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Tagebuch 1938/1
graceful than the etching, and approaches much more the original Giorgionesque character
of the fresco of which now no trace is left on the spot.“ (Tietze-Conrat 1940a, 32, 35 [Her-
vorhebung im Original].)
Der Weg zur Lösung des „Rätsels“
– „Palma-Giorgione-Palazzo Vendramin-Fresko“ siehe
TB 1937/1, 19.4., 15.5.; TB 1937/3, 14.7., 17.7.
4 Dr. Hermann Loeb, Leiter des Holbein-Verlags.
5 Sammlung des Basler Rechtsanwalts Dr. Tobias Christ (Sotheby 1981).
Der Unternehmer Robert von Hirsch hatte Deutschland 1933 rechtzeitig verlassen und
seine große Sammlung noch in die Schweiz mitnehmen können. Diese war unter anderem
durch die Beratung von Georg Swarzenski, dem Direktor des Städelschen Kunstinstituts,
sowie dessen Mitarbeiter Edmund Schilling zusammengekommen. Die gesamte Sammlung
Hirsch wurde im Frühjahr 1978 vor ihrer Versteigerung durch das Auktionshaus Sotheby’s
ein letztes Mal im Städel-Museum sowie im Kunsthaus Zürich der Öffentlichkeit präsen-
tiert (Schneider 1978 ; N. N. 1978).
Dürer, Ölberg, Tietze/Tietze-Conrat 1944, Nr. 824, Palma Giovane. „Coll. R. von Hirsch.
Portrait of a bearded man. […] Identified by E. Tietze-Conrat in Graph. Künste N. F. I,
p. 140 as a design by Palma used with very slight modifications in his ‚Entombment of
Christ‘ in the Oratorio dei Crociferi, Venice.“ (Tietze/Tietze-Conrat 1944, 199.)
6 Fritz Heinemann von der Galerie Heinemann in München hatte 1930 die Geschäftsleitung
der Galerie Hansen in Luzern übernommen, an der bereits sein Vater beteiligt gewesen
war. Sein Vetter Rudolf Heinemann (auch Fleischmann-Heinemann) war seit 1931 Ge-
sellschafter der Kunsthandlung E. A. Fleischmann in München. Seit den frühen 1920er-
Jahren hatte Rudolf Heinemann den Sammler Heinrich Thyssen-Bornemisza beim Aufbau
seiner Kunstsammlung beraten (Schreiber/Drauschke 2010, 178 ; Germanisches National-
museum, HP).
Rudolf Fleischmann-Heinemann war auch für die Zusammenstellung des Katalogs der
berühmten Austellung der Thyssen’schen Sammlung 1930 in München verantwortlich ge-
wesen (Heinemann-Fleischmann 1930).
Zu Margrit Schulthess und dem „Schweißtuch“ siehe auch TB 1937/1, 22.4.
7 Die promovierte Kunsthistorikerin Anna Maria Loeb-Cetto war bis 1939 Lektorin beim
Prestel Verlag, Frankfurt am Main, dem Verlagshaus ihres Ehemanns Hermann Loeb (TB
1937/1, 24.4., 6.5.). „Nach Beginn der NS-Diktatur bekam C[etto] wegen der jüdischen
Herkunft ihres Mannes Schwierigkeiten mit der Reichsschrifttumskammer. 1938 zwei
Wochen verhaftet. 1939 Emigration in die Schweiz.“ (Anna Maria Cetto, Rheinland-Pfäl-
zische Personendatenbank ; dies., in Wendland 1999a, 87–89.)
Der „Zwischenfall“ hatte im Rahmen der „Ersten Tagung deutscher Museumsdirekto-
ren“ im November 1937 im Pergamonmuseum in Berlin stattgefunden (Winter 2013, 12).
Außer Schmidt und Schenk zu Schweinsberg, dem Direktor des Schlossmuseums Gotha,
hatten auch noch Friedrich Winkler sowie der Generaldirektor der Münchner Museen
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Tagebücher, Band II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
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- Titel
- Erica Tietze-Conrat
- Untertitel
- Tagebücher
- Band
- II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
- Herausgeber
- Alexandra Caruso
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2015
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79545-2
- Abmessungen
- 17.0 x 24.0 cm
- Seiten
- 346
- Kategorie
- Biographien