Seite - 288 - in Erica Tietze-Conrat - Tagebücher, Band II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Bild der Seite - 288 -
Text der Seite - 288 -
288
Tagebuch 1938/1
tion, every single figure of which recalls one of Jacopo’s, might support the attribution to
Marietta.“ (Tietze/Tietze-Conrat 1944, 293 ; außerdem Tietze-Conrat 1934.)
Sixtinische Kapelle, Rom.
Zu Frederik Hartt siehe TB 1938/1, 16.4. Früh.
Dolly ? Bischop – konnte nicht mit Sicherheit bestimmt werden.
Zu Helma Gironcoli siehe TB 1937/3, 27.7.
HT hatte sich 1908 für mittelalterliche und moderne Kunstgeschichte an der Universität
Wien habilitiert. 1919 war ihm der Titel eines außerordentlichen Universitätsprofessors
verliehen worden. „Ich ersuche über Wunsch des amerikanischen Konsulats um Ausstel-
lung und Zusendung einer Bestätigung, daß ich dem Lehrkörper der Universität Wien
als Privatdozent (a.
o. Professor) angehört habe und seit vielen Jahren Vorlesungen an der
dortigen Universität abgehalten habe“, hieß es in dem Schreiben HTs an das Rektorat der
Universität Wien vom 19.11.1938. Seinem Ansuchen wurde umgehend Folge geleistet
(Archiv der Universität Wien, Personalakt Hans Tietze, 3439, fol. 32).
„Am 22. März fand die Vereidigung der Professoren auf den ,Führer‘ statt […]. Die erste
und größte nationalsozialistische Säuberungswelle des Lehrkörpers war im Gang und
wurde durch Dekrete des Unterrichtsministers und Professor der Urgeschichte an der
Universität Wien Oswald Menghin vom 22. April 1938 amtlich bekräftigt. Über Antrag
der Universität bzw. der einzelnen Fakultäten wurden an diesem Tag 252 Universitätsleh-
rer von ihren Positionen entfernt. 52 Professoren (davon 22 Ordinarien) wurden ,bis auf
weiteres beurlaubt‘ oder ,vom Lehramt enthoben‘. 195 Privatdozenten wurde dei Lehr-
befugnis ,widerrufen‘ bzw. hatte diese zu ,ruhen‘ (darunter waren auch 4 Dozenten, deren
freiwilliger Verzicht auf die Venia gleichzeitig bestätigt wurde), 5 Lektoren wurde der
Lehrauftrag ,entzogen‘.“ (Mühlberger 1993, 8 [Hervorhebung im Original].) Zu Oswald
Menghin siehe TB 1923, 17.4.
Mit dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich wurde Viktor Christian, Pro-
fessor für Orientalistik und Mitglied der NSDAP seit 1933, Dekan der Philosophischen
Fakultät. In den letzten Tagen des Dritten Reichs wurde er schließlich noch Rektor der
Universität Wien (Simon o. J.).
118 Antonio Morassi war von 1934–1939 Direktor der Pinacoteca di Brera, Mailand.
Bonifazio Veronese, Auffindung des Mosesknaben, Pinacoteca di Brera, Mailand.
„Pietro Vecchio“ – vermutlich Pietro Muttoni, genannt „della Vecchia“.
Treffen mit Andreas Tietze bei Familie Reichsman in Zagreb. Zu Reichsman siehe TB
1937/3, 25.7.; TB 1938/1, 30.3.
119 Museo Archeologico im Castello Sforzesco, Mailand.
Zur Biblioteca Ambrosiana gehört auch eine bedeutende Gemäldesammlung.
Basilika San Nazaro in Brolo (auch San Nazaro Maggiore), Mailand.
„At present the panes are distributed between two windows four, including the top cano-
zurück zum
Buch Erica Tietze-Conrat - Tagebücher, Band II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)"
Erica Tietze-Conrat
Tagebücher, Band II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Entnommena aus FWF-E-Book-Library
- Titel
- Erica Tietze-Conrat
- Untertitel
- Tagebücher
- Band
- II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
- Herausgeber
- Alexandra Caruso
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2015
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY-NC-ND 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79545-2
- Abmessungen
- 17.0 x 24.0 cm
- Seiten
- 346
- Kategorie
- Biographien