht. Von seinem
Biographen, dem gelehrten Münchener
Bibliothekar G. M. Thomas, wird noch
eines Nmstandes gedacht, nämlich seines
Gedankens, einen internationalen Con-
greß von Fachmännern zu berufen, welcher
eine möglich gleichartige Behandlung des
ganzen Bibliothekswesens feststellen und
für geschickten Austausch von Katalogen
und Werken einen sicheren Gmndriß
ziehen sollte. Zu diesem Endzweck und
um mit einem Male zum Ziele zu kommen,
sei jedoch vorher ein Entwurf mit allen
Fragen und Forderungen auszugeben
und nach vorangegangener allseitiger
Berathung im Einzelnen und Besonderen
zur allgemeinen Beschließung zu bestellen.
Das Nützliche und Zweckmäßige, das
wissenschaftlich Durchschlagende in diesem
Plane begreift jeder Sachverständige; die
Erleichterung und Vereinfachung der
bibliothekarischen Technik, die rasche
Uebersichtlichkeit des gesammten wissen-
schaftlichen Vorrathes würde als nächstes
praktisches Ergebniß dieses Gedankens
resultiren. Nun, dieser Gedanke ist
wirklich ein vortrefflicher und seine Aus-
führung gewiß auch möglich, aber nur
dann, wenn die Bibliotheken einmal auf- hören, das Aschenbrödel der jeweiligen
Unterrichtsministerien zu sein. Denn das
Bibliothekswesen liegt so ziemlich überall
— Schreiber dieses reder als Fachmann
— stark im Argen. Valent inel l i war,
wie es sich von selbst versteht, Mitglied
mehrerer gelehrter Vereine und Aka«
demien, seit Juni 1864 auch correspon-
! direndes Mitglied (im Ausland) der
! kaiserlichen Akademie der Wissenschaften
', in Wien.
Allgemeine Zeitung (Augsburg. Cona, 4".)
1. Jänner 1873. Beilage. Nr. 1: „Giuseppe
Valentinelli". Von Georg Martin Thomas.
— Almanach dl'r kaiserlichen Akademie der
Wissenschaften (Wien, Staatsdruckerei, 5".)
XXV. Jahrg. (ls?3) 3. 133.
Vllleutini, Gottardo (Landfchafts-
maler, Ort und Jahr seiner Geburt
unbekannt), Zeitgenoß. Ein Künstler
dieses Namens beschickte zuerst 1847 die
Iahresausstellungen der Akademie der
bildenden Künste bei St. Anna in Wien
mit den Oellandschaften: „Zns der «Hegend
vllu Kam" (480 fi.) und „AM nan^ Irttuva
bei Nllin" (400 fi.); auch gedenkt Nagler
in seinem „Künstler-Lexikon" eines Gott»
hard Valent ini , Landschaftsmalers
in Wien, als eines 1849 lebenden Kunst-
lers, welcher mit seinen Bildern, die mit
Figuren und Baulichkeiten geziert seien,
Beifall sinde. Erst nach einer Pause von
zehn Jahren, 1836, begegnen wir Got-
tardo Valent in i wieder in den Aus-
> stellungsräumen der Wiener Akademie.
! wo er sein Gemälde: „'Geschneiter MM ia
der Tamburine" (300 fi.) zur Anschauung
brachte. I n der Zwischenzeit und darüber
hinaus waren aber seine Bilder auf
italienischen Ausstellungen, namentlich
auf jenen der Brera in Mailand, und in
der Akademie der Künste zu Venedig
erschienen, so 1853: »HN<
,-—1854:
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Ullik-Vassimon, Volume 49
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Ullik-Vassimon
- Volume
- 49
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1883
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 348
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon