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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 - Metamorphosen einer Sammlung
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DREI KAISER – DREI BIBLIOTHEKEN330 70 fl. ö.W. (auf 270 fl., jährlich 3.240 fl.) ab Mai 1878 erhöht (läuft bis Feb- ruar 1879).1071 Anfang des Jahres 1879, und damit schließe ich meine Ausführungen, wird über 1878 Rechenschaft abgelegt und mit dem Jahresbericht gleich- zeitig das Präliminare für 1879 eingereicht. Die soeben erwähnte Dotations- erhöhung für eine weitere temporäre Schreibkraft ist gehörig ausgewiesen, bei den Ausgaben werden die Arbeiten am Bestandsverzeichnis jedoch ohne Nennung einer ausführenden Person aufgeführt. Es ist deshalb möglich, dass keine neue Hilfskraft eingestellt, sondern entweder die bereits beschäf- tigten Hilfsarbeiter Swieceny und Pino-Friedenthal oder ein Angestellter der Bibliothek damit betraut wurden. Erstmals liegen für 1878 die in den Jah- ren zuvor vermissten Buch- und Kunsthändlerrechnungen bei.1072 Zusammenfassung Die schon von Kaiser Franz I. gewährte Dotation in der Höhe von jähr- lich 4.800 fl. C.M. wird auch unter seinem Nachfolger Ferdinand I. ausbe- zahlt, doch hat sie ab 1835 auch die Aufwendungen für die Ferdinandea abzudecken. Aufgrund eines in den Jahren nach 1848 stetig anwachsenden Kassen guthabens, das Khloyber stillschweigend über Jahre verwaltet und der schließlich auf Initiative der ferdinandeischen Beamten 1853 eingezo- gen wird (5.647 fl. 16 kr), verliert der Bibliotheksvorsteher ab 1854 die Ver- waltungsbefugnis über den Großteil der Dotation und erhält lediglich ein Kleinbudget von 800 fl. (monatl. 66 fl. 40 kr.) für Handauslagen zugebil- ligt. Der große Rest (4.000 fl.) wird fortan von der ferdinandeischen Privat- kasse in Wien direkt verwaltet. Einer ersten, nicht datierbaren Erhöhung dieses Kleinbudgets auf 840 fl. (monatl. 70 fl.) folgen weitere im März 1871 (1.440 fl., monatl. 120 fl.) und im Jänner 1875 (2.040 fl., monatl. 170 fl.), die beide mit der provisorischen Anstellung von Hilfskräften (Swieceny und Pino-Friedenthal) in Verbindung stehen. Eine von Franz Joseph anbefoh- lene Umstrukturierung der Geldflüsse hat am Beginn des Jahres 1876 eine neuerliche Aufstockung dieses nun unter Rubrik III (für Bibliotheks- und Kanzleiausgaben) verzeichneten Budgets auf 2.400 fl. (monatl. 200 fl.) zur Folge. Schlussendlich wird dieser Betrag nochmals angehoben, als man für den Zeitraum von Mai 1878 bis Februar 1879 eine weitere Schreibkraft für 1071 FKBA28084. 1072 FKBA29003 u. 29004, für die Beträge siehe Tab. 9 (1878 B). Jahresbericht und Präli- minare FKBA29010. Die Buch- und Kunsthändlerrechnungen liegen ebenfalls unter FKBA29003. Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 Metamorphosen einer Sammlung
Titel
Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918
Untertitel
Metamorphosen einer Sammlung
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-21308-6
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1073
Kategorien
Geschichte Chroniken
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