Page - 278 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Weil-Weninger, Volume 54
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Wengennrayr, Joseph 278 Menger, Franz
zählung „Kasimir", von Wendl ing dra«
matisch bearbeitet.
Wendt, Ferdinand Maria, siehe:
Wend, Johann >^S. 273, in den Quellen,
Nr. 1^.
Wendt, Johann Adam von, siehe:
Wend, Johann >^S. 274, in den Quellen,
Nr. 3 ,^.
Wendt von Wendtenthal, Joseph,
siehe: Wend, Johann ^S. 274, in den
Quellen, Nr. 4^>.
Wendt, Oswald Freiherr, siehe:
Wend, Johann ^S< 273, in den Quellen,
Nr. 7^j.
Wendt, Franz von, siehe: Wallmoden
^n der Genealogie. Bd. I^II, S. 279
Wenelin, Georg, siehe:
Nenelin Georg
Md. 1., S.
Wengemayr, Oddo, siehe: Wengen-
, Joseph sin den Quellens.
Wengenmayr, Joseph (Maler, geb.
in T i ro l , Geburts» und Todesjahr un-
bekannt). Er lebte im achtzehnten Iahr>
hundert und übte zu Meran die Maler»
kunst, welcher auch sein Sohn Sebastian
sich widmete. Die Nachrichten über Beide
sind sehr spärlich. Sie beschränken
sich
im
Ganzen auf die Kenntniß zweier Bilder,
von denen eines „Ohristnä um Kreuze mit
Maria nnb Ilihünneü", auf Holz gemalt,
sich in der Gemaidesammlung des Fer»
dinandeums zu Innsbruck (Katalog
Nr. 280) befindet. Eines „sehr brav ge-
malten U. 3. Frauenbildes" aber gedenkt
Canonicus Leman in seinem „Tiroli«
schen Künstler-Lexikon" (S. 273) mit der
Bemerkung, daß sich rückwärts dieses
Bildes folgende Aufschrift befinde:
„Joseph Wengenmayr, Maler in ' Meran, von sein Sohn Sebast. W. W.
1781 gemahlen" lsio). Statt „von sein
Sohn soll es wohl heißen vor (für) sein
Sohn", denn sonst hätte diese Aufschrift
doch keinen rechten Sinn.
Ein Qddo Wengemayr (geb. zu Thalheim
1622, gest. zu Kremsmünster 1702) — Ha an
und Huemer schreiben ihn Wengermayr
— war Capitular des berühmten Venedic« -
tinerstiftes Kremümünster, in welchem er
als Professor der Grammaticalclassen (1649
bis 1630) und einige Zeit als Dirigent des-
Musikchors wirkte. Die Muße seines klöster«
lichen Berufes aber verwendete er zu mache«
matischm Studien und Zeichnungen, deren
mehrere mit seinem Namen bezeichnete er
hinterließ, unter anderen eine: „I'adnili. cn-
bica. ubüi'ior ^»ro lino«. st «i'^oin strick"
1668. Wenaemayr starb achtzigjährig als-
Senior des Stiftes. ^Huemer (Georg). Die
Pflege der Musik im Stifte Kremomünster
(Wels 187?. Haas. 8".) S. 28. — Hagn
(Theodorich). Das Wirken der Benedictiner-
abtei Kremsmünster für Wissenschaft. Kunst
und Iugendbildung (Linz 1848. Quirin Has«
linger, 8°.) S. i»), 233, 320. — Fellöcker
(Tiegmund). Geschichte der Sternwarte der
Benedictinerabtei Kremömünster (Linz 1864,
4".) S. 7 sschreibt ihn Wengemayr^.
Wmger, Franz (Holzschnitzer,
geb. zu Hof nächst Mondsee in Ober«
österreich am 6. October 1831). Der
Sohn eines unbemittelten Zimmermauns,
der ihm keinen anderen Unterricht ge»
währen konnte, als den Besuch der ein»
classigen Volksschule zu Zell am Moos,
übte er während der freien Zeit sich im
Zeichnen und Modelliren, ohne darin je
eine Unterweisung erhalten zu haben.
Eine Caricatur, aus welcher die Züge
seines Lehrers unverkennbar sprachen,
trug ihm eine Tracht Ohrfeigen ein,
welche aber seinen Eifer zum Zeichnen
nicht beeinträchtigte. Als er zehn Jahre
alt war und den Wunsch äußerte, zu
einem Bildhauer in die Lehre zu kommen,
konnte ihm der Vater nicht willfahren,
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Weil-Weninger, Volume 54
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Weil-Weninger
- Volume
- 54
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1886
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 346
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon