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Der Fürst baut eine Kulturlandschaft : Eisenstadt 147
neuen Architekten und die Anwendbarkeit des in Paris gesehenen Revolutionsklas-
sizismus auf die Kulturlandschaftsidee.
Nach einem Winter des Planens begannen im März 1804 die Arbeiten am Bau
des tempelartigen Lustbaus mit dem Einbinden der Anlagen in die umgebende
Landschaft. So führte die Fürstenallee nördlich des Schlosses zum Promenaden-
weg, der wiederum den Föhrenwald über Reit-, Spazier- und Kutschwege durch
das Leithagebirge bis nach Loretto verband. Eiserne Wegweiser erschlossen das
Gelände für Flaneure und Spazierfahrer. Ungerührt von den im Juni 1805 in Wien
»Der Tempel am Laytha Berg«, sogenannter
Marientempel im Föhrenwald, Gouache von Mathias
Stam, nach einem Entwurf von Charles Moreau
(1760–1840), 1803/04. Ungarisches Nationalarchiv,
Budapest, Familienarchiv Esterházy, Plansammlung.
»Marien-Tempel am Leytha-Berg nächst Eisenstadt«,
Kupferstich von Joseph Treidler, 1810. Anlässlich
des Besuchs von Kaiserin Maria Ludovika 1810 in
Eisenstadt. Privatbesitz.
Nikolaus II. Esterházy und die Kunst
Biografie eines manischen Sammlers
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Titel
- Nikolaus II. Esterházy und die Kunst
- Untertitel
- Biografie eines manischen Sammlers
- Autor
- Stefan Körner
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2013
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 2.0
- ISBN
- 978-3-205-78922-2
- Abmessungen
- 23.0 x 28.0 cm
- Seiten
- 404
- Kategorie
- Kunst und Kultur