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Wenclewski 272 ) Johann
welcher Abhandlung er den philosophi-
schen Doctorgrad erlangte; — «vs
rsdus Hpiäauriorum", im „Posener
Schulprogramm für 1834"; — „
d. i. Lateinisch. polnisches
Wörterbuch für die classischen Autoren
(Posen 1834, 8".)'. — „5/onnck ^seäo-
^o^^o-^ae/^^^ d. i. Griechisch-polnisch»
lateinisches Wörterbuch (Warschau 1869);
?2" (ebd. 1836);
„p ex r^a.600
äs Studio <^H0<1 proximiL ^uatuor
perioridus 22.6ü^ I1s in Fras
äig koloni 00N3UMp86rint st äs tra.-
in liriFuam polonioain oon-
im „Posener Schulprogramm
für 1857" und wieder in London, dann
unter dem Titel: „Ds s^ck'o «?z ^^s^o
?6F. a ^o^o)2zs cc>7lsum^)i'o" (Posen
18 37); — „^öl i ias sH^^s " (!86l);
s" (Warschau 1863),
beigegeben dem „Iliäsx Isotionuiu. in
uuiv. litsi'. v^i'Z^v. pro anrio 1864/63";
i", d. i. Von den Brauten im alten
Griechenland. Im Jahrgang 1839 der
periodischen Zeitschrift „V'dlioteka. ^ar-
lv^" veröffentlichte er die „Histo-
r^Fcävi Frsc^ioii") d. i. Geschichte
der griechischen Tragödie, welcher einige
Jahre danach eine Abhandlung über das
griechische Theater folgte. I n der Bei«
läge zur Krakauer Zeitung .,0^3", d. i.
Die Zeit, gab er aber die größeren lite>
rar-historisch ei! Essays, sämmtlich in pol-
nischer Sprache, über Babrios und die
griechische Fabel, über die „Prometheus"'
Trilogie des Aeschylus, über die „Tra»
chinierinnen" des Sophokles und über
den „Herkules Oitta" des Seneca her-
aus. I n den „Denkschriften der Akademie
der Wissenschaften in Krakau, I" befindet sich aber seine Abhandlung über die Dich
tungen des Andreas Krzycki, Erz»
bischofs von Gnesen. Wenclewski ist
auch Mitglied der wissenschaftlichen Gym«
nafial-Prüfungscommission und Director
des philologischen Seminars und Pro«
seminars der Lemberger Universität.
Ds t?ttös?'nat!s s^ n,Fe?o .^ Oi2ion2,rio dio^^ea
300 ritratti (^irsu^s 1879, 6noc:s85oi'i 1.9
Klonnior, I^ 6x.-8l>.) x. 1064.
Wend, Johann (Tonsetzer, geb.
zu Winaritz in Böhmen am 28. Juni
1743, gest. in Wien am 3. Juli 1801).
Bei hervorragender Begabung für die
Musik bildete er sich zum Hautboisten,
wobei er sich vor Allem der Unterstützung
des Grafen von Pachta in Prag er-
freute, in dessen Capelle er auch mehrere
Jahre in Verwendung stand. Da er sein
Instrument mit großer Vollendung spielte,
erhielt er 1787 einen Ruf als zweiter
Hautboist an der k. k. Hofcapelle in
Wien, an welcher er bis zu seinem Tode
verblieb. Auch als Componist vielfach
thätig, schrieb er Concerte, Solos und
verschiedene Stücke für Harmoniemusik,
die, wie Dlabacz berichtet, vielen Bei»
fall fanden und zu ihrer Zeit, wie noch
lange nachher sehr geschätzt waren. Im
Stich sind von ihm nur bekannt:
", 0p. 1 (Offenbach 1792). Da-
gegen führt I . Traeg's „Verzeichniß
alter und neuer, sowohl geschriebener als
gestochener Musicalien", welches 1799 in
Wienerschien, vonWend's Handschrift
lichen Compositionen auf: eine Sym<
phonie, sechs Quartette für Violin, Oboe,
Fagot, Bratsche oder Violoncell, eilf
Violinquartette; sechs Flötenduette und
mehrere sechs- bis achtstimmige Harmonie»
stücke. Dlabacz, der Landsmann des
in Rede Stehenden, schreibt dessen Namen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Weil-Weninger, Volume 54
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Weil-Weninger
- Volume
- 54
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1886
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 346
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon