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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Volume 54
Page - 136 -
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Page - 136 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Volume 54

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^li-cilz 4 36 Meiß, Lauren; Gedicdre von Katharina >i oä' (1883) ordentlichen Gelegenheiten zugezogen und G,'dicbte l^?"- Henriette K oh ler ^ wurde; so z.B. sangen in Mozart 's herausgegeben. ^ „Zaubersiote" die Partie der drei Genien 5eur,ä,cr ^i lcr^ur >i alcno er auf das ! Scbüler aus der Knabengesangclasse des .^al'r i«54. H r^auoq^ '^dm ron Ios Bursch' Professors Iaurenz Weiß. Auf diese und 3litttqart. V. -pcmami ! ^ .^^ verwendete er aucb alle Sorgfalt . ^ ^ . . <^ . .^4, ^seines gediegenen Unterrichtes, und sie Weiß, -Laurenz (ssompo siteur, ! wurde die eigentliche Pftanzschule für geb. in Wien am 19. Mai 18l0). Der ! alle übrigen Fächer der Musik, wie si^ ^ebenslauf dieses ebenso als Gesangs- ! denn auch die Sängerknaben der k. k. lehrer, wie als bieder- und Kirchencom- ! Hofcapelle zum großen Theile aus ihr poflteur gleick geratzten Tonkünstlerä, ! ergänzten. Viele hundert seiner einstigen deffea Namen wir in den älteren, neueren , Schüler sind zur Zeit hervorragende und neuesten Musikwerken gleich vei> i Künstler in der Oper, Kirche und Schule, geblich suchen, ist ein sehr einfacher ^ mehrere derselben wirken heute als Pro- Weiß kam im Alter von 13 Jahren fessoren am Musikconservatorium in (l823) in die Knabengesangschule des ' Wien. Im Febniar 1871 erhielt Weiß Konservatoriums in Wien, besuchte aber! für sein verdienstliches Wirken das gol- gleichzeitig auä> die Violinschule und , dene Verdienstkreu; mit der Krone, und machte später den dreijährigen Curs der! im September 1880 trat er nach fünfzig- Harmonie- und Kompositionslehre durch. ^ jähriger Dienstzeit am genannten Insti- Bei seinein Austritte 1830 erhielt er! tute in den Ruhestand. Seit 1843 wirkte infolge seiner ansge^eicdneten Verwend- , er übrigens auch als Chordirecior an der barkeit die silberne Medaille. In der Zwisl.^en^it aber, 182ll.27, während der Saison der italienischen Oper, war ihm griechisch-nichtunirten Kirche in Wien. Als Compositeur entfaltete er eine viel- seitige von glücklichen Erfolgen begleitete die ehrenvolle Aufgabe geworden, bei! Thätigkeit. Nicht nur, daß er für seine Gelegenheit der Aufführung von Mo- Knabengesangschule, sowie für den zart's „Requiem" den Alt-Solopart Gottesdienst in der griechisch-nichtunirten neben ^rau S ch e ch n e r (Sopran), ! Kirche zahlreiche Chöre und Vocalchöre Herrn (> i c c ima ra i Tenor) und L a- ^ componirte, so that er sich auck nebenbei b l a cb e (Baß) ;u singen. 1831 wurde als Lieder- und Kirchencomponist, sowie er supplirender Professor der Männer ! als Theoretiker in seinem Fache vielfacb gesai^ gscbule des Konservatoriums, welche ^ hervor. M r haben S. 137 eine Nebersicht er dann dur>.'b 30 Jahre leitete. 1832 ^ seiner Compositionen gegeben, soweit sie übertrug man ihm auch noch die zwei- ! aus den musicalisch > bibliographischen classige Knabengesangschule, deren Lei« i Hilfsmitteln, die aber leider sehr unzu- tung er bis Juli 1880, also nahezu ein reichend sind, sich zusammenstellen lassen, halbes Jahrhundert, mit glänzendein Er- Das fachmännische Urtheil über Lau- folge führte, denn die Leistungen dieser renz Weis; einigt sich dahin, daß er als Knabenschule waren so hervorragend, ^ Liedercomponist sehr sangbare und melo- daß bei allen Concerten des (5onservato- dische Stücke geliefert; daß er in seinen riums ein Knabenchor nicht fehlen durfte. ^ Kirchencompositionen, in welcben beson- wie derselbe denn auck öfter bei außer- ders seine Graduale und Offertorien
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Volume 54
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Weil-Weninger
Volume
54
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1886
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
346
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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