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Erica Tietze-Conrat - Tagebücher, Band II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
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275 Tagebuch 1938/1 ter und Tante HTs, bewohnt hatten, wurde mit sämtlichen Mobilien ,arisiert‘ (Lillie 2003, 1.189–1.191). Zu Anna Peters siehe TB 1937/2, 3.11. Detlev von Hadeln (Hrsg.), Carlo Ridolfi, Le Maraviglie dell’Arte, Le vite degli illustri pittori, Berlin 1914. Palazzo delle Poste, erbaut zwischen 1928 und 1936, Architekt Giuseppe Vaccaro (1896– 1970). 76 Pinakothek im Museo Nazionale di Napoli (heute Museo Nazionale di Capodimonte). Jacopo Tintoretto, „Ölskizze“  – Tietze/Tietze-Conrat 1944, Nr. 1.723 „Woman seated on a fragment of a wheel over clouds (St. Cathrine ?). […] Director Ortolani (orally) the figure is seated on a sodiac sphere.“ Castello Angioino  – eigentlich Castel Nuovo bzw. Maschio Angioino, ehemals Sitz der neapolitanischen Könige bzw. Vizekönige. Ausstellung  – „Tre secoli di pittura napoletana“, Castelnuovo, Neapel, März 1938. Otto Benesch, seit 1937 Kustos an der Albertina, ersuchte nach dem „Anschluss“ unter Hinweis auf seine „nationale Einstellung und seine wissenschaftlichen Leistungen“ um seine Belassung im Dienst. Doch gab das Unterrichtsministerium aufgrund einer „ableh- nenden Äußerung des Leiters der Albertina, Anton Reichel, diesem Gesuch nicht statt“ (Otto Benesch, in Wendland 1999a, 33). Wegen der „nichtarischen Abkunft“ seiner Ehe- frau Eva, geb. Steiner (Tochter Lilly und Hugo Steiners), war das Ehepaar Benesch 1938 zur Emigration gezwungen. Der Weg führte sie über die Schweiz, Frankreich, die Nieder- lande und England schließlich 1940 in die USA (Wendland 1999a, 32). 77 Casa Visani  – Wohnhaus eines mit Tietzes befreundeten Mediziners. 78 Lili Fraenkel-Conrat, die mit ihrer Familie bereits 1933 aus Breslau nach Südamerika emi- griert war, trat die Reise nach Europa nicht an. Zum Schicksal von Ida Conrat siehe TB 1938/2, 4.7. 79 Während Felix Tietze mit Sohn Hanki Wien unmittelbar nach dem „Anschluss“ verlassen musste, konnte Dr. Hertha Tietze als „Arierin“ noch die wichtigsten Dinge erledigen, bevor sie ihrem Mann nach England in die Emigration folgte. Zu Toledo siehe TB 1938/1, 26.4. Unter der Leitung von Walter W. S. Cook hatte sich 1933 das Fine Arts Graduate Center in New York vom dortigen College of Fine Arts unabhängig gemacht. In Cook fanden zahlreiche Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland einen tatkräftigen Unterstützer (siehe dazu Michels 1999, 60, 61). 80 Hermann Burg (TB 1937/1, 11.5.) war sowohl Kunsthistoriker als auch Jurist. Über den angeheirateten Neffen seiner Frau, Dr. Lucas (TB 1938/1, 8.2.), gab es ein verwandtschaft- liches Verhältnis zwischen Burgs und der Familie Reifenberg-Feuermann. Der berühmte Cellist Emanuel „Munio“ Feuermann (TB 1938/2, 3.8.) war mit Eva Reifenberg (TB
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Erica Tietze-Conrat Tagebücher, Band II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Entnommena aus FWF-E-Book-Library
Titel
Erica Tietze-Conrat
Untertitel
Tagebücher
Band
II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Herausgeber
Alexandra Caruso
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-205-79545-2
Abmessungen
17.0 x 24.0 cm
Seiten
346
Kategorie
Biographien
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