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Fiena"; — „ZtralMchterin nun Sienll" und
„Nllnrrin llnä drr H'Mnd unn Ä55i5i". Da-
gegen ist die Zahl seiner Aquarelle sehr
groĂź, und war er in dieser Gattung der
Malerei sehr bedeutend. Er huldigt in!
seinen Bildern dem strengsten Realismus,
und doch schwebt ĂĽber allen etwas
Ideales', sein Genre ist ein beschränktes,
das ethnographische, aber darin ist er
Meister; seine Typen sind echte Kunst-
typen nach der Natur. Jetzt, wo die
sĂĽdslaviscbe und orientalische Frage immer
mehr und mehr in FluĂź kommen und sich
die Aufmerksamkeit Europas auf die
Kämpfe der Südslaven richtet, gewinnen
Valerio's Arbeiten auch fĂĽr uns in
Oesterreich täglich mehr Interesse. Seine
letzten Lebensjahre brachte er ganz zurĂĽck-
gezogen in der Bretagne zu und erschien
nur alljährlich in den Bädern von Vichy,
fĂĽr den von den Reisestrapazen arg mit-
genommenen Körper in den warmen
Quellen Linderung suchend, und in diesem
Badeorte ereilte den erst sechzigjährigen
Maler auch der Tod.
kloui teur (I?ariĂĽ, gr. Hol.) 1834, Nr. 70
und ??: „.Viduln l.'rlnlo^i-ki)ki<iiic: cle la,
monai'cinc.' ^ntlillllienn^"; 10 ^uillei. 186t,
im Feuilleton: ,.5alou do 1«61' uon Theo»
pbile Gautier. — I^'I II u 5 t i-at i o u.
«lourniU uulvcräcl (Paris. kl. Hol.) 18ö4,
L. 11o. — Die Donau (Wiener politisches
Blatt) 1833, Beilage >u Nr. 17. — All»
gemeine Zeitung (Augsburg. (5otta. 4",)
19. Leptenchcr 1879. Nr. 262 in der Nubrik:
„Verschiedenes" (Todesfälle).
c, Matthias Kraömaim (slo-
veniscker Poet und Schriftsteller,
geb. zu Srednja Bela in der Pfarre
Höflein in Oberkrain am 17. Februar
1831). Er besuchte das Gymnasium in
Laiback und hörte die philosophischen
Studien an der Universität in Wien, wo
er auck zu den eifrigsten SchĂĽlern des
slavischen Sprachforschers Miklosich zählte. Nach bestandener Lehramtsprü-
fung im Jahre 1833 als Professor am
Gymnasium zu Warasdin angestellt,
wurde er 1876 als solcher an das könig.
liche akademische Gymnasium in Agram
berufen, an welchem er noch zur Stunde
thätig ist. Die Muße seines Berufes
widmet, er seinen literarischen Neigungen
und Studien, die stch nach drei Seiten
erstrecken, nach der poetischen, cul-
turhistoris ch e n und philologischen.
I n ersterer Richtung trat er schon um die
Mitte der FĂĽnfziger-Jahre mit seinen
d. i. Gedichte, ver«
faßt von Matth ias Krasmann Val»
javec. Verlegt in Laibach bei Ioh.
Giont in i 1833, an die Oeffentlichkeit.
Diese Gedichte, welche im Ganzen eine
freundliche Aufnahme fanden und von
der Fachkritik zu den besseren Erzeugnissen
der slavischen Muse gezählt wurden, zeich,
nen sich durch reine, flieĂźende Sprache,
leichten Vers und ungezwungenen Reim
aus. Nach dieser Sammlung erschienen
in verschiedenen slovenischen Zeitschriften
noch zahlreiche lyrische Gedichte und
.Balladen seiner Feder. Sein episches Ge»
dicht: ,,^o?-a ?'« 6^!<?<l" (1864) wird
seiner Formvollendung wegen hervor»
gehoben, und in Behandlung der Ballade
und Iegende stellen ihn seine Landsleute
allen seinen dichtenden Genossen voran.
Auch ĂĽbersetzte Valjavec einige Dramen
des Sophokles ins Slovenische, und
dĂĽrfte der unsterbliche Grieche wohl der
erste sein, der in diesem Idiom er-
scheint. Was nun die kulturhisto-
rischen Arbeiten unseres Landsmannes
betrifft, so erstrecken sich dieselben vor«
nehmlich auf das Gebiet der slovenischen
Mythologie und Volkssage. Sein Werk:
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Ullik-Vassimon, Volume 49
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Ullik-Vassimon
- Volume
- 49
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1883
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 348
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon