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Erica Tietze-Conrat - Tagebücher, Band II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
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172 Tagebuch 1937/3 Zu August Liebmann Mayer und der Pariser Ausstellung Vgl. Posada Kubissa 2010 ; Mayer 1939. 21 Lex Deux Magots, Café im Viertel Saint-Germain-des-Prés  – seit dem 19. Jahrhundert berühmter Künstler-, vor allem Literatentreffpunkt. Besonders eindrucksvoll war auf der Pariser Weltausstellung die architektonische Konfron- tation der Kontrahenten Sowjetunion und Nazi-Deutschland. Albert Speer schilderte die deutsch-sowjetische „Konfrontation“ folgendermaßen : „Auf dem Ausstellungsgelände la- gen sich die Bauplätze des sowjetrussischen und des deutschen Pavillons genau gegenüber, eine beabsichtigte Pointe der französischen Ausstellungsleitung. Zufällig verirrte ich mich bei einem Besuch in Paris in den Raum, in dem der geheimgehaltene Entwurf des Sowjet- pavillons ausgestellt war Auf hohem Podest schritt eine Figurengruppe von zehn Metern Höhe triumphal auf den deutschen Pavillon zu. Daraufhin entwarf ich eine in schwere Pfeiler gegliederte, kubische Masse, die diesen Ansturm aufzuhalten schien, während vom Gesims des Turms ein Adler mit dem Hakenkreuz in den Fängen auf das russische Paar herabsah. Für den Bau erhielt ich eine Goldmedaille, mein sowjetischer Kollege ebenfalls.“ (Speer 1969, 95.) Russischer Pavillon  – Architekt Boris Michailowitsch Iofan (1891–1976) ; deutscher Pa- villon  – Architekt Albert Speer (1905–1981) ; italienischer Pavillon  – Architekt Angelo Bianchetti (1911–1994) ; österreichischer Pavillon  – Architekt Oswald Haerdtl. Zur Glaswerkstatt Bimini siehe TB 1923, 29.12. Anna Mahlers Skulptur „Die Stehende“ wurde bei der Weltausstellung mit einem „Dip- lome de Grand Prix“ ausgezeichnet (Weidle/Seeber 2004, 219). Georg Ehrlich erhielt die große Goldmedaille für seine Büste „Italienischer Knabe“ aus dem Jahr 1934. 22 Van-Gogh-Ausstellung von Juni–Oktober 1937 in Les Nouveaux Musées, Quai de Tokyo, Paris. Zu René Huyghe siehe TB 1938/1, 2.2. Zwar sind einige Briefe des Bildhauers Anton Hanak an HT im Familienbesitz erhalten, jener mit den Grußworten an ETC allerdings nicht. 23 Café de la Rotonde am Montparnasse, im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts ein beliebter Künstlertreffpunkt. Bei Pallauf (2000, 217) findet sich ein von Floch angefertigtes Porträt von Philippa (auch Filippa bzw. Bippa) Brooks aus dem Jahr 1932  – über die noch weniger herausgefunden werden konnte als über ihren späteren Ehemann Max Edel. Flochs Vater Samuel war bereits 1909 gestorben. Die Malerin Charlotte Lichtblau, Schülerin und Mitarbeiterin Flochs in New York, er- wähnte im Gespräch mit der Herausgeberin im September 2011 gleichfalls die Vorlage von Postkarten für Landschaftsbilder.
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Erica Tietze-Conrat Tagebücher, Band II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Entnommena aus FWF-E-Book-Library
Titel
Erica Tietze-Conrat
Untertitel
Tagebücher
Band
II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Herausgeber
Alexandra Caruso
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-205-79545-2
Abmessungen
17.0 x 24.0 cm
Seiten
346
Kategorie
Biographien
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