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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Volume 59
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Zeleny 30 l Zelenj gekehrt, sehte er scine Arbeiten in Brunn fort, wo er noch zur Stunde wirkt. Ueber seine Bilder — er ist meist für die Kirche thatig — bringen die „Brünner Zeitung" und auch andere mährisch schlesische Blätter von Zeit zu Zeit Nach richten. Zu gleicher Zeit beschäftigt er sich auch mit Restaurationsarbeiten, von denen namentlich mehrere Altarbilder in Wellehrad, das große Hauptaltarbild zu St. Thomas in Brunn, ferner das große Altarbild zu Eibenschitz: „Nie Himmelfahrt Mülienz", von Winterhal ter, erwähnt seien. Die Zahl seiner Bilder, vornehm» lich Altarblätter für die Kircben Mährens und zu einem kleinen Theile auch Böh- mens und Schlesiens ist sehr groß. Moriz Trapp hat sie — wie es in den Quel- len verzeichnet steht — als einen Beitrag zur mährischen Kunstgeschichte sorgfältig aufgezählt und die Kirchen oder die Be» sitzer, wo sie sich befinden, angegeben. Bis zum Jahre l878 belief sich die Zahl derselben auf die ansehnliche Höhe von 403, darunter weit über ein Dutzend, welches die mährischen Landespatrone Cyrill und Method darstellt. Außerdem malte er viele Fahnenbilder, Bildnisse u. dgl. Eines Historienbildes sei auch gedacht, der /Taufe Vorwog", welches er nach eigener Composition für den Berg« Werkbesitzer Franz Mül le r in Oslawan 4866 vollendete, und das sich zu Fußdorf bei Iglau befindet. Von seiner Hand ist auch daS lebensgroße Bildniß Seiner Majestät des Kaisers Franz Joseph, welches der mährische Landesausschuß für den Landtagssaal ankaufte. Eine, „Maria mit t>rm IeZn5kini>l" malte Zeleny 1852 im Auftrage des Wiener Mechita- ristenabtes und Erzbischofs Azaria für die griechische Kirche in Constantinopel. Des Künstlers Geburtsort Raigern hat ihm das Ehrenbürgerrecht verliehen. Nicht zu verwechseln ist Zeleny mit dem namensverwandten Maler Sel> leny, der im nämlichen Jahre wie unser Künstler, 1824, aber in Wien geboren ist, und dessen dieses Werk im 34. Bande, S. 38 u. f. gedenkt. B r ü n n e r A n z e i g e r . 1833. Nr. 2 l? und 249: „ Im Atelier des Malers Zeleny". — N e u i g k e i t e n (Brünner Localblatt) l835, Nr. 43 im Feuilleton: „Spaziergänge durch Brunn". — D i e s e l b e n . 1860. Nr. 183. — Dieselben. 1562. Nr. 3lt>: „Ein neues Altarbild oon I. Ä, Zeleny". — Brünner Zeitung. 1861. Nr, 73: „Drr ständische Landtagssaal in Brunn". — N ru e Zei t (Olmützer Blatt) 1837. Nr. 162 ^us einem Schreiben Zeleny's aus Paris". — Neue Freie Presse. 1867. Nr. 111«. — Notizenblattder historisch «statistischen Sek- tion der k. k. mahrisch'schlesischen Gesellschaft zur Beförderung des Ackerbaues, der Natur« und Landeskunde. Redissirt von Christian Ritter d'Elvert (Brunn. 4".) Jahrg. 1866. Nr. 1. S. 7: „Zur mahrisch'schlesischen Bio« graphie. XXXVI'. Joseph Zeleny". Von Moriz Trapp; 1878. Nr. l. 3. l : «Kirchen» gemälde von I . Zeleny". Von M. T.(ra p p). — Nag ler (G. K. Dr.). Neues allgemeines Künstler«Zerikon (München 1833 u f.. l5'. A. Fleischmann. 8".) Bd. XXII , 3. 233. Helcnj, Wenzel ( M i t g l i e d des Abgeordnetenhauses des österreichischen Reichsrathes, geb. zu Borova in Böh- men am 26. August 1828, gest. in Prag 3. April l873). Er besuchte zuerst die Schule seines Geburtsortes und kam dann auf die Normalhauptschule in Iglau, wo er die deutsche Sprache er- lernte, darauf an das Gymnasium zu Deutschbrod, auf welchem er mit dem nachmaligen Agitator Havl ioek, dessen Einfluß für das Denken und Handeln des Jünglings entscheidend blieb, bekannt wurde. Nachdem er 1843 das Gymna- sium beendet hatte, bezog er die Prager Hochschule und bereitete sich daselbst für ein Gymnasiallehramt vor. 1849 wurde er Supplent am akademischen Gymna >
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Volume 59
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Wurmser-Zhuber
Volume
59
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1890
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
428
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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