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Meittenthal lSwmmwfcl) Weittenthal (Stammtufel)
den Heldentod fĂĽrs Vaterland starb.
Ueber die aus des Freiherrn Ehe hervor-
gegangenen Kinder, wie ĂĽber den heuti^
gen, im Mannesstamme auf zwei Augen
ruhenden Familienstand vergleiche die
unten folgende Stammtafel. Nebenbei
sei bemerkt: ein Baron Weit tenthal
erscheint auf der Iahresausstellung in der
k. k. Akademie der bildenden KĂĽnste bei
St. Anna 1839 mit einem in Bleistift
gezeichneten Porträt.
Wappen. Halb senkrecht und quer getheilt
(3 Felder) m!c blauein Mittelschilo. In diesem
letzteren sind 3 (2 ĂĽber 1) schwebende goldene
Sterne zu sehen, 1: in Gold ein schwarzer
Adler, dessen rechter FlĂĽgel mit einem gol-
denen Kl, der linke mir einem goldenen 1
(Namenszug der Kaiserin Mar ia Theresia)
belegt ist; 2: in Schwarz ein zum Kampf
gerichteter güldener Löwe; 3: in Zilber ein
schrägelinker goldener Balken, auf welchem
der Länge nach ein golden gefaßten blanker
Degen mit nach oben gewendeter Spike liegt.
Auf dem Schilde ruht die Freiberrmkrone,
auf welcher drei Turnierbelme sich erheben.
Aus der Krone des rechten wächst ein vor«
wärts gekehrter geharnischter Mann hervor,
der in der Rechten ein blankes Schwert l,ält.
während er die Linke in die Sette stemmt;
auf der Krone des mittleren Helmes steht ein
schwarzer Adler, auf jener des dritten siedt
man einen einem ledigen rothen Fluge ein- gestellten gerade in die Höhe gerichteten g'e'
harnischten Arm. welcher in der Hand einen '
blanken Degen senkrecht emporhält. Helm>
decken. Die deä rechten Helmes sind schwarz
mit Gold, die des mittleren rechts schwarz mit
Oold. links roth mit Silber und die des
linken Helmes roth mit Silber unterlegt.
Weixelgiirtuer, Eduard Maler ,
geb. zu Ofen in Ungarn 18l7). Der
Sohn eines Baumeisters, wnrde er, da
er Neigung und Talent zur Kunst zeigte,
im Alter von vierzehn Jahren als Zög-
ling in die k. k. Akademie der bildenden
KĂĽnste bei St. Anna in Wien aufgenom-
men, wo er sich namentlich dem Thier-
stĂĽck widmete, aber auch im Blumen-
und Fruchtstäck und zuletzt im Genre
gelungene Arbeiten lieferte. Seine erste
Arbeit, mit welcher er 1839 auf der
Iahresausstellung der Akademie erschien,
war ein Aquarell: „Nir h. Elisabeth".
Nach fünfjähriger Pause brachte er 1844
wieder ein'solches, „Nrr treue Gefährte",
1845 aber ein Oelbild: „Taktes Mld";
nun folgten in bald längeren, bald kür«
zeren Pausen in den Iahresausstellungen.
bei St. Anna und in den Monatsausstel»
lungen des österreichischen Kunstvereines
seine Arbeiten, meist Oelbilder: in ersteren
Stammtafel der Freiherren von Weitteuthal.
Karl. Sebastian Kleinpauer
erster Freiberr von Weittenthal ^S, 209^
geb. i>. August 1717. t 24. März 1793.
Maria Josepha Fosy von Fosenau.
Aarl, r. k. Hofzchlmeister
geb. 42. September 1783,
1- 12. Juli 1846.
Fraucisca Edle uon Schleichhart
von Wicsentyal
aeb. 11. September 1792. Maria Josepha
geb. :l«, Juni 1782,
f 18. December 1783. Alois, Fähnrich
geb. 9. December 1786.
1- 23. März 1806.
b. 25. Juni 1818. Karl, Hauptmann'Auditor
geb. 14. Mai 1824.
-i- 8. April 18«1.
Hlauline Varga von D6esi
geb. 29. Juni 182i>.
^ Adele "^
geb, 6, August 1837. Amalie
geb. 6. Februar 1813. Fudouica
geb. 31. Mai 1514.
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Weil-Weninger, Volume 54
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Weil-Weninger
- Volume
- 54
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1886
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 346
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon