Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Ullik-Vassimon, Volume 49
Page - 286 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 286 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Ullik-Vassimon, Volume 49

Image of the Page - 286 -

Image of the Page - 286 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Ullik-Vassimon, Volume 49

Text of the Page - 286 -

Varnhagen, Karl August 286 Varnhllgen. Alphonso schreibt er selbst, erwarb ihm mehr Gunst! und Schmeichelei, Ansehen und Vortheile, als alle seine anderen Eigenschaften zu- sammengenommen. Kleine Ursachen, große Wirkungen! E u r o p a . Von Gustav K ü h n e (Leipzig, schm. 4°.) 1838. Nr. 4. Sp. 373: „August! Varnhagen von Ense". — I l lustr i r te Zci< i tung (Leipzig. I . I . Neber. kl. Fol.) 15. Fe« öruar 1878, Nr. iso?.- „Varnhagen". — National «Zeitung (Berlin) t838, Nr.49^>. im Feuilleton.- „Varnhagen von Ense". Von E. Hirsemenzel. — Pesth.Ofener Zei- tung, 1838. Nr. 241, im Feuilleton: „A. von Sternberg über Varnhagen von Ensc". — Presse (Wiener polit. Blatt) 1860. Nr.328. ! im Feuilleton: „Das Räthsel B'arnhagen's". Von Heinrich Laube. — Dieselbe. 1862. Nr. 124. im Feuilleton: „Zur Beurtheilung Varnhagen's".—Dieselbe, 1862. Nr. 267. im Feuilleton: „Der revolutionäre Barn» Hagen". Von Em.(il) K.(uh). — Schle« ! fische Zeitung. 1838. Nr. 499. im Feuille« ! ton: „Varnhagen von Ense". — Neb er! Land und Meer (Stuttgart. Hallberger, i kl. Fol.) Bd. XXXIII (1873). Nr. 23. S. 493: j „Nahel und Varnhagen". Von Schmidt- Weiß enf el s.— W eser.Zeitung. 1861. Nr. 3391, im Feuilleton: „Berliner Briefe". — Zeiiung für die elegante Welt. Redigirt von Heinrich Laube. 1843. S. 1003: „Varnhagen von Ense". Porträte. 1) C. Schuler 8e. (8"). — 2) Ludmilla Assing 6ei. P. Gottheiner lith. (Fol.). selten. — 3) Stahlstich ohne An« gabr deö Zeichners und Stechers im Karls« ruher Kunstverlag (4".). — 4) Holzschnitt ohne Angabe des Zeichners und Xylographen in der „Neuen Illustrirten Zeitschrift. Illu» strirteZ Volksblatt" (4".) 1846. Nr. 11. Widmungen der deutschen Autaren an Varn- Hagen. Nicht eben viele zeitgenössische Schrift» steller standen in einem Ansehen, wie Varn» Hagen von Ense. Wenn Fürsten ihre Orden, gelehrte Corporationen ihre Mitgliedschafts» diplome vertheilen, so versteht auch die Lite» ratur ihre Auserwählten in ihrer Art zu ehren und den Betheiligten durch Widmungen Zeichen der Hochschätzung und Verehrung zu geben. Nnd es wird die Literatur nicht viele Namen, selbst Altmeister Goethe nicht ausgenommen, aufzuweisen haben, denen die Auszeichnung der Widmung so oft und von so hervorragenden Autoren zutheil geworden, wie Varnhagen. Nachstehende Nebersicht will keinen Anspruch auf Vollständigkeit machen, aber die etwa vorhandenen Lücken werden nicht eben allzu groß sein. Es sind, mit Ausnahme des Oester« reichers Pipitz, lauter deutsche Schriftsteller, und zwar.- Bernstein: „Philosophie der Ge> schichte"; — Moriz Carriöre: „Achim von Arnim" und „Die Günderode"; — Dorow: „Reminiscenzen"; — Düntzer: „Goethe'ö Prometheus und Pandora"; — Eichstadt: 7,0xu5cuiÄ oratoi-ia"; — Eduard Gans: „Vermischte Schriften"; — Guhrauer.- „Leibnitz' deutsche Schriften"; — Heinrich Heine: „Atta Troll"; — Alexander Jung: „Der Bettler von James Park"; — Klose-. „Leben Hard enberg's"; — HeinrichKönig: „Williams Dichten und Trachten"; — Kurz: „Bett ina"; — Laube.- „Die Schauspie« lerin"; — Levinstein: „Ueber Hamlet"; — Fanni Lewald: „Prinz Louis Ferdi- nand"; — Theodor Mund t: „Dioskuren"; — Pipitz: „Leben Mirabeau's"; — Fürst Pückler - Muskau: „Tutti Frutti"; — Michael Sachs: „Poesie der Juden in Spanien": — Karl Wagner: „Briefe von Höpfner". In vorstehender Uebersicht sind alle liberalen Richtungen und Nuancen unserer Literatur vertreten. In einiger Beziehung zu Oesterreich steht Che« valier Adolfo von Varnhagen, Vicomte von Portoseguro, der keineswegs ein Neffe, wie es mehrere Blatter irrthümlich angaben, sondern nur ein ferner Verwandter des berühmten Diplomaten ist, mit welchem er derselben altadeligen Familie in West' phalen entstammt. Adolfos Vater, Fried« rich Ludwig Wilhelm von Varnhagen, zu Wasserburg in Westphalen geboren, verließ sehr jung Deutschland und trat in vortu« giesische Dienste. Nachdem er die Kämpfe in Spanien mitgemacht hatte, heiratete er in Liffa» bon und ging mit seiner Frau nach Brasilien, wo er es bis zum portugiesisch»brasilischen Ingenieur-General» und Bergwerks»Director brachte. Er war ein sehr ausgezeichneter und geschätzter Mann, über welchen der Sohn in seiner Geschichte Brasiliens ausführliche Mit. theilungen macht. Letzterer, der eine sehr sorg» fältige Erziehung genoß, widmete sich der diplomatischen Laufbahn und weilte lange Zeit als Geschäftsträger deS Kaisers von Brasilien am spanischen Hofe zu Madrid. Am
back to the  book Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Ullik-Vassimon, Volume 49"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Ullik-Vassimon, Volume 49
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Ullik-Vassimon
Volume
49
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1883
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
348
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich