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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Volume 59
Page - 328 -
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Page - 328 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Wurmser-Zhuber, Volume 59

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Zepharovich (Genealogie) 328 Zepharovich (Genealogie) l7^; — «Krystallformen einiger molyb» dänsauren Salze und des Inosit", mit Tafel I^VIII, 2. Abth., S. l i l ^ , — .Die CeruMKrystalle von Kirlibaba in der Bukowina", mit Tafel ^X I I , j . Abth, S. 439^; — „Die Atakamit- lrystalle aus Süd-Ausiralien", mit Tafel ^XI I I , 1. Abth., 6^, — „Ueber Dia- phorit und Freieslebenit", mit 3 Tafeln ^XI I I , 1. Abth., S. 130^. In Würdi, gung seiner Verdienste um die Wissen» fchaft erhielt Zepharovich von Seiner Majestät am 4. December 4866 den Titel eines Oberbergrathes und am 6. December 1872 den Orden der eisernen Krone dritter Classe. Poggendorf ( I . (5.). Biographisch»litera« risches Handwörterbuch zur Geschichte der eracten Wissenschaften u. s. w. (Leipzig 1863. I . Ambr. Barch, gr. 8«.) Band I I , Sp. 1403. — Genealogisches Taschen» buch der adeligen Häuser (Brünn. 22".) VII . Jahrg. (1882) S. 603. Hur Genealogie der Nitter von Zepharovich. Die Zepharovich, welche wir auch Zefa» rouic geschrieben finden, sind slavischen — wahrscheinlich serbischen — Ursprungs. Der erste, der den österreichischen Adel erlangte, war Daniel Zepharooicb. k. Rath, welcher 1782 für seine Verdienste in den öftrrreichi,' schen Ritterstand erhoben wurde. Von Da> niel ist ein schönes Blldniß vorhanden. Kniestück in Folio. I . B. Lampi M I . Clerk eo. t?89 in Schwarzkunst. Die Familie zählt in ihren Reihen mehrere aus gezeichnete Sprossen, die im Staatsdienste, im Heere und in der Wissenschaft sich herooo gethan. — 1. Ein August Ritter von Ze> pbarooich beendete die rechtswissenschaft» lichen Studien und erlangte daraus die Doctorwürde. Er wandte sich dem Staats» dienste in de-r juridischen Sphäre zu und ist zur Zeit Präsidialsccretär des obersten Ge» richts» und Cassationshofes in Wien mit dem Range eines Oberlandesgerichtsrathes. — 2. Ehriftophor Zepharooich (Zefa« rooic.) lebte u,n die Mitte des 18. Jahr» Hunderts und nannte sich selbst einen Maler und Kupferstecher. Wie es scheint, hielt er sich l?4l—1743 in Wien auf, denn dort stach er in Ermangelung beweglicher Typen drei serbische Werkchen, die ältesten serbi. schen Drucke in Oesterreich, ganz in Kupfer, nämlich die „Stemmatographie" von Paul Ritter sBd. XXVI, L. 189). die er wohl auch aus dem Lateinischen ins Serbische übersetzt haben mag; sie umfaßt in Quart 42 Seiten; bei dem Stiche des Buches, das er dem ErMchof und Metropoliten Arsenji Ioannovic widmete, half ihm Thomas Meßmer mit. denn auf dem ersten Blatte ist neben Zepharovich's Namen auch jener Meßmer's zu lesen; die beiden anderen Bücher sind ein juridisches und ein theolo» gisches. ersteres 17 Folioblätter. letzteres 24 Seiten (12<>.) enthaltend. M u l Joseph safai i t 's Geschichte der füdslavischen Lite. ratur. Aus dessen handschriftlichem Nachlasse herausgegeben von Joseph Iireoek (Prag 1865. Tempst?, gr. o"). 111. Das serbische Schriftthum, S. 302, Nr. 73; S. 416 u 417. Nr. 638; S. 434. Nr. 869 und S. 466. Nr. 948.) — 3. Jacob Edler von Zepha. rovich lebte im ersten Viertel des laufenden Jahrhunderts und bekleidete 1821 die Stelle eines k. k. Tabak« und Stempelgefälls» Directionssecretars. Er war auf cameralisti« schem und schöngeistigem Gebiete schriftstel» lerisch thätig und schrieb auf ersterem unter dem Pseudonym A. A. Sopp das Werk: „Neueste Darstellungen der Cameralwiffen» schaften". 3 Bände mit KK. und Tabellen (Wien 1808—1810. gr. 8°.). Unter seinem Namen aber gab er heraus: „Die Pilger nach Jerusalem. Ein histor. Gemälde zu Ende des 11. Jahrhunderts" (Wien 1826. 8"») — und „Rückerinnerungen an die Ent» deckung' der neuen Welt", 2 Theile (Wien 1828, 18".). Vielleicht ist in Rede Stehender der Vater des Mineralogen Victor Leo» pold Ritter o. Zepharovich. — 4. Kar t Ritter von Zepharovich diente in der kaiserlichen Armee. Im Bewegungsjahre 1843 Hauptmann bei Koudelka<Infanterie Nr. 40, zeichnete er sich während der Belagerung Ve< nedigs 1849 so auS, daß er. in der Relation rühmlichst genannt, das Verdienstkreuz mir der Kriegsdecoration und später den Orden der eisernen Krone dritter Classe gleichfalls mit der Kriegsdecoration erhielt. Dann trat er in den Ruhestand über und lebte noch 1876 als Major in Gratz. sThürheim (An« dreas Graf). Gedenkblätter aus der Kriegs» geschichte der k. k. österreichisch«ungarischen Armee (Wien und Teschen 1880, Prochaska,
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Wurmser-Zhuber, Volume 59
Title
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Subtitle
Wurmser-Zhuber
Volume
59
Author
Constant von Wurzbach
Publisher
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Location
Wien
Date
1890
Language
German
License
PD
Size
13.41 x 21.45 cm
Pages
428
Keywords
Biographien, Lebensskizzen
Categories
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