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Tagebuch 1938/1
1938/2, 27.7.) verheiratet. In Morreaus Biografie über Emanuel Feuermann taucht der
Name Burg nicht auf (Morreau 2002).
„Evchen [Eva Reifenberg] ist in Zürich angesiedelt u. hat ein Mäderl bekommen von jenem
Feuermann, der uns in seiner Fahrigkeit genauso zuwider war, wie wir jetzt wahrscheinlich
den Leuten, denen wir begegnen, zuwider sein dürften.“ (Brief ETC an Andreas Tietze
vom 17.3.1938, Privatarchiv Filiz Tietze.)
Folkestone, Kent – Stadt südlich von Dover am Ärmelkanal. Dr. Stella Churchill hatte
bei Innenminister Samuel Hoare für Christoph Tietze interveniert. Auch Felix Tietze und
seinem Sohn Hanki gelang erst im dritten Anlauf die Einreise nach England.
81 Palazzo del Bargello, Museum der Opera del Duomo von Florenz und Galleria dell’Ac
ca-
demia.
„Bargello … Domopera … Accademia“ – lautete der Titel von Band 2 des Werks zu den
florentinischen Kunststätten des Kunsthistorikers Paul Schubring (1869–1935) (Schubring
1907 ; ders. 1909).
Kloster San Domenico in Fiesole, gegr. 1406, Provinz Florenz.
82 Für welche Publikation im Verlagshaus Sansoni Tietzes ihr Geld erhielten, konnte nicht
ausfindig gemacht werden.
83 Die Zeichnungen erwähnter „Gruppe“ stammten alle aus der ehemaligen Sammlung L.
Grassi und befanden sich zu diesem Zeitpunkt in den Sammlungen Koenigs bzw. Lugt. Sie
wurden El Greco bzw. Jacopo Tintoretto zugeschrieben oder galten als venezianisch Ende
16. Jahrhundert (Tietze/Tietze-Conrat 1944, Nr. A 1.754 und A 1.757, 292).
84 Das Kunsthistorische Institut in Florenz war im Palazzo Guadagni untergebracht.
Werner Haftmann war dort von 1936–1940 Erster Assistent (Werner Haftmann, HP).
Friedrich Kriegbaum, der 1943 beim ersten alliierten Luftangriff auf Florenz ums Leben
kommen sollte, hatte die Leitung des Instituts seit 1935 inne. „Kriegbaum versucht das
Kunsthistorische Institut vor der zunehmenden Vereinnahmung durch den nationalsozia-
listischen Staat zu bewahren. Er fügt sich aber auch den Vorgaben, z. B. mehr Schwerpunkte
auf die Erforschung deutscher Kunst in Italien und deutsch-italienischer Wechselbezie-
hungen zu setzen. Auf die für die Zeit aber typischen Verunglimpfungen nichtdeutscher
Kunst sowie deutsch-tümelnde Rhetorik wird verzichtet.“ (Kunsthistorisches Institut Flo-
renz, Geschichte des Instituts.)
85 Die beiden Architekten und Designer Oskar Wlach und Josef Frank (1885–1967) hatten
ab 1925 in Wien das Ausstattungsunternehmen „Haus & Garten“ betrieben. Die Firma
wurde
– wie Lampls Glaswerkstätte Bimini
– 1938 arisiert. Das Ehepaar Wlach emigrierte
nach dem Zwischenaufenthalt in London in die USA. Wlach war mit der Malerin Klara
Krausz (1896–1979) verheiratet (Wallner 2009).
„By November 1938 Lampl had his certificate from the National Register of Industrial Art
Designers in England, and between 1938 and 1940 the glassblowing venture was relaun-
ched in a workshop in Soho, London using British glassblowers. They registered the same
trademark, the little flowerpot, in England ; but at some point in their first few years they
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Erica Tietze-Conrat
Tagebücher, Band II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
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- Titel
- Erica Tietze-Conrat
- Untertitel
- Tagebücher
- Band
- II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
- Herausgeber
- Alexandra Caruso
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2015
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79545-2
- Abmessungen
- 17.0 x 24.0 cm
- Seiten
- 346
- Kategorie
- Biographien