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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Volume 54
Page - 267 -
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Page - 267 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Volume 54

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M) Friederike 267 MenckheiM) Bnpt. Orden erhielt. Beide abcr wurden zu Inhabern von Regimentern ernannt, und Franz Xaver besiegelte auch seine Treue für Kaiser und Vaterland mit dem ehren- vollen Soldatentode auf dem Schlachtfelde an der Spitze seiner tapferen Krieger. Als treue Paladine ihres Königs sahen wir die Wenckheims auch im ungarischen Land' tage, in dessen Magnatentafel sie infolge ibres Adels einen Platz einnehmen. — Was die ehelichen Verbindungen dieses Hauses be« trifft, so gehören sowohl die von den männ« lichen Sprossen desselben gewählten Frauen, sowie jene Familien, in welche die Tochter heirateten, den rdclstrn Adelsgeschlechtern des Landes an, unter denen w'r in der Stamm« tafel den Harruckcr, Rosenfeld, Pälffy, Niczky, Orczy, FesteticZ, Apponyi. Andrassy. Esz terhazy. Walterökir- chen, Radehky, Zichy begegnen. — Der Besitz der gräflichen Linie umfaßt die Herr- schaften: Gl)uta. B^'<'s und 6.Kigt)6s im Bsk<5ser, Szent Mn'rton und Czäkudoar im Aradcr und Apä^a im (5öanader Comitate. Den Grundbesitz dcr freiherrlichen Linie kennen wir nicht. I I . Einige denkwürdige Sprossen der Familie Wenckheim. 1) Vö la Freiherr von Wencl» deim (geb. 4. März l842). Ein Sohn des Freihcrm Victor aus dessen erster Ehe mit Mar ia geborenen Czindcry von Nagy« Attadt und ein Neffe des Freiherrn V<-la von Wenckheim, Ministers am kaiserlichen Hoflager. Mit ah. Entschließung des Kaisers von Oesterreich ääo. 30. Juli 1860 ist ihm gestatcet worden, Namen uno Wappen seines Großvaters mütterlicherseits Ladislaus Czindern von Nagy» Attadt zu führen. — 2. Vö ln Freiherr oon ssiehe die bcson- dere Biographie S. 264). — 3. Franz Haver Freiherr ^siehc die b^scndcre Bio» graphie S. 269^. — 4. Friederike Grafin Wenckheim (geb. 18. December 1816. gest. zu Grah l. Jänner 186«). Eine Tochter des HeldenmarsäMs !)tadelzky aus dessen Ehe mit Francisco geborenen Gräsi» S tra s so ld o » O r afenb erg, vermäße sie sich ain l4. Jänner 1838 luit deni damaligen Rittmeister in der k, k. Armee, Karl Grafen von Wenckheim. Sie war eine Pianistin ersten Nanges und bewies eine wahrhaft glänzende Virtuosität in Prima Vista<Ucb«.>r, tragungen aus Partituren für Orchester. Man erzählt sich von ihr das Folgende: Hm Sep- tember 1849 kam ihr Vater, der Feldmarschall, nach Wien. Ein junger Componist, der auch dem gefeierten Helden des Tages seine Hul. digung darbringen wollte, widmete demselben eine Quadrille in der Partitur für die Nlech» instrumente des Radetzky'schen Huszaren'Regi» ments. Nachdem der Feldmarschall für die ihm überreichte Comvosition herzlich gedankt hatte, mit der Bemerkung, er werde dieselbe stets als werthes Andenken an die Zeit be» halten, wo er von Wiens Bevölkerung mit so unendlicher Herzlichkeit und Begeisterung aufgenommen worden, wendete er sich an die im Empfangss.üon eben anwesmde Gräfin Wenckheim und nu verzeihlichen väter» lichen Stolze auf das Talent seiner Tochter ersuchte er sie. ilm dic Quadrille sogleich auf dem Clavicr vorzuspielen, und ergötzte sich an dem wahrhaft verblüfften Erstaunen des Komponisten, alö die Gräfin den Vor- trag von der Partitur lve^ in wirklich oor« züglicher Weise ausführte. — 5. Johann Vaptist Wenck, lebte in der zweiten Hälfte des siebzehnten Jahrhunderts als der „freyen Stände in Steyermark Leibmedicus und als Stadcpdysicuö in Grah". In den unter dem Titel n)Ii3cullHll«^ von der kaiserlichen Leopoloinischen „^.caäsinia. RaturkL (?urio5o> rum" herausgegebenen periodischen Schriften erschienen mebcere seiner wissenschaftlichen Abhandlungen über von ihm angestellte inter» esfante Beobachtungen iin Gebiete der Me> dicin, so: „Odsüi-viUio cio muliere, <iug,s existente: in uluro oLsiouIoi-um conZOrie ex «inai-tua lootn i-slictli clenu,» bis oou- c^i»lt k^Iioiterciuo iis^orit" sOoc:. I I I . .Xnu. IV, Ol»5. 87^; — ^V« muliodri perioäici ^Muvii" sebo,, S. 2(j2 im ^.l>- peuclix); — ^visseriatio i)tiy2i>.'a: l^ n iu conel>,vitütibuL cor^ori« nostri sir Inx an tvaedr^" s^uu. VI I et VII I) ; — „0t>56i-. vatio äs liFnn lentiäeino" s^.nn. IX st X, Obs. 136); "" «Od^ei-VHÜ,) tlo äuobu« viris ät^riu^iä Üuxurn inensti'ualeln LÄN^uiuis x»Lr ^)(!U6iu ^inisntibuä" ^id. Odg. l36^. — ^Vi830pt2tio M^iea 6o teni^ors, <iuc> anilni». rationklis kumano ool-poro inkun- ä^tui-« fOnt. I cl I I , .^pl>. e, 130); — „I>llU3 postiiUlNii. ^o!i. lieueä. ürüncltzlii" V <'t VI, Ods. 30); — ^De vermidu» ^lus minus ooto milliduK psr urinaiQ, inslan s^setiL« s^eut X, Od-z. 87^. Johann
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Weil-Weninger, Volume 54
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Weil-Weninger
Volume
54
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1886
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
346
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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