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Zuccoli 297 Zucker^ Alois
Zeichnung von Rizzo, von Gaudini
gestochen; es ist wahrscheinlich dasselbe
Bild, welches unter dem Titel: „1,6 oon-
8VAU6N20 äi un äuoiio" in verschiedenen
Katalogen erwähnt wird; — 1853:
„Nu5 Nlumrugeschrnk", nach einer Zeich»
nung von Rizzo, gest. von Barni,
im „^.Idum. Nsp08i2ions" 1833; —
1854: „Ghriöten, die sich ünts MartizriuN
varllereiten"; — 1855: „Nie Verkündigung
Marille", in zwei Bildern; — 1856:
„Netzte Kitte einer Sterbenden", nach einer
Zeichnung von Rizzo, gest. von Gau«
din i , im „^Idrnn NsposiTions" 1836;
— „NesideriuZ, lctzter K'änig tlrr Jungn-
bürden, lll5 Getttngener Mar lö des Grllssen";
— 1858: „Nie Gelungene", nach Zeich»
nung von Rizzo, gest. von Clerici im
,^1bnin Nsp03i2ion6" fĂĽr-1838. Von
anderen Bildern des KĂĽnstlers aus
italienischen Ausstellungen sind mir noch
bekannt: „Nie letzte Gelung"; — „Nie
Ungnade"; — „Nie Aase"; — „Gine
Mll3ke"; — „Ner Nriek"; — ^Nir Ver-
ruthene"; — „Oin 8Ü33er Varwnri", und
von seinen Bildnissen das im Jahr
1837 ausgestellte des italienischen Phi-
losophen Rosmini > Serbati. Von'
seinen Bildern ist das Familienbild
„Der Verwundete" eines seiner besten,
ĂĽbrigens wurde er als Genremaler in
Oberitallen seinerzeit sehr geschätzt, dabei
aber überschätzt. — Nagler gedenkt in
seinem Künstler »Lexikon eines Luigi
Zucol i , den er auch Zucolo nennt,
welcher Zeichner und Maler in Mailand
war und um 1809 an der Spitze der
archäologischen Commission stand, welche
die Ausgrabungen in Aquileja im Küsten»
lande leitete, deren FundstĂĽcke er selbst
zeichnete. Auch sind von ihm viele andere
Zeichnungen bekannt, die er durch die
Lithographie vervielfältigte, und die im
Jahre 1823 zu den schönsten Erzeug- nissen des damaligen Steindruckes ae»
zählt wurden. Nagler vermuthet in
ihm auch den Verfasser des Werkes:
184t, <3. LsrtH, k'ol..). — Auch
ist von einem 3. Zuccoli das Werk:
1840, oon F )
vorhanden. Ob ein Zusammenhang zwi>
schen unserem Genremaler und dem Mai»
länder Kunstforscher (vielleicht Vater
und Sohn) besteht, ist uns unbekannt.
Nagler (G. K. Dr.). Neues allgemeines
KĂĽnstler'Lerikon (MĂĽnchen. E. A. Fleisch,
mann. gr. 8".) Bd. XXII, S. 345. — Die
Kataloge der Mailänder Kunstausstellungen
in der Brera 1832 bis 1858.
Zucker, Alois (Rechtsgelehrter
und Landtagsabgeordneter, geb.
in Böhmen, Ort und Jahr seiner Ge>
burt unbekannt), ZeitgenoĂź. Er beendete
die rechtswiffenschaftlichen Studien in
Prag, erlangte daraus die DoctorwĂĽrde
und wendete sich dem Lehramte zu. Er
erhielt eine Professur an der Prager
deutschen Hochschule, nahm aber zugleich
am öffentlichen politischen Leben Theil
und wurde in den Landtag gewählt, wo
er sich der altöechischen Partei anschloß.
Als Abgeordneter stand er mit Nachdruck
für das deutfch'österreichische Bündniß
ein, in welchem er so wie in dem daraus
hervorgegangenen Dreibund (Italien)
eine Garantie des europaischen Friedens
erblickte. Diese Ansicht erregte den leb-
haften Widerspruch der Iungoechen,
welche immer das unveräußerliche und
unverjahrbare öechische Staatsrecht be>
tonend, , ausdrĂĽcklich bemerken, daĂź
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Zichy-Zyka, Volume 60
- Title
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Subtitle
- Zichy-Zyka
- Volume
- 60
- Author
- Constant von Wurzbach
- Publisher
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Location
- Wien
- Date
- 1891
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 13.41 x 21.45 cm
- Pages
- 430
- Keywords
- Biographien, Lebensskizzen
- Categories
- Lexika Wurzbach-Lexikon