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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 - Metamorphosen einer Sammlung
Seite - 425 -
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ANHANG 425 In den vorliegenden Blättern habe ich versucht, den Zustand der meiner Ob- sorge anvertrauten Sammlungen so kurz als möglich darzustellen und jene Maßnahmen anzudeuten, die ich nach meiner Auffassung der Stellung, zu der mich das Vertrauen und die Gnade Seiner Majestät berief, und der Auf- gabe, die mir zu lösen obliegt, als in hohem Grade wünschenwert erachten muß. Ich glaube dabei die maßvolle Rücksicht auf das nächste und wich- tigste gegenüber dem, was im Laufe der Zeit erreicht werden kann und min- der drängt, nicht außer Acht, aber auch keinen Punct unberührt gelassen zu haben, der nicht mit der durch die höchsten Eigenthümer der k k Fideicom- miss– wie der Privatbibliothek bedingten würdigen Stellung beider Institute mit ihrer Ordnung, Übersichtlichkeit, bequemen Benützung und entspre- chenden Fortentwicklung146 in nächster Beziehung stünde. Zur Beleuchtung der Thatsachen, die in meiner Darstellung angeführt, so wie zur nähern Be- gründung der Wünsche und Anträge, die darin ausgesprochen sind, wäre – das gestehe ich – der persönliche Augenschein allerdings von der größten Bedeutung, und es könnte der Bibliothek kein größeres Glück widerfahren, als wenn Seine Majestät unser allergnädigster [pag. 54] Kaiser selbst Sich bewogen fänden, in ihren Räumen einzusprechen und das im Bericht flüch- tig angedeutete durch den Befund an Ort und Stelle erläutert zu sehen. Ich wage es, Eure Excellenz dafür um gütige Vermittlung zu bitten. Im nachfolgenden aber erlaube ich mir, zur bessern Übersicht alle jene Bedürfnisse und Wünsche, die im Bericht bei den einzelnen Abtheilungen zerstreut angeführt wurden, noch einmal kurz formuliert zusammenzustel- len: 1. Seine Majestät mögen allergnädigst zu genehmigen geruhen, dass alle in allerhöchst Ihrem Besitz befindlichen, aber bis jetzt noch nicht an aller- höchst Ihre Bibliothek abgegebenen Bücher und literarischen Erscheinun- gen (die sich in den kaiserlichen Appartements, Schlössern, Jagdhäusern und andern Orten vorfinden), als Bestandtheile allerhöchst Ihrer Privatbi- bliothek betrachtet und sofort vom Vorstande dieser Bibliothek in genauer Evidenz gehalten werden, indem er sie in einem vollständigen Verzeichnis mit Angabe des Ortes, wo sie sich befinden, zusammenstellt; und dass bei neuen Ankäufen dieser Art – wenn sie nicht, was allerdings das füglichste wäre – durch die Bibliothek geschehen, der damit Beauftragte gehalten werde, den vollständigen Titel mit der Bändezahl und Bezeichnung des Or- tes, für den die Bücher bestimmt sind; sofort zur Kenntnis des Bibliotheks- vorstandes zu bringen. [pag. 55] In gleicher Weise mögen Seine Majestät zu befehlen geruhen, dass die für allerhöchst Dieselben angekauften Zeitungen 146 Korrigiert von „Fortbildung“. Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 Metamorphosen einer Sammlung
Titel
Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918
Untertitel
Metamorphosen einer Sammlung
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-21308-6
Abmessungen
17.4 x 24.5 cm
Seiten
1073
Kategorien
Geschichte Chroniken
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