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y Pietro 23 l Vallentsits
^ " in vier Blättern in Imperial-
vou62ikUH c!e1 socolo XVIII Kno 2,1 noäti'i
l^iorni (Vene^ia. l806, 8".) tomo I, x. 32,
t37 und 138. — IianoovlQ .^ ^tsi?»^. Vi.o-
r^aÜÄ äsFli uomini äistilitt äeii'Istria
Cli-iesto t828, XarsniFli, 8°.) Nr. 462.
Vlllle, Pietro (militärischer Schrift
stell er, geb. zu Vicenza 8. Jänner
4829). Der SproĂź einer Vicentiner
Adelsfamile, trat er. in jungen Jahren
in die kaiserlich österreichische Armee, in
welcher er zum Officier vorrĂĽckte. Mit
Ausbruch der Revolution in Italien ver-
lieĂź er aber die kaiserlichen Fahnen,
diente einige Zeit der Republik Venedig
und lieĂź sich dann, 1833, in das Heer
des GroĂźherzogs von Toscana einreihen.
Er kämpfte in den Feldzügen der Jahre
1848, 1849, 1839, 1860, 1866 und
und 1871 für die Unabhängigkeit Ita-
liens, wurde darauf als Oberstcomman-
dant in den Diftrict von Palermo ent>
sendet und in der Folge in den Ruhe-
stand versetzt. I n der Schlacht bei Vi-
cenza, am 10. Juni 1848, versuchte er
den verwundeten Massimo d'Azeglio
aus der Gefangenschaft zu befreien und
ward dabei verwundet. Im Jahre 1866
soll er sogar eine ganze Compagnie
Tiroler Jäger gefangen genommen und
fĂĽr die mannhafte FĂĽhrung seines Ba-
taillons ehrenvolle Anerkennung ein«
geemtet haben. Die Richtigkeit dieser
Angaben muffen wir der unten verzeich-
neten Duelle überlassen, welche, wäh»
rend sie die in Ruhe schaffenden, darum
aber nicht minder verdienstlichen Autoren
entweder nicht berĂĽcksichtigt, oder aber
mit wenigen Zeilen abthut, bei opposi-
tionellen oder gar revolutionären Per»
sönlichkeiten immer starke Farben aufzu-
tragen liebt. Valle,.der seit seiner Ver- setzung in den Ruhestand als militärischer
Schriftsteller fleiĂźig wirkt, gab bereits
folgende Werke heraus:
ia" (1866): — ^(
(1870), vom italienischen Ministerium
des Krieges mit ehrenvoller Erwähnung
ausgezeichnet' — ..Iln^la/s c?i z'Ktt/ca.
s <?/ /o/V^ca^'c?)i6" (1873), von Ge-
neral de Corlay ins Französische über-
setzt; — /^i!?'<^ o)'c?
ia" (1878); — ^
" (1878); — ,,
60??/ ess?)^)«'' (1880». — Außerdem ent«
halten die italienischen Soldatenblätter
„Kivistg. uiiUtars iw1ia.na.^ und „Iwliü
iniütin-o" zahlreiche Aufsätze und Ab-
handlungen aus seiner Feder. Seit 1880
redigirt er den militärisch-wissenschaft-
lichen Theil der in genanntem Jahre zu
Florenz herausgekommenen Zeitschrift „II.
oltrö 0^0 It,nr:Uti ^'irün^s 1877, I^ s ^lon-
Vallcntsits, Alfred Edler von (k. k.
Oberst im Generalstabe, geb. zu Fei^
stritz am 16. October 1832). Welches
Feistritz gemeint ist, kann Herausgeber
nicht sagen, da es ein Feistritz in Nieder«
osterreich, eines in Kärnthen und nicht
weniger denn 22 Ortschaften dieses
Namens in der Steiermark gibt. Im
Februar 1843 trat Valentsi ts zur
militärischen Ausbildung in die Wie-
ner-Neustädter Akademie, aus welcher er
am 13. August 1831 als Lieutenant
minderer GebĂĽhr zu Liechtenstein-Husza-
ren Nr. 9 ausgemustert wurde. Im Mai
1834 zum Oberlieutenant, 1839 zum
Rittmeister zweiter Classe im Regiments
befördert, kam er im Jänner 1864 als»
Rittmeister erster Classe in das 4. Uhla-
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Ullik-Vassimon, Volume 49
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Ullik-Vassimon
- Volume
- 49
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1883
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 348
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon