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ExtremA 2019 - Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Österreich
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© 2020, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783847110927 – ISBN E-Lib: 9783737010924 4)DieswirddieKosten fürdenBetriebkritischer Infrastrukturenerhöhen,da zusätzlicheMaßnahmenzur SteigerungderResilienz aller Subsysteme (Be- triebsanlagen, Krisenvorsorge, Business Continuity Management,…) not- wendig sind. 5)Dies kann zu betriebswirtschaftlichenÜberlegungen führen, kritische In- frastrukturen oder zumindest Teile ihrer Betriebsanlagen in weniger ge- fährdeteRegionenzuübersiedeln. 6) Bei jenen kritischen Infrastrukturen, bei denen dieÜbersiedlung des Un- ternehmens oder von Betriebsanlagen auf Grund der Art des Betriebes (Speicherkraftwerke in den Alpen) oder einer staatlichen Versorgungsver- pflichtung(Energie,Verkehr,verfassungsmäßigeEinrichtungen,Gesundheit, Hilfs- undEinsatzkräfte) nichtmöglich ist, werden sich die Betriebskosten wesentlicherhöhen. 7)Nur durch die Verstärkung vonVorsorgemaßnahmen gegenüber den Aus- wirkungen steigender Extremereignissewird esmöglich sein, dieAlpen als Wirtschafts-undLebensraumnachhaltig abzusichern. 26.4 Handelsempfehlungen Zuletzt zurFrage,wiedieResilienzkritischer Infrastrukturengegenüber einer wachsenden Bedrohung durch Extremereignisse erhöht werden kann? Wie eingangs festgestellt, kann Resilienz nicht durch einzelne und isolierteMaß- nahmen sondern nur durch ein breites und umfassendes Aktionsprogramm erhöhtwerden.Hier sinddreiAktionsfeldermaßgeblich: 1)AusbauderForschung Dempolitisch-administrativeProgrammAPCIP fehlendzt.wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse, welche Auswirkungen ein Anstieg von Extremer- eignissen in Folge des Klimawandels auf die kritischen Infrastrukturen im Alpenraum haben wird. Dazu müsste in universitären Einrichtungen die Grundlagenforschung zu dem Thema aufgenommen werden. Ergänzend könnte das nationale Sicherheitsforschungsprogramm KIRAS helfen, an- wendungsorientierte Lösungen zur ErhöhungderResilenz der technischen Subsystemekritischer Infrastruktrenzuentwickeln. 2)VertiefungderZusammenarbeitmitdenBetreibernkritischerInfrastrukturen APCIP beruht auf der Public Private Partnership zwischen zwischen der Verwaltung und den Betreibern kritischer Infrastrukturen. Diese Zusam- menarbeitmussgenutztwerden,umdiewachsendeBedrohungbestimmter Sektoren der kritischen Infrastrukturen durch denKlimawandel bewusster zumachenund die Bereitschaft der Betreiber zu fördern,Maßnahmen zur StärkungderResilienz ihrerEinrichtungenzuergreifen.DieSchaffungeines Handelsempfehlungen 675 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY-NC-ND 4.0
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ExtremA 2019 Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Österreich
Titel
ExtremA 2019
Untertitel
Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Österreich
Autoren
Thomas Glade
Martin Mergili
Herausgeber
Katrin Sattler
Verlag
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-7370-1092-4
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
778
Kategorie
Geographie, Land und Leute
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