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Faust. - Eine Tragödie., Band 1
Seite - 164 -
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zu Faust der aus dem Tanz getreten ist. Was lässest du das schöne Mädchen fahren? Das dir zum Tanz so lieblich sang. Faust. Ach! mitten im Gesange sprang Ein rothes Mäuschen ihr aus dem Munde. Mephistopheles. Das ist was rechts! Das nimmt man nicht genau. Genug die Maus war doch nicht grau. Wer fragt darnach in einer Schäferstunde? Faust. Dann sah’ ich – Mephistopheles. Was? Faust. Mephisto siehst du dort Ein blasses, schönes Kind allein und ferne stehen? Sie schiebt sich langsam nur vom Ort, Sie scheint mit geschloßnen Füßen zu gehen. Ich muß bekennen, daß mir däucht, Daß sie dem guten Gretchen gleicht. Mephistopheles. Laß das nur stehn! dabey wird’s niemand wohl. Es ist ein Zauberbild, ist leblos, ein Idol. Ihm zu begegnen ist nicht gut, Vom starren Blick erstarrt des Menschen Blut, Und er wird fast in Stein verkehrt, Von der Meduse hast du ja gehört. Faust. Fürwahr es sind die Augen eines Todten, Die eine liebende Hand nicht schloß. Das ist die Brust, die Gretchen mir geboten, Das ist der süße Leib, den ich genoß. 164
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Faust. Eine Tragödie., Band 1
Titel
Faust.
Untertitel
Eine Tragödie.
Band
1
Autor
Johann Wolfgang von Goethe
Datum
1808
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
188
Schlagwörter
Literatur, deutsch, Deutschunterricht, Lektüre, Mephisto, Teufel, Faustus
Kategorien
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