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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Volume 54
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Page - 191 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Volume 54

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Meißniann, Matthäus 191 Weitenauer im italienischen F»ldzuge 1866 tämpfte und für sein ausgezeichnetes Verhalten in dem- selben am 18. Juli mit dem Orden der eisernen Krone dritter Ylass? mit der Kriegs« oecoration geschmückt wurde. Im October 1869 zum Hauptmann erster Classe befördert, kam er dann nach Bregenz zur zweiten Map» Virungsabtheilung. Seit l. Mai 1882 ist er Oberstlieutenant und Commandant des :<2. Feldjäger-Bataillons. — :l, Leopold Weiß mann von Weißen st ein. Derselbe nat in jungen Jahren, im ersten Viertel des achtzehnten Jahrhunderts, in ein k. k. Reiter« Regiment. 1759 war er Major im damaligen «. Kürassier-Regimcnte Baron Schmerzia. heute Alexander Prinz von Hessen-Dragoner Nr. 6. Mit demselben focht er im sieben- jährigen Kriege und wurde im Feld^uge i?3U im Treffen bei Meißen, in welchem sich der heldenmütige Rittmeister Rüdt von Col» lenbach das Maria Theresienkreuz mit zehn Vajonnetstichen, die er empfangen, erkämpft hatte, zugleich mit seinem Obersten Baron Gabel.koven verwundet. 1767 rückte er zum Oberstlieutenant, 177l zum zweiten Obersten im Negimente vor; 1773 ward rr (Commandant der Militär-Monturscommission in Troppau. in welcher Ballung er starb. ^764 wurde er. damals Major, in Würdi» cmng seiner ausgezeichneten Dienste als Vol« dat in den erbländifchen Adelstand mit dem Prädicate uon Weißen stein erhoben. Er ist wahrscheinlich d»'r Vater des F ranz Weißniann uon Weißenstein ^2. li)l^, — 4. Mar t in Neißmann ist ein Maler aus Klagenfurt, der 1618 als zünftiger Meister in München lebte. Bei wrm rr ge- lernt, was er gemalt, nxe er nach München gekommen, darüber fehlen uns alle Nach- richten, und alle Kenntniß über ihn beschränkt sich auf diese Notizen, welche Nag l er in seinem Künstler«Lerikon ^Bo. XXI, S. 264) mittheilt. — 3, Matthäus Weißmann ist ein Bildhauer aus Fried»ck in Mähren. Zu Mistet befinden sich in der einstigen Pfarr-, jetzt Filialkirche zu St. Jacob, außer dem Hochaltar vier Teitenaltäre: St. Nico» laus. Jesus. Maria und Joseph und Anton von Padua, deren hölzerne Bildhauerarbeiten nebst dem Taufbrunnen von Weiß mann herrühren; und ebenso sind in der Aller» heiligrnkirche die fünf staffirten Altäre — die zwei Seitenaltäre zur h. Barbara, der Altar des h. Johann Nep.. des h. Ambros und der Mutter Gottes — theils von dem Olmützer Bildhauer K a m merreitd, WeilS von M a t thäus Weißmann ausgefüdrt. Wann L>'!v terer pelebt. ist nirgends ersichtlich, sWolnv (Gregor). Kirchliche Topographie von Mä>>» ren. I. Abthlg.: Olmülzer Erchiöccse. Vd. lN (Vrünn l8^>9) T, ili!> und l<)l 1 Weisz. Adolf, siehe: Weiß, Wilhelm ^S. 148, in den Quellen, Nr. 2^>. Weisz, Michael, siehe: Weiß, Wil^ Helm ^S. ^33, in den Quellen, Nr. 27^. WeitMllUcr, Ignaz (Priester der Gesellschaft Jesu, geb. zu Ingol f tadt am i. November i?09, gest am 4. Fe- bruar 1783). Ein Sproß der Familie Weitenauer auf Schonern Höfen und Froschau, welche 1760 vom Kur- fürsten Maximi l ian Joseph von Baiern den Freiherrnstand erlangte, beendete er zu Ingolstadt die Humani« tätsclaffen und trat 1724, damals 13 Jahre alt, in den Jesuitenorden. Wenn Baader in seinem Lexikon be° merkt, daß Weitenauer von dieser Zeit an sich nicht mehr Freiherr nannte, so hat es damir,, abgesehen davon, daß dieser Titel für den Klostergeistlichen weiter von keinem Belang ist, insoweit nicht seine Richtigkeit, als ja die Familie erst 36 Jahre später baronisirt wurde. Im Orden setzte Weitenauer seine Stn» dien aus der Philosophie und Theologie fort und betrieb vornehmlich jenes der griechischen Sprache und der orientalischen Idiome. Vierzehn Jahre lehrte er an ver» schiedenen Collegien und Gymnasien i:i Bayern, bis er 1733 an der Hochschule Innsbruck Magister der Philosophie und Professor der griechischen und hebräischen Sprache wurde, in welcher Stellung er durch zwanzig Jahre thätig blieb. Nach der am 2l. Juli 1773 erfolgten Auf. lösung seines Ordens zog er sich auf Ein- ladung des Abtes des Cistercienserstiftes ! Salmansweiler in dasselbe zurück, wo er
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Volume 54
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Weil-Weninger
Volume
54
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1886
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
346
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
Lexika Wurzbach-Lexikon
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