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ExtremA 2019 - Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Österreich
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© 2020, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783847110927 – ISBN E-Lib: 9783737010924 ente Kommunikation innerhalb ihres Teams behindert, was zu Fehlentschei- dungenundZeitverlustenmitweitreichendenKonsequenzen führenkann. NebendertechnischenUnterstützungspieltdieKommunikationsstrukturim Krisenfall eine entscheidende Rolle für ein erfolgreiches Risikomanagement. Durch die Analyse informeller Beziehungen bzw. den Vergleich zwischen in- formellenund formellenBeziehungen imAkteursnetzwerkwerdenDefizite im Risikomanagement und Bedingungen für die Entwicklung leistungsfähiger, stabiler Informationssystemeaufgezeigt.Dadurch soll sowohl dieTransparenz (Nachvollziehbarkeit) als auchdieLeistungsfähigkeit (ZeitundQualitätsfakto- ren) der Kommunikation zur Prävention/Prognose von Lawinenereignissen gesteigertwerden. Kommunikationsschnittstelle zwischen professionellen Akteuren und po- tenziell persönlichBetroffenen stellt dieRisiko- undKrisenkommunikation in der Praxis vor bekannteHerausforderungen (vgl. Rappold undOttisch, 2004; SiegristundGutscher, 2006;Volggeret al., 2006). DieRisikovorsorgepraxis istzumBeispielbeidenLawinenkommissionena.) von lokalen Bedingungen und b.) von netzwerkinternen Faktoren beeinflusst. Lieb et al., 2015 veranschaulichten, wie verschieden lokale Bedingungen sein können undwie die Gefahrenzone, ökonomische Abhängigkeiten, finanzielle undpersonelleRessourcenetc. dieLawinenrisikovorsorgebeeinflussen. EineHerausforderunginderZukunftist,dassInformationenderModelledas Wissen der Experten ergänzen, diese jedoch nicht ersetzen können, wodurch sich eine engeVerknüpfung zwischen sozialen und technischen Aspekten er- gebenwird. UmderHerausforderung »Zeitdruck und Probleme in der Kom- munikation zwischen den Experten« begegnen zu können, wird die Kommu- nikation zwischen den Experten vor und während des Krisenfalls zu einem Zukunftsthema. 20.6 Perspektiven fürHandlungsoptionen NebenderNeu-undWeiterentwicklungderbestehendenSimulationswerkzeuge durchVerbesserungder zugrundeliegendenProzessmodelle oder der numeri- schen Lösung durch neuartige Verfahren und Hardware bilden qualitativ hochwertige Grundlagendaten von Extrem- und Normalereignissen in einer quantitativ hohen Anzahl das Fundament für eine stetige Verbesserung der Gefahrenbeurteilung. Darüber hinaus ist die probabilistische Untersuchung des Bemessungser- eignisses, weg von einem singulären Ereignis zu einer wahrscheinlichkeitsba- sierten Bestimmung, die explizit Unsicherheiten imBeurteilungsprozess dar- stellt, einegroßeHerausforderung. Perspektiven fürHandlungsoptionen 529 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY-NC-ND 4.0
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ExtremA 2019 Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Österreich
Titel
ExtremA 2019
Untertitel
Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Österreich
Autoren
Thomas Glade
Martin Mergili
Herausgeber
Katrin Sattler
Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-7370-1092-4
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
778
Kategorie
Geographie, Land und Leute
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