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ExtremA 2019 - Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Österreich
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© 2020, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783847110927 – ISBN E-Lib: 9783737010924 Bevölkerungausden letzten1.000 Jahrenbelegtwerdenkönnen.Weit darüber hinausreichendeZeiträumesind fürkritische Infrastrukturenzuberücksichti- gen,werdenhierabernichtweiterdiskutiert,dadiesdergegebeneRahmennicht ermöglicht. Herdtiefe:Tiefe desErdbebenvorgangesunterderOberfläche (Distanz zwi- schendemEpizentrumunddemHypozentrum). HistorischeErdbebenforschung:DiesewissenschaftlicheDisziplinbefasstsich mitderRekonstruktionderIntensitäteneinesBebensundermöglichtdarausdie AbschätzungvonMagnitudeundHerdtiefe. Hypozentrum:LagedesErdbebenvorganges imErdinneren. Intensität:Größe zur Beschreibung der Auswirkung von Erdbebeneffekten mittels Fühlbarkeits- und Schadensbeschreibung (s. a. 12-teilige Europäische MakroseismischeSkalaEMS-98).Siebezieht sichaufEffekteanderOberfläche die in»Grad«angegebenundfrüheroft inrömischenZiffernangeführtwurden umsichvonderMagnitude zuunterscheiden. Intensität 68 entspricht leichten Gebäudeschäden, 78 mittleren Gebäudeschäden (Rissbildungen), 88 starken Gebäudeschäden und 98 sehr starken Gebäudeschäden, wobei bereits eine VielzahlderGebäudeeinstürzt. Früher fand inÖsterreichdieMercalli-Sieberg SkalaunddanachdieMedwedew-Sponheuer-KarnikSkalaihreAnwendung.Im Epizentrum sprichtman von der Epizentralintensität »Io«.Mit zunehmender DistanzvomEpizentrumsprichtmanvoneiner lokalen Intensität. Magnitude:LogarithmischesMaßder amBebenherd freigesetzten Schwin- gungsenergie einesErdbebens. Quelle(imhistorischenSinn):ZeitgenössischeTexte,bildlicheDarstellungen, Bauwerke, etc.,welche InformationenzuErdbebenaufweisen. 23.2 HistorischeEntwicklungderErdbebenerfassung 23.2.1 HistorischeErdbebenforschung Die Erforschung historischer Erdbeben – d.h. von Erdbeben vorwiegend vor 1900 – ist nicht nur von geschichtlichem Interesse. Die Kenntnis über aufge- treteneSchädenunddasFühlbarkeitsgebiet einesErdbebens lassenaufdie In- tensitätundStärkeschließenundinderFolgeaufdieErdbebengefährdungeines Gebietes. Um historische Erdbeben möglichst genau einschätzen zu können, ist es notwendig, aufOriginalquellen zurückzugreifen (Hammerl, 2017). Dafür wer- denzumBeispielAnnalen,Chroniken,Briefe, Rechnungenundvielesmehr in Archiven und Bibliotheken ausgehoben. Diese Quellenwerden unter Berück- sichtigungdesZeitgeistesunddergeradegültigenVorstellungvonderUrsache HistorischeEntwicklungderErdbebenerfassung 591 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY-NC-ND 4.0
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ExtremA 2019 Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Österreich
Titel
ExtremA 2019
Untertitel
Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Österreich
Autoren
Thomas Glade
Martin Mergili
Herausgeber
Katrin Sattler
Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-7370-1092-4
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
778
Kategorie
Geographie, Land und Leute
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